Leben in Thailand
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Leben in Chumphon, ein magischer Ort, mein Paradies, meine Erfahrungen

Aktualisiert am 8. September, 2026

Leben in Chumphon, meine Erfahrungen – Überzeugen Sie sich selbst

Mein Paradies liegt in Chumphon, rund 500 Kilometer südlich von Bangkok, am Golf von Thailand. Für mich ist es eine magische Gegend – nicht, weil hier alles perfekt wäre, sondern weil Chumphon etwas bewahrt hat, das andernorts längst verloren gegangen ist: Ruhe und ein Stück thailändischer Normalität abseits des internationalen Massentourismus. Das Leben hier ist ursprünglich, pur und intensiv; das Klima ist tropisch und die Temperaturen
sinken kaum unter 25 Grad tagsüber und nachts nicht unter 20 Grad.

Während sich viele andere Orte am Meer in Thailand längst dem weltweiten Tourismus geöffnet und entsprechend verändert haben, scheint Chumphon diesen Zug irgendwie verpasst zu haben. Und genau das macht den Reiz für mich aus. Hier kann ich mir ein Leben aufbauen, das meinen Vorstellungen entspricht – und vor allem eines, in dem ich mich nicht ständig verbiegen muss.

Da ich nicht nur über Chumphon schreibe, sondern hier selbst lebe, beruhen meine Beiträge auf meinen eigenen Erfahrungen in Thailand. Ich beschreibe Chumphon deshalb nicht aus der Perspektive eines Urlaubers, sondern aus der Sicht eines Menschen, der hier sein Paradies gefunden hat.

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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Nur weil ich in Thailand lebe, ist das absolut kein Grund, Chumphon als magischen Ort oder gar als Paradies zu sehen. Ganz im Gegenteil: Sie sollten Ihre eigenen Erfahrungen machen und sich nicht nur auf meine Eindrücke verlassen. Als Entscheidungshilfe kann dieser Beitrag dienen – aber ebenso der gesamte Blog.

Kurz zur Erklärung: Die Provinz Chumphon liegt am Golf von Thailand, deren Provinzhauptstadt ebenfalls Chumphon heißt – insgesamt hat Thailand 77 Provinzen. In der gesamten Provinz Chumphon leben rund 500.000 Menschen, im Stadtgebiet etwa 55.000. Hinzu kommen mehrere Zehntausend Menschen aus Myanmar, die in der Provinz als Arbeitskräfte tätig sind. Die Schätzungen reichen dabei von etwa 30.000 bis knapp 40.000. Nach Auskunft der örtlichen Immigrationsbehörde leben in der gesamten Provinz Chumphon knapp 500 Europäer.

Matt Abold leben in chumphon, thailand

Matt Abold heißt der Bub und lebt seit 2009 auf Baan Metawi, in Chumphon, Thailand. Er schreibt übers Auswandern und Überwintern und sozial- und wirtschaftspolitische Themen mit Bezug zu Thailand.
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Geschätzte Lesezeit für diesen Beitrag: 21 Minuten

Auf Urlaub in Chumphon, am Golf von Thailand

Nach Chumphon kommen hauptsächlich thailändische Urlauber, viele leben in Bangkok. Für ausländische Touristen ist Chumphon, wenn überhaupt, ein Nebenprodukt auf dem Weg zu den 3 Touristeninseln, Koh Tao (die Taucherinsel), Koh Phangan (die Vollmondpartyinsel) oder Koh Samui (Thailands 3. größte Insel und beliebtester Ort für Deutsche zur Weihnachtszeit). Der Tourist von heute erwartet eine gewisse touristische Infrastruktur. Diese Erfahrung kann Chumphon glücklicherweise kaum bieten.

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Baan Metawi, mein Lebensmittelpunkt

Allerdings durften wir in den letzten Jahren auf unserem Anwesen, Baan Metawi, nicht nur viele Auswanderer und Überwinterer begrüßen, sondern es kamen viele Freunde, Bekannte und Verwandte auch nur für ein paar Tage bis Wochen zum Urlauben hierher, viele davon schon mehrmals. So gut wie allen hat es gefallen und ein Auszug einer Google-Bewertung beschreibt es eigentlich am besten:

„… Glückliche Momente, die ich bisher an keinem der ewig austauschbaren Touristenorte gefunden habe! Fazit: Alle Erwartungen, die auf der Website aufgeführt sind, wurden nicht nur erfüllt, sondern auf eine ganz besondere Weise übertroffen. Baan Metawi macht glücklich!“ …. recht hat er und ich empfinde Chumphon wirklich als mein Paradies.

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Die liebe Liebe

Dass es Baan Metawi überhaupt gibt, ist eher ein glücklicher Umstand. Als meine Frau und ich uns in Deutschland kennenlernten, fingen die Bauarbeiten ihres „alten“ Hauses gerade an. Wäre dies nicht der Fall gewesen, hätten wir uns in Chumphon direkt am Meer ein Grundstück zum Leben gesucht, aus meiner damaligen Sicht, ein Traum von mir. Jetzt sind es ca. 2 km Luftlinie zum Golf von Thailand. Deshalb haben wir uns mit einem Nachbargrundstück vergrößert und unser Haus mehrfach erweitert und nach unserem Geschmack ausgebaut.

Aus heutiger Erfahrung mit einem tropischen Klima wie hier in Chumphon, würde ich jedem davon abraten, direkt am Meer zu leben. Als Kurz- oder Langzeiturlauber ist es natürlich eine tolle Sache. Die ganzen 4‑ und 5‑Sterne-Hotels an Thailands Traumstränden sind Beweis genug. Wollen wir mal Abwechslung, ist man von uns aus auch schnell in bekannten Urlaubsorten oder auch Bangkok.

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Strandurlaub ja, am Strand leben nein

Egal ob Chumphon oder andere Orte, direkt am Meer und Strand permanent zu leben, bedingt negative Punkte, an die meiner Erfahrung nach viele meist nie denken. Am Meer ist meist Wind, manchmal auch nur eine Brise. Je nach Körnung des Sandes hat man daher auch immer und überall Sand im Haus, was dann doch tägliches Putzen bedeutet. Nur eine Haushälterin wäre überfordert, da auch Fenster ein bis zweimal pro Woche wegen der Salzablagerungen geputzt werden müssen. Gleiches gilt auch für einen Pool, wo Sand im Getriebe nichts Gutes bedeutet.

So traumhaft und romantisch die Wellen und Gezeiten auch sein mögen, es ist niemals ruhig. Die Monats- und Jahresebbe setzen jeder Strandbefestigung über die Jahre zu, Unterspülungen sind häufig. Die Instandhaltung ist noch aufwendiger als nur in Meeresnähe. Alles rostet noch vorzüglicher und Wind, Salzwasser, Regen und Tropensonne setzen selbst den härtesten Materialien binnen kürzester Zeit heftig zu. Die Verrostungsgeschwindigkeit (gibt es dieses Wort?) ist wohl hier in Südostasien einzigartig auf der Welt.

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Meine Erfahrungen auf Baan Metawi – Leben in Chumphon

Baan Metawi hat über den Gezeitenkanal direkt Zugang zum Meer, ohne permanent Wind, Sand und Salzablagerungen. Sehnt es uns nach Urlaub in einem schicken Strandhotel, dann sind Phuket, Koh Samui (meiner Erfahrung nach eine vollkommen überschätzte Insel), Koh Tao, Hua Hin oder Krabi binnen ein paar Stunden Auto- bzw. Schifffahrt schnell zu erreichen. Ein gar nicht unwichtiger Punkt, um das Leben in meinem Paradies Chumphon als traumhaft und magisch zu bezeichnen, da es hier meiner Erfahrung nach sehr einfach ist, quasi Urlaub vom Urlaub zu machen. Ich tanke im Baan Metawi jedenfalls Energie auf und es ist auch ein idealer Rückzugsort zum Entspannen, Nachdenken oder nur Faulenzen.

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Leben in Chumphon – Meine Erfahrungen, meine Bilder

Leben in den Tropen, Leben in Chumphon ist ein Beitrag, der Ihnen hilft, zu verstehen, wie es ist, in den Tropen zu leben. Ist dies Ihr Ding, werden Sie Ihrem Traumziel viel näher rücken. Wenn Sie dann noch aus Sicht eines Europäers exotisches Leben bevorzugen und für Sie das Leben mit dem Meer und mit traumhafter Landschaftskulisse einen besonderen Reiz darstellt, ist schon sehr viel auf dem Weg zum paradiesischen Leben getan. Chumphon bietet dies alles und vor allem bietet es, kaum Touristen zu haben. Dies ist ein Pluspunkt, dessen enorme Tragweite sich erst vielleicht nach einem Jahr oder länger erschließt. Jetzt erst mal ein paar Eindrücke, um das Geschriebene zu untermalen.

Bilder

Leben in Chumphon – Meine Erfahrungen hier am Golf von Thailand

Paradiesisch wird es erst, wenn Sie hier leben. Wäre ich Thailänder oder kein weißer Ausländer, wäre es mit dem paradiesischen Leben gar nicht so einfach.

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Thailänder hier beschäftigen sich mehr mit den weißen Ausländern. Die positive Diskriminierung dürfen Sie gerade hier mehr erleben als in Touristengegenden. Auch werden Sie hier mehr in Ruhe gelassen als anderswo und können nach Pippi Langstrumpf’s Devise: „Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt“ hervorragend leben.

Paradiesisch geht nicht ohne Thailändisch

Um überhaupt am thailändischen Sozialleben teilzuhaben, ist Thailändisch büffeln eine Grundvoraussetzung. Selbst dies geht in Chumphon meiner Erfahrung nach einfacher, da Sie sich nicht mit Englisch durchmogeln können. Fehlende Touristen bedeuten nämlich auch fehlende englische Sprachkenntnisse.

📌 Sprachbeiträge

Die Thailänder hier machen es einem auch sehr einfach. Keine Hektik, kein immer mehr und mehr, alles geht gemächlich seinen Gang. Sehr viele Familien hier haben Landbesitz in Form von Plantagen. Dies macht die Menschen wirtschaftlich oft unabhängig und dadurch extrem gelassen. Stress ist wirklich etwas Seltenes. Selbst in schwierigen Covid-19-Zeiten, hatte ich überhaupt nicht das Gefühl, dass die Bevölkerung sich verändert. Ganz im Gegensatz zu Touristenorten, wie zum Beispiel Pattaya, Phuket oder Hua Hin.

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Nachfolgende Bilder sind absolut keine Seltenheit

Kein Touristenort und daher nicht vom Massentourismus überlaufen zu sein, aber dennoch eine Meereskulisse wie aus dem Bilderbuch zu haben, ist mittlerweile wohl ein Hauptfaktor, um Chumphon zu lieben. Es wird sich daran sicherlich auch nicht schnell etwas ändern, denn die Menschen hier sind wirtschaftlich durch die Plantagen und das Meer schon seit Generationen gut unterwegs. Es gibt kaum Anstrengungen seitens der Bevölkerung, Tourismus zu fördern.

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Die Verkehrsinfrastruktur ist einfach klasse

Vor ein paar Jahren gab es das von der Regierung aufgelegte Wirtschaftsprogramm „Thailand Riviera“. Passend dazu dieser Beitrag: Phänomenale Geschwindigkeit beim Ausbau der Infrastruktur in Thailand.

Mit einem Gesamtvolumen von über 200 Milliarden Baht, ca. 6 Milliarden Euro, umfasste das Projekt den weiteren Ausbau der Flughäfen in Hua Hin und Chumphon. Ferner fand eine massive Erneuerung und Ausbau der Straßeninfrastruktur statt, sowie ein 2-spuriger Ausbau der Zugverbindung von Bangkok bis Chumphon. Straßen, die vorher schon gut waren, wurden erweitert und sind oft entlang der Küste wenig befahren. Auch der Beitrag: Vom Pazifik zum Indischen Ozean und zurück befasst sich damit. Hier eine Auswahl der Straßen.

Bilder und vorab ein kurzer Video:

Leben in Chumphon, alles aus eigener Erfahrung

Diese Fotos können Sie täglich machen. Gelegentlich, am Wochenende oder an Feiertagen, ist vielleicht ein wenig mehr auf diesen Straßen los. Thailänder in Chumphon sind mit dem Meer aufgewachsen und es ist aus deren Sicht nichts, wofür sich Umwege lohnen würden. Daher nehmen sie die Straßen, die am schnellsten ans Ziel führen. Hingegen meiden sie die meist sehr kurvenreichen Küstenstraßen. Gerade diese sind für uns Europäer aber die, die uns die Bilderbuchansichten vom Meer, Strand, Inseln und den vielen vom Wind geformten Palmen bringen.

Es gibt eine Panoramastraße, die Sie über ca. 130 km, meist direkt am Meer, vorbei an den teils schönsten Meereslandschaften, die man sich vorstellen kann, führt. Unzählige kleine Seitenstraßen führen Sie durch Plantagen direkt zu absolut leeren Stränden. Manchmal nichts wirklich Schönes, aber einige davon würden in jedem Land als Traumstrand durchgehen. Ich lebe seit 2009 hier und es kommt, trotz häufiger Erkundungsfahrten, immer noch manchmal vor, dass ich unglaublich schöne Strände quasi „entdecke“.

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Aktuell 2025

Seit Ende 2023 stand Chumphon und der Isthmus von Kra wieder weltweit in der Presse. Allerdings geht es jetzt stark um die 30 Milliarden US‑$ Landbrücke – das Land-Bridge-Projekt. Hierbei sollte kein Kanal mehr gebaut werden, sondern zwei Tiefseehäfen, einer in Chumphon am Golf von Thailand und einer in der Nachbarprovinz Ranong, an der Andamanensee, siehe hierzu den Beitrag: Chumphon, der Panama Kanal auf Rädern.

Das Land-Bridge-Projekt, früher Isthmus von Kra Projekt, hat damit zu tun, dass sich der Westen mehr und mehr von China unabhängig machen möchte und umgekehrt. Der große Profiteur hierbei wird das exotische Südostasien sein. Viele europäische Unternehmen eröffnen fleißig Fabriken, um unabhängiger vom politischen Einfluss Chinas zu werden. Chinesische Fabriken schießen wie Pilze aus dem Boden in Südostasien und erleichtern es, die Produkte nicht direkt über China zu exportieren. Passend hierzu: Du bist böse, ich bin gut – Thailand lachender Dritter?

Mitte 2026 wurde das Land-Bridge-Projekt eingestampft. Als Trostpflaster sollen die Provinzen Chumphon und Ranong noch mehr Straßen- und Zuginfrastruktur bekommen.

Mein Paradies in Chumphon ist ohne Gesundheit eine Illusion

Über die Gesundheit und den hohen Stellenwert, den diese vor allem im Alter genießt, habe ich schon eingehend in nachfolgenden Beiträgen geschrieben:

Leben in Chumphon – Mehr Beiträge hinsichtlich der Gesundheit
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Es ist einfach für den Mitteleuropäer schwer zu glauben, dass, egal zu welcher Tages- und Jahreszeit, egal ob es regnet, stürmt oder die Sonne scheint, die Temperaturen immer angenehm warm sind. Meiner Erfahrung nach, trifft dies auf das Leben in Chumphon bzw. dem Süden Thailands zu, jedoch nicht im Norden bzw. Nordosten. Sie können hier Moped ohne Ende fahren und werden niemals gesundheitliche Beschwerden aufgrund des Windzuges bekommen. Gerade ab Ü50 ist dieses Klima, welches dem Kreislauf keine großen Temperaturunterschiede zumutet, ein Traum für das eigene Wohlergehen. Was es allerdings hier gibt, sind Moskitos.

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Die Lage von Chumphon ist nicht nur ein gesundheitlicher Trumpf

Ohnehin ist das Meeresklima überall auf der Welt sehr gesund. Aber in Chumphon kommt noch hinzu, dass es keine umweltverschmutzende Industrie gibt. Riesige Mangrovenwälder binden CO₂ in großem Maße, siehe auch: Mangroven; die wahre Lunge der Erde. Auch gibt es keine Lichtverschmutzung durch Großstädte. Aufgrund der Lage zwischen 2 Meeren, dem Golf von Thailand und der Andamanensee, ist durch die ständige Luftumwälzung eine sehr saubere Luft vorhanden. Mittlerweile glaube ich, ohne irgendwelche Fakten dazu zu haben, dass die beiden Meere eine Art Pufferzone gegen starke Wetterkapriolen, welche in vielen Teilen des Landes vorkommen, bietet.

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Leben in Chumphon, meine Erfahrungen mit der Macht der Natur

Kaum ernst zu nehmende Überschwemmungen, anders als etwa in den südlicheren Provinzen während der Monsunzeit. Dies ist aber nicht nur der Natur zu verdanken, sondern auch ganz entscheidend König Bhumibol Adulyadej, Rama IX., und dem Vater vom jetzigen König von Thailand. Er hat damals auf den Überschwemmungsschutz beharrt und bei Budgetengpässen der Regierung, selbst das Geld beigesteuert und auch die Planung mitkoordiniert. Hier finden Sie einen interessanten Artikel der Bangkok Post dazu. Dürren und Trockenheit gibt es ohnehin in Chumphon niemals und extreme Stürme, wie vor allem im Nordosten Thailands, dem Isaan, sind hier auch rar. Siehe auch:

Map Isthmus von Kra-buri Chumphon Thailand

Thailändische Massage, eine absolute Geheimwaffe

Die traditionelle Thailändische Massage hat bei uns selbst und allen Besuchern, die jemals zu Besuch kamen, einen wahren Gesundheitsschub ausgelöst. Nicht umsonst wurde diese 2019 auf die UNESCO‑Liste für immaterielles Kulturerbe gesetzt (klicken Sie bitte hier). Gute Masseurinnen (ca. 90 % aller, sind Frauen) erkennen über ihre Finger rasant die Problempunkte und wissen genau, wie diese behandelt werden. Es schmerzt zwar, aber auch wieder gerade im fortgeschrittenen Alter verschafft eine 2-stündige Massage für mehrere Tage ein sehr angenehmes Körpergefühl. Falls Beschwerden schon da waren, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit Linderung bis Heilung zu erwarten.

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Chumphon bietet eine hohe Anzahl an Fach- und Allgemeinärzten, mehrere Krankenhäuser und unzählige Apotheken.

Auch gibt es mehrere Geschäfte, die sich auf natürliche Heilmittel spezialisiert haben. Es gibt selbstverständlich jedem ein beruhigendes Gefühl, diese gesundheitliche Infrastruktur vor der Tür zu haben.

Thailändisches Essen, ein Genuss für alle Sinne und so gesund

Thailändisches Essen ist überall in Thailand klasse, aber wenn man sich mal vor Augen hält, was alles aus Chumphon kommt, dann kann man sich vorstellen, wie frisch und ohne lange Lieferwege alles auf den Tisch kommt. Schon alleine das Essen macht nach meiner Erfahrung Chumphon zum Paradies. Es gibt riesige Obstanbaugebiete, Kaffee, Kokosnüsse, Gemüse, Heilkräuter und natürlich die unglaubliche Vielfalt aus dem Meer. Die Märkte sind voll von lokalen Produkten und die Waren werden national, wie auch international exportiert. Anders als in Bangkok oder Touristengebieten wird in Chumphon das meiste noch frisch zubereitet. Die Auswahl an Tiefkühlkost bzw. stark verarbeiteten Lebensmitteln ist gering.

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Dem gegenüber steht ein hoher Zucker- und Fastfoodkonsum, der vor allem jüngeren Generationen. Europäer bevorzugen allerdings die doch sehr gesunde thailändische Küche. Wenn Sie dann auch mal die Schärfe an sich lassen, sollte Ihrem Wohlbefinden nichts mehr im Wege stehen.

Günstiges Leben bringt finanzielle Freiheiten

Was hilft es, wenn alle vorangegangen Punkte passen, aber dieser Luxus preislich dann nicht mehr erschwinglich ist? Da Chumphon mehrheitlich von Menschen bewohnt ist, die oft seit Generationen schon aus Chumphon kommen, kann es nicht noch mehr „typisch thailändisch“ sein. Laut Auskunft der lokalen Immigrationsbehörde, leben weniger als 500 weiße Ausländer permanent, so wie ich, in der Provinz Chumphon und die paar ausländischen Touristen kann man vernachlässigen. All dies bedingt, dass die Preise nicht künstlich abgehoben haben.

Als Beispiel fällt mir hierzu ein, dass ein waschechter Italiener einmal ein Restaurant in der Nähe eröffnet hat. Dieser war vorher in Koh Samui und war aufgrund seiner Erfahrung mit hohen Mieten für sein Restaurant nach Chumphon gezogen. Die Preise seiner Gerichte passte er allerdings nicht dem Preisniveau von Chumphon an. Die Folge: Binnen 2 Monaten nach Neueröffnung musste er, mangels Kundschaft, aufgeben.

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Thailändische Touristen in Chumphon

Dies ist mit der Grund, dass während der Covid-19-Krise mehr thailändische Touristen in Chumphon Urlaub machten, da der thailändische Staat ca. 40 Prozent der Übernachtungskosten übernahm. Gedacht war es eigentlich für die Touristenorte wie Phuket, Koh Samui, Pattaya, etc. Nur Thailänder lassen sich eben nicht für dumm verkaufen. Sie meiden diese Gegenden, da fast alles extrem künstlich überteuert und für den Geschmack von ausländischen Touristen angeboten wird. Wer will schon schlechtes Tom Yam Gung, Pad Thai oder Som Tam (alles typisch thailändische Speisen) essen und dafür 3-mal so viel und mehr zahlen als etwa ganzjährig in Chumphon?

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Um einmal einen groben Überblick über das Preisniveau in Chumphon, im Vergleich zu Touristengegenden zu bekommen, klicken Sie auf Lebenshaltungskosten in Thailand. Schreiben Sie mir, wenn Sie meinen, etwas wäre zu teuer oder günstig, bzw. wenn ich etwas vergessen habe!

Für den Kurzurlaub das Paradies verlassen

Ich nenne es Urlaub vom Urlaub und man könnte es auch als kurzen Tapetenwechsel beschreiben. Aber am meisten gefallen mir dann die Kurztrips nach Bangkok, wo der Kontrast zu Chumphon nicht größer sein könnte. Dies ist herrlich und lässt einen das paradiesische Leben in Chumphon bei der Rückreise fast noch einen Tick paradiesischer erscheinen. 555.

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Was macht das Leben in Chumphon aus eigener Erfahrung zum Paradies?

Es ist selbstverständlich eine Kombination aus vielem und mitunter nicht leicht zu beschreiben. Chumphon wurde einmal in einem Magazin als „der schlafende Geheimtipp“ angepriesen. Ich würde allerdings aus eigenen Erfahrungen sagen, dass Chumphon nicht schläft, sondern hellwach ist und eben nicht in einem vom Massentourismus überlaufenen Albtraum aufwachen möchte.

Vielleicht sind es die Widersprüche, die manchmal selbst mit dem Auge sehr offensichtlich sind, die das Leben hier so angenehm gestalten. Der Thailänder hier macht, was er für richtig hält, kümmert sich nicht darum, ob es anderen gefällt oder nicht. Die Vielfalt, die sich daraus ergibt, ist schon bemerkenswert. Sie sehen teils wunderschöne Häuser mit sehr gewöhnungsbedürftiger Farbwahl, mitten in Plantagen. Es ist offensichtlich, dass es keinen Bebauungsplan, eine so typisch deutsche Eigenheit, gibt und jeder kann mehr oder weniger bauen wie er will. Siehe hierzu auch:

Diese gesunde Ignoranz spürt man schnell. Daraus folgt meist auch, dass die Einheimischen sehr viel mehr im Einklang der Natur leben als in Städten und natürlich von Massentourismus zerstörten Gegenden.

Plantagen und Natur

Die Plantagen sind oft mehrfach genutzt, das heißt, eine Palmölplantage wird auch mit Bananen, Kokospalmen und manchmal auch mit Kautschuk bepflanzt. Ob dies dem Ertrag schadet, ist den meist Kleinplantagenbesitzer völlig egal. Für die Augen ist Vielfalt allemal schöner als Einfältigkeit. Lesen Sie einfach zum Thema Plantagen mal die Beiträge:

📌 Klicken Sie hier:

Während der klassische Ackerbau – wie man ihn etwa aus den D-A-CH-Ländern kennt – meist auf großflächigen, einheitlich bewirtschafteten Feldern basiert (Weizen, Mais, Raps etc.), folgt die Plantagenwirtschaft einem anderen Prinzip. Hier dominieren Dauerkulturen wie Kokos, Kautschuk, Ölpalmen, Durian oder Kaffee, die über viele Jahre hinweg kontinuierlich geerntet werden. Der Unterschied ist nicht nur botanisch, sondern strukturell:

  • Ackerbau = saisonale Kulturen, jährliche Neuansaat, hohe Mechanisierung
  • Plantagenwirtschaft = mehrjährige Kulturen, kontinuierliche Ernte, oft stärker von Handarbeit geprägt

Ein entscheidender Punkt, der in westlichen Debatten oft untergeht: Plantagenwirtschaft ist in Südostasien keineswegs einheitlich organisiert. In Ländern wie Malaysia und Indonesien dominieren in vielen Bereichen großflächige Strukturen – überwiegend Monokultur – mit Arbeitern ohne eigenen Landbesitz sowie Konzern- oder staatsnahen Organisationen. Warum ist der Unterschied zu Thailand so groß?

Thailand wurde nie kolonisiert. Es gab keine systematische Enteignung zugunsten europäischer Plantagenmodelle und keine erzwungene Umstellung auf reine Exportstrukturen. Gleichzeitig blieb Land in weiten Teilen in lokaler Hand, wurde historisch breiter verteilt und wird bis heute häufig von Familien selbst bewirtschaftet.

In Thailand sieht es daher in weiten Teilen anders aus. Es gibt selten Konzerne, aber deutlich mehr klein- und mittelgroße Betriebe im Familienbesitz, wo der Eigentümer selbst noch mitarbeitet. Das lässt sich sogar mit bloßem Auge erkennen: Die Plantagen verändern sich oft schon nach wenigen hundert Metern. Statt kilometerlanger Monotonie entsteht ein abwechslungsreiches Landschaftsbild. Allein dies wirkt wie ein gewisses wirtschaftliches Hedging, da Schwankungen einzelner Agrarpreise abgefedert werden.

Zudem werden auf thailändischen Plantagen häufig verschiedene Kulturen kombiniert – Kokos mit Ananas, Durian, Mangos und Bananen, ergänzt durch kleine Tierhaltung wie Hühner. Das System wirkt dadurch weniger wie industrielle Landwirtschaft und eher wie ein Stück kultivierte Natur. In Europa nennen wir dies heute neudeutsch „Agroforstwirtschaft“. In Südthailand wird dieses Prinzip jedoch seit jeher ganz selbstverständlich und natürlich praktiziert.

Leben in Chumphon, meine neue Heimat, meine Erfahrungen

Hier zu leben ist für mich magisch und nicht immer mit objektiven Kriterien zu erklären. An einem fast schon verwunschenen Ort, mit atemberaubender Naturschönheit, mit vorgelagerten Inseln, riesigen Mangrovenwäldern und ansonsten nur Plantagen, mit vereinzelten Häusern und überaus glücklich erscheinenden Bewohnern und nur wenig Tourismus. Daher ist für mich Chumphon ein Paradies. An einem dieser Traumstrände wurde mir mal von der Wirtin eines kleinen Restaurants gesagt, dass sie hoffe, dass ihre Gegend vom Massentourismus verschont bleibe. Für sie wäre dann die einzigartige Lebensqualität, die nach kurzer Zeit zu spüren ist, nicht mehr möglich. Recht hat sie und ich kann Ihnen nur empfehlen, sich ein eigenes Bild von Chumphon zu machen.

baan metawi in chumphon am golf von thailand

Leben und wohnen auf Baan Metawi in Chumphon am Golf von Thailand

Wenn Sie sich für einen Langzeitaufenthalt bei uns in Chumphon interessieren, lesen Sie sich das Mietangebot meiner Frau auf Baan Metawi gut durch. Es zeichnet sich im Besonderen dadurch aus, dass es ein sehr nützliches und vielfältiges Servicepaket bietet, welches Ihnen den Schritt zum Überwintern, Übersommern oder Auswandern nach Thailand erheblich erleichtert. Frei von Massentourismus erleben Sie bei uns in Chumphon das wahre Thailand mit seiner bezaubernden Meereskulisse inmitten tropisch exotischen Naturlandschaften. Zudem spricht der Ehemann meiner Frau sogar auch Deutsch.

Interessiert am Auswandern? Siehe dann nachfolgende Beiträge …

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2 Kommentare

  1. Hallo ich binn zufällig auf ihre seite gelangt sie haben sehr intrezante beiträge da ich auch in naher zukunft auwandern möchte. Ich komme in Dezember zu meiner Frau nach Thailan und habe vor Chumphon zu besuchen. Viele Liebe Grüsse aus der Schweiz.

  2. Hallo,
    ich bin gerade 60 geworden und meine Frau Janjira und ich haben ein Grundstück mit zwei Teichen einem Haus und einer großen Halle direkt bei uns in Sakon Nahkon erworben. Ich bin schon 15 Jahre lang immer im Urlaub in letzter Zeit aber mehr dort um eine Existenz als Ruhesitz aufzubauen. Deine Kommentare und Berichte finde ich sehr gut und auch nachvollziehbar, da ich mittlerweile sehr vieles im Inland oder Bangkok, dort haben wir eine 60 qm Wohnung in einem Condo, gelernt habe.
    Eines leider noch nicht, dass ist die Sprache, aber hierfür gibt es ja genug Technik und meine Frau.
    MfG

    Frank Leusmann

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