Leben in Thailand
Preis Rohstoff Palmöl, Olivenöl, Ukraine - Hungersnot, Palmöl Plantage, Chumphon, Thailand

Göttliches Olivenöl / teuflisches Palmöl

Aktualisiert am 22. September 2022

Der Preis für Palmöl schießt mit dem Ukrainekrieg durch die Decke, wie auch viele andere landwirtschaftliche Rohstoffe. Eine kommende Hungersnot in vielen Ländern der Welt zeichnet sich ab. Russlands Angriffskrieg hat zwar viele Rohstoffpreise weltweit in die Höhe geschossen, allerdings war dies nur eine Verstärkung eines Trends, der mehr oder weniger wegen und in der Pandemie in 2021 begann. Beim völlig losgelöste Preis für Palmöl kommt erschwerend hinzu, dass die Ukraine und Russland knapp 70 % Weltmarktanteil am, in Europa sehr beliebten Sonnenblumenöl hat. Länder, die sich stark von Sonnenblumenöl abhängig gemacht hatten, müssen jetzt fast frenetisch neue Ölquellen finden und da kommt in der Masse das Palmöl – nicht aber das Olivenöl – wie gerufen … könnte man meinen.

Indonesien & Malaysia

Was würde passieren, wenn auf einmal Indonesien und Malaysia als größte Palmölproduzenten und -exporteure ausfielen? Der Palmöl Preis würde ins Uferlose steigen und eine zumindest seit dem zweiten Weltkrieg nicht dagewesene Hungersnot würde Milliarden Menschen betreffen. Da erscheint es schon als pervers, wenn die EU mit ihrem unüberlegten Moralgeblubbere bis zum heutigen Tage Palmöl verteufelt. Im Beitrag: Paradebeispiel Palmöl geht es allgemein um die heuchlerische Haltung des Abendlandes zum Palmöl und warum Fakten keine Rolle spielen. Lesen Sie hierzu auch:

Matt Abold

Mein Name ist Matt Abold und ich lebe seit 2009 als weißer Ausländer im Baan Metawi, in Chumphon, Thailand. Ich schreibe übers Auswandern und Überwintern und verbinde meine Beiträge oft mit sozial- und wirtschaftspolitischen Themen, die Thailand mit Deutschland und Europa vergleichen, in meiner Rubrik: Zeitgeistkritik.

Geschätzte Lesezeit für diesen Beitrag: 10 Minuten

Warum nicht teuflisches Olivenöl und himmlisches Palmöl?

Verstehen Sie mich nicht falsch, ich liebe gutes kaltgepresstes Olivenöl, habe aber auch gar nichts gegen Palmöl, ganz im Gegenteil (passend hierzu: 6-Tage Brot mit 6-Jahre Sauerteig – Back Dich ins Glück). Ich sehe im Palmöl den Rohstoff zur Weltrettung. Lesen Sie sich mal diese beiden Artikel zum Thema Olivenöl durch: Artikel und eine PDF der EU.

Monokultur, Versteppung, Bodenerosion und vor allem auch Verwüstung sind Folgen des Anbaus von Oliven. Dazu kommt übertriebener Einsatz chemischen Düngers, mit der Folge von extremer Wasserverschmutzung. Ganz abgesehen davon, dass Oliven hauptsächlich nur in den Gegenden angebaut werden, wo Wasserknappheit herrscht und folglich die Knappheit verschlimmern, um für noch mehr Verwüstung zu sorgen. Dies sind Nachteile, die zum Teil gravierender sind als beim Palmöl. Wasserknappheit und Verwüstung ist nun wirklich nichts, was Südostasien plagt. Siehe auch: Wasser in Hülle und Fülle am Golf von Thailand

Diskriminierung, logisch

Jetzt kommt aber noch die Diskriminierung der europäischen Gutmenschen, politischen Mietmäuler und der Medien hinzu. Beim allseits geliebten Olivenöl wird richtigerweise darauf hingewiesen, dass die oben genannten negativen Folgen hauptsächlich durch moderne Großbetriebe und Großgrundbesitzer verursacht werden. Die kleinen, auf traditionellem Anbau achtenden Plantagenbesitzer, verursachen weit weniger Probleme mit dem Olivenöl. Genau so ist es auch bei der gesamten Plantagenwirtschaft, insbesondere Palmöl in Südostasien. Thailand hat in der Masse hauptsächlich kleine und mittelgroße Plantagenbesitzer. Dies nicht nur beim Palmöl, sondern auch beim Reis (nicht Plantage), Kokosnuss, Kautschuk, Durian, etc. Nur diese Tatsache erwähnen die europäischen Qualitätsmedien so gut wie nie. Ein Schelm wer dort Diskriminierung vermutet? Lesen Sie hierzu auch:

Der unterschätze Wert des gecancelten Palmöls

Sich mit Wahrheiten anfreunden, die einem selbst nicht passen, ist sicherlich nicht so einfach. Die unglaubliche Ertragskraft vom Rohstoff Palmöl ist so eine unbequeme Wahrheit. Es gibt mit enormen Abstand kein weiteres pflanzliches Öl, dessen Ertrag pro Hektar so hoch ist. Lesen Sie hierzu eine, wie ich meine, gute externe Einschätzung und schauen Sie sich dazu auch die nachfolgende Grafik an.

Vergleich Ertrag Speiseöl Palmöl pro Hektar
Pflanzliche Rohstoffe, Quellen: eos.com, UN, ourworldindata.org

Preise für Palmöl, Sojaöl und Rapsöl

Obwohl die Ölpalme absolut auch den größten weltweiten Ertrag an Öl vorweist, könnte man auf den falschen Gedanken kommen, dass der Preis des Palmöls doch dann eher fallen, jedoch nicht so exorbitant steigen sollte. Siehe passend: Philodendron Manie und Arbitrage in Thailand. Die Preise für die weltweit bedeutendsten pflanzlichen Öle – Palmöl, Sojaöl, Rapsöl und Sonnenblumenöl – steigen seit Mai 2020 unaufhörlich. Prozentual hat Palmöl mit 308 % die Nase vorn. Hier einige externe Quellen: SGX, Reuters, Malaysia, BangkokPost

Preis Palmöl, Sojaöl und Rapsöl
Ukraine lässt Pflanzliche Rohstoffe noch höher steigeen, Quelle: Indexmundi

Ein bedeutender Unterschied dieser pflanzlichen Rohstoffe ist, dass es sich bei der Ölpalme um Bäume handelt und somit Plantagenwirtschaft. Bei Raps und Soja hingegen geht es um Felderwirtschaft, was ein jährliches Anpflanzen voraussetzt und somit viel anfälliger für Wetter- und Klimaveränderungen ist. Ganz zu schweigen davon, dass es bei Raps, Soja und Sonnenblumen so gut wie keine CO₂ Bindung gibt und ziemlich viel bei Palmöl. CO₂ Bindung und Plantagenwirtschaft ist zwar auch bei Olivenöl der Fall, aber hiervon werden gerade mal 3,2 Millionen Tonnen jährlich produziert. Das ca. 23-fache ist es beim Palmöl, also ca. 73 Millionen Tonnen. Daher taugt Olivenöl als weltweiter Rohstoff und Kalorienlieferant gegen eine Hungersnot absolut nichts und ist völlig unerheblich im weltweiten Vergleich von Pflanzenölen.

Der Ukraine Faktor und deren Rohstoffe beschleunigt die Hungersnot

Im Financial Times Europes Breadbasket Artikel ist zum Beispiel ersichtlich, dass Indien ca. 77 % und China über 60 % des gesamten Inlandsverbrauch von Sonnenblumenöl aus der Ukraine importierte. Dies sind ja nur 2 Länder mit gerade fast mal 3 Milliarden Menschen. Es ist ja auch nicht mit nur einem extremen Ernteeinbruch von Öl und Korn in der Ukraine getan, wer soll denn die Ernte für 2023 anpflanzen, bzw. wer bezahlt den Dünger? Auch wird Russland wohl kaum seine Ernten in das Abendland exportieren wollen.

Ein gesunder Menschenverstand würde jedem professionellen Politiker diktieren, sich niemals von einem Anbieter, noch dazu einem ausländischen abhängig zu machen. Siehe hierzu:

Da wir aber seit Jahrzehnten nur Mietmaulpolitiker haben, ist das professionelle Gestalten eines Landes im Abendland eine Illusion. Gas, Öl, Speiseöl, Impfstoffe wie zum Beispiel für Tollwut, viele Medikamente und medizinische Ausrüstung, Sicherheit durch die USA, alles ums Internet, sind Beispiele katastrophaler Fehleinschätzungen von unseren europäischen Amateurpolitiker. Die haben sogar noch die arrogant dümmliche Frechheit, Palmöl weiterhin zu ächten. Die Folge wird als erstes Afrika mit einer bereits beginnenden Hungersnot zu spüren bekommen, siehe diesen Artikel. Lesen Sie dazu auch CNA über Indien und was da auf uns zukommt. Die BBC, zwar eine europäische Nachrichtenorganisation, aber dennoch gut, schrieb über den Ukraine Krieg: „… katastrophal für globale Nahrungsmittel“.

Exportstopp für Palmöl in Indonesien

Bereits vor Wochen schrieb ich die Einleitung dieses Beitrags und dabei dann auch die Frage: Was würde passieren, wenn auf einmal Indonesien und Malaysia als größte Palmöl Produzenten und Hersteller ausfielen? Genau dies ist in der letzten Aprilwoche 2022 in Indonesien eingetreten und die allermeisten Qualitätsmedien in Deutschland berichten nichts darüber. Lesen Sie zu den Medien auch mal folgende Beiträge:

Da deutsche Medien oftmals darauf verzichten, objektiv oder überhaupt über Wichtiges im weit entfernten Ausland zu berichten, ist es dann doch ein wenig erfrischend, im Handelsblatt ein bisschen über den Preis von Palmöl mit mehr Tiefgang zu lesen. Auch im BR gab es einen, aber dieser ist dann schon ein wenig spärlich, dennoch besser als nichts. OK, mittlerweile hat auch die SZ dazu etwas geschrieben … vielleicht bin ich doch ein wenig voreingenommen ;-).

The Perfect Storm

Im Englischen gibt es den Ausdruck vom perfekten Sturm, der beschreibt, wie alles Negative auf einmal zusammenkommt. Der letzte große La Niña hatte in Südamerika in 2021 für Trockenheit und extreme Ernteausfälle, insbesondere beim so wichtigen Rohstoff Soja gesorgt. In Südostasien bedeutete dies viel mehr Regen und daher auch weniger Ernte bei der Ölpalme. Zudem hatte Covid-19 dafür gesorgt, dass Millionen Erntehelfer – meist aus Indonesien – in Malaysia fehlten und weiterhin fehlen werden. Aber der weltweite Bedarf an Palmöl stieg auch wegen Covid-19 weiter rasant an und so auch der Preis.

Klimaveränderung in Kanada, dem größten Rapsölproduzent, bedeutete in 2021 und auch 2022 heftige Ernteeinbusen. Dann kam der Ukraine Krieg, bei dem noch nicht voll überschaubar ist, wie extrem heftig die Ernte für das von Europa geliebte Sonnenblumenöl einbrechen wird. Zudem produziert die Ukraine und Russland am meisten Dünger und dies bedeutet Erträge werden für absehbare Zeit fallen, da weniger Dünger eingesetzt wird. Und als Krönung hat Indonesien, als weltgrößter Palmölproduzent und -exporteur, beschlossen, kaum noch Palmölexporte vorübergehend zuzulassen. Finden Sie hierzu Artikel auf Englisch: CNA 1, CNA 2, CNA 3, Reuters, NPR, BangkokPost.

Die scheinheiligen Europäer

Europäische Medien schreiben sehr viel über den Ukraine Krieg, fast so viel wie über Covid-19. Ist in Ordnung, aber zur Einordnung der Dinge fehlt ein entscheidender Punkt: Da der Ukraine Krieg in der Gegenwart stattfindet, lese ich wenig über die Zukunft. Wenige Medien berichten über die sichere, herannahende Hungersnot in vielen Ländern. Sie schreiben kaum etwas über den Grund und gar nichts über die Konsequenzen. Der oben beschriebene perfekte Sturm bei den pflanzlichen Ölen, der den Preis von Palmöl und allen andern wichtigen pflanzlichen Ölen auf historische Höchststände treibt, löst nicht nur eine Hungersnot in vielen Ländern Afrikas und Asien aus, sondern wird fast unweigerlich für neue Kriege und somit Flüchtlingskrisen sorgen. Der Syrienkrieg kam aufgrund einer Dürre und daraus folgenden Hungersnot zustande.

Es ist schon ein Armutszeugnis, wie Europa ständig der Meinung ist, eigene Probleme damit zu lösen, indem vermeintliche Probleme anderer sehr laut angeprangert werden. Es ist die Definition von im Glashaus mit Steinen zu werfen. Palmöl wird weiter blind in Europa verteufelt; nichts hat sich dazu seit meinem ersten Beitrag über Palmöl von 2020 – Paradebeispiel Palmöl – geändert. Es gibt keine ertragreichere Pflanze auf der Welt. Das völlig unwichtige, aber von Europa heißgeliebte Olivenöl benötigt fast 12-mal soviel Anbaufläche um dieselbe Menge Öl zu produzieren.

Neue Flüchtlingswellen, der Preis für die Ächtung von Palmöl

Wohin werden die Millionen Afrikaner, die in den nächsten Monaten von einer Hungersnot zur anderen hineinfallen, hingehen? Ich möchte mir noch gar nicht vorstellen, wenn noch die eine oder andere Katastrophe Indien und Pakistan mit ihren knapp 1,8 Milliarden Menschen in eine ähnliche Lage bringt, wie viele Staaten in Afrika. Die historische Hitzewelle zurzeit in Indien und Pakistan, siehe Deutschlandfunk, lässt die Weizenernte einbrechen und schon steigen die Weizenpreise auf dem Weltmarkt.

Würde ich auf demselben Niveau argumentieren wie die EU, dann liebt die EU russisches Öl und Gas trotz Angriffskrieg auf die Ukraine. Jedoch ächtet sie den pflanzlichen Rohstoff Palmöl, der unter Umständen der Welt den Hunger mildert.

Zehntausend Millionen

Das Heucheln des Abendlandes gegenüber dem Palmöl könnte schlimmer nicht sein. Ständig mit moralisch erhobenen Zeigefinger dummes Zeug predigen, das können wir gut. Mathematik hingegen scheint so gar nicht die Stärke der EU zu sein. In wenigen Jahrzehnten werden 10 Milliarden Menschen auf der Erde vorhergesagt. 2.000 bis 2.500 Millionen Menschen mehr als jetzt. Wollen wir diese Menschen etwa mit Olivenöl ernähren? Hierfür würde es eine zusätzliche Anbaufläche von – von mir grob überschlagenen – 550 Millionen Hektar benötigen, aber bei Palmöl würden weniger als 50 Millionen Hektar ausreichen. Übrigens entsprechen 550 Millionen Hektar gerade mal 5.500.000 Quadratkilometer. In anderen Worten entspricht dies ungefähr der Fläche von 13 Mal Deutschland! Verrückt, oder?

Wir verteufeln die Pflanze, die eventuell eine Minimalchance bietet, diese wahrscheinlich kaum lösbare Aufgabe zu bewältigen. Wo bleibt da die moralische Überlegenheit der EU? FDP Anhänger würden natürlich die eierlegende Wohlmilchsau herausziehen und den heiligen Gral in der noch zu erfindenden Technik suchen. Wir warten seit Jahrzehnten darauf, dass unsere weltbesten Ingenieure die Welt retten. Hier noch ein interessantes Statement im Handelsblatt vom 21. Sep. 2022:

Quelle Handelsblatt

Was könnte Europa mittelfristig beitragen

Länder wie Indonesien und Malaysia wurde vor vielen Jahren von der EU gesagt: Wir kaufen Euer Palmöl (da der Preis passt), damit wir es unserem Benzin beimischen. Allerdings wollte sich die EU daran vor ein paar Jahren nicht mehr erinnern, denn jetzt wurde Palmöl geächtet und die EU beschloss dies bis 2030 auslaufen zu lassen. Es soll dann nur noch Raps, Weizen & Co dafür verwendet werden, warum eigentlich nicht Olivenöl? Hierzu 3 Artikel aus europäischen Medien: Artikel 1, Artikel 2, Artikel 3.

Böte die EU den vielen Ländern in Südostasien, hauptsächlich Indonesien, Malaysia und Thailand, die Palmöl stark Benzin und Diesel beimischen, an, ihnen für den Verzicht dafür Gelder bereitzustellen oder Handelsprivilegien einzuräumen, würde dies mittelfristig die schwersten Hungersnöte abmildern. Jedoch kann die EU nicht über ihren eigenen Schatten springen. Sie will auch nicht erkennen, dass die Flüchtlingskrise 2015 nichts war im Vergleich, was eine gleichzeitige Hungersnot in vielen Ländern auslösen wird. Passende Beiträge hierzu:

Nicht die noch zu erfindenden Techniken oder Entdeckungen werden eine globale Hungersnot verhindern, sondern der Rohstoff Palmöl hat zumindest eine Minimalchance, diese abzumildern.

Matt als Comic

Sozial- und wirtschaftspolitische Themen, die oft Thailand mit Deutschland und Europa vergleichen, finden Sie unter der Rubrik Zeitgeistkritik im Menü. Sind es doch gerade die Bereiche, die mir ein paradiesisches Leben hier in Chumphon, Thailand bereiten.


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Kokosnusspalme und Meer

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6 Kommentare

  1. Ich habe den Beitrag gelesen.
    Insbesondere der Ertrag pro Hektar ist beeindruckend.
    Ich habe mit Bekannten darüber gesprochen, keiner wusste auch nur annährend von diesen großen
    Ertragsunterschieden.

  2. o.k., dann schreibe ich den ersten Kommentar:
    Das ist ein sehr informativer Artikel, mit Aspekten, die ich bisher noch gar nicht bedacht habe. Bei Olivenöl habe ich bisher immer an Pantschen und Mafia gedacht (siehe hierzu auch auf unterhaltsame Weise: Tom Hillenbrand KiWi 1405 Tödliche Oliven), aber die Umweltfrage ist wohl mindestens genauso bedeutsam. Es ist immer wieder erstaunlich, dass das „Reich der Mitte“ in Europa liegt und vorwiegend von gutmeinenden (?) „Brillenträgern“ bevölkert wird.

  3. Guten Tag Herr Abold,

    Danke für diesen interessanten und faktenreichen Beitrag.
    Ich denke, dass der Betrag deutlich mehr bis zu Ende gelesen wird, wenn Sie am Anfang auf Ausführungen verzichten würden wie Zitat „Gutmenschen, die eine Allergie auf Fakten und Logik haben, hatten die politischen Mietmäuler so gekonnt vernebelt, dass diese wiederum die dogmatische Minderheitshaltung als gültige Faktenlage deuteten, Mietmäuler eben.“
    Ich verstehe zwar ihre „Wut“, meine aber, dass gerade solche Formulierungen die Leser abschrecken, denn es macht den Eindruck es hier mit einem „überheblich en Auswanderer zu tun zu haben, der seine Landsleute mit der Wahrheit konfrontiert „.
    Ich hoffe Sie verstehen diesen Kommentar, der nichts weiter als meine Meinung und meine Einschätzung ist.
    Mit heute Mal sonnig warmen Grüßen aus dem bayerischen Wald von Bernd Thümmel

    1. Vielen Dank. Ich finde Ihre Kritik hilfreich, da ich in der Tat manchmal den Bogen überspanne. Ich gelobe Besserung ;-). Habe nun genau diesen Satz herausgenommen. In der Tat gibt es keinen zusätzlichen Informationswert, also weg damit.

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