Leben in Thailand
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Du bist böse, ich bin gut – Thailand lachender Dritter?

Aktualisiert am 8. Juni, 2026

Was wie ein Streit im Sandkasten von Kleinkindern klang, breitet sich von den USA nach Europa und weltweit auf großer Bühne aus. Sanktionen wie Zölle, genauer Einfuhrzölle gegen China und den Rest der Welt. Es begann in 2024 hauptsächlich bei Elektroautos aus China. In Medien wurde es meistens als Strafzölle verkauft, also eine Bestrafung von China durch Zölle lustig, oder?

Ich weiß nicht, wie es Ihnen dabei ging, denn zuerst sah ich hierbei die USA und Europa in Freundschaft auf dem Ast sitzen und die beiden sägten kräftig daran, der Baum ist natürlich China. Dann kam Trump 2 und hat der Welt Zölle in erratischen Schritten auferlegt, dass es schwer fiel zwischen Freund und Feind der USA zu unterscheiden. Nachdem sich der Staub seines wilden wirtschaftlichen Aktionismus in 2026 ein wenig gelegt hat, ist klar, dass er den wirtschaftlichen Hauptrivalen mit Samthandschuhen anfasst und Europa wie ein Bully auf dem Spielplatz mobbt.

Es gibt meines Erachtens auch Gewinner, nicht wirklich lachend, aber gewinnend. Da die Kinder China, Europa und USA sich im Sandkasten streiten, wird es mittelfristig für Südostasien, insbesondere Thailand und Vietnam wirtschaftlich interessant. Selbst Mexiko und meist osteuropäische Länder innerhalb der EU, werden wohl positiv davon profitieren.

Über Jahrzehnte verfügten die USA und Europa über eine technologische und wirtschaftliche Dominanz, die ihnen einen überproportionalen Anteil am globalen Wohlstand sicherte. Gleichzeitig standen die bevölkerungsreichsten Länder der Welt – insbesondere China und Indien – noch vor wenigen Jahrzehnten vor ganz grundlegenden Herausforderungen wie der Ernährung ihrer Bevölkerung.

Heute hat sich das Kräfteverhältnis extrem verschoben. Das „Abendland“ mit seinen rund 850 Millionen Einwohnern sieht sich zunehmend in einem globalen Wettbewerb mit China, Indien und den schnell wachsenden Volkswirtschaften Südostasiens.

Dabei ist vor allem China in vielen industriellen Schlüsselbereichen nicht nur aufgeschlossen, sondern in großen Teilen auch führend geworden. In anderen Bereichen besteht zumindest Augenhöhe. Die Vereinigten Staaten haben diese Entwicklung erkannt und reagieren zunehmend strategisch. Europa hingegen wirkt in Teilen noch unschlüssig im Umgang mit diesen neuen Realitäten.

Diese Verschiebung wird für keine der beteiligten Regionen folgenlos bleiben. Doch während der Westen sich auf eine Phase der Anpassung einstellen muss, könnten große Teile Asiens vergleichsweise gestärkt aus dieser Neuordnung hervorgehen. Passend: Nördliche Dummköpfe erfinden den Globalen Süden!

Marktwirtschaft und Wettbewerb

Ich darf seit 2009 in Thailand leben, auf Baan Metawi in Chumphon, meinem Paradies am Golf, in einem Land mit funktionierendem Kapitalismus, der auch die kleinen und schwachen mitnimmt und Alternativen für Arm und Reich in allen Lebenslagen bereithält.

Eigentlich ist es eine Definition von sozialer Marktwirtschaft, wo Wettbewerb herrscht und der Staatsapparat sich nicht wie eine verblödete Krake in allem, bis ins kleinste Detail sinnbefreit einmischt. Dieser Wettbewerb sorgt dafür, dass Preisexzesse schnell wieder Bodenhaftung bekommen, neue Produkte/Service eine Chance haben und dummes Geschwätz von politischen Mietmäulern nicht zu stark die Wirtschaft beeinflusst. Über Zölle und Strafzölle wird selten gestritten und China, wie auch der Westen sind wichtige Handelspartner. Wenn Sie so wollen, Thailand ist dort, wo Deutschland nicht mehr ist, aber gerne wäre. Thailand und Südostasien handeln pragmatisch!

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Matt Abold leben in chumphon, thailand

Matt Abold heißt der Bub und lebt seit 2009 auf Baan Metawi, in Chumphon, Thailand. Er schreibt übers Auswandern und Überwintern und sozial- und wirtschaftspolitische Themen mit Bezug zu Thailand.
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Zölle gegen China

Eine neue Maxime scheint sich im europäischen Kapitalismus zu etablieren: Wenn ein Wettbewerber besser, schneller und günstiger produziert oder leistet, wird nicht primär die eigene Wettbewerbsfähigkeit erhöht, sondern der Marktzugang des anderen eingeschränkt. Die aktuellen Debatten der EU über Einführung von Zöllen auf viele chinesische Produkte sind ein prominentes Beispiel dafür.

Die Begründungen dafür sind bekannt: Überkapazitäten, staatliche Subventionen, verzerrter Wettbewerb. All das ist nicht völlig aus der Luft gegriffen. China betreibt eine aktive Industriepolitik und nutzt seine Produktionsstärke auch zur Expansion auf globale Märkte. Europas Antwort darauf ist nicht etwa Anpassung, also durch mehr Wettbewerb bessere europäische Produkte etablieren, nein, die Antwort ist Abschottung, siehe Handelsblatt.

Da haben die Wirtschaftsgenies dann auch gleich tolle Argumente. China und deren Unternehmen wie BYD, Alibaba, WuXi, ByteDance, Tencent, Huawei, etc. verzerren den Wettbewerb, heißt es, weil ihre heimische Wirtschaft viel mehr produziert, als was die Binnenwirtschaft benötigt und dies per Export bereinigt wird. Zudem subventioniere China seine Industrie und daher ginge es nicht fair zu!

Auch Europa fördert seit Jahrzehnten gezielt Schlüsselindustrien, insbesondere die Automobilindustrie – die heilige Kuh Deutschlands. Sei es durch Regulierung, steuerliche Anreize oder direkte staatliche Beteiligung. Industriepolitik ist kein chinesisches Alleinstellungsmerkmal.

Hinzu kommt ein sprachlicher Aspekt, der die Debatte verzerrt: Während Maßnahmen gegen Russland als „Sanktionen“ bezeichnet werden, spricht man im Fall Chinas von „Zöllen“. Ökonomisch betrachtet sollten beide Instrumente ähnliche Wirkungen entfalten – politisch werden sie jedoch unterschiedlich geframt. Lesen Sie hierzu einen Gastkommentar im Handelsblatt von Du Chunguo.

Die Gefahr besteht darin, dass Zölle nicht als temporäres Instrument zur Anpassung genutzt werden, sondern als Ersatz für strukturelle Reformen. Doch ohne eine Stärkung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit bleibt Protektionismus letztlich ein defensives Instrument. Oder anders formuliert: Wer dauerhaft mithalten will, muss nicht nur den Wettbewerb begrenzen, sondern vor allem selbst besser werden.

Sind Zölle gegen China gut oder schlecht?

Deutschland war lange Exportweltmeister – und ist bis heute stark exportgetrieben. Ein Exportanteil von rund 40 Prozent der Wirtschaftsleistung bedeutet, dass deutlich mehr produziert wird, als im Inland nachgefragt wird. Der Überschuss wird über den Weltmarkt abgebaut.

Genau dieses Muster wird heute China vorgeworfen: Überkapazitäten, die durch Exporte ausgeglichen werden. Der Unterschied liegt jedoch in der Größenordnung. Während Deutschlands Exportquote bei etwa 40 Prozent liegt, beträgt sie in China rund 20 Prozent und in den USA lediglich etwa 7 Prozent. Die Frage drängt sich auf: Wenn hohe Exportabhängigkeit ein Problem ist – gilt das dann nur für andere?

Staatliche Subventionen verzerren den Wettbewerb

Ein weiteres zentrales Argument betrifft staatliche Subventionen. China wird vorgeworfen, seine Industrie massiv zu unterstützen und damit den Wettbewerb zu verzerren. Doch auch westliche Volkswirtschaften greifen gezielt ein. Der „Inflation Reduction Act“ der USA umfasst Förderprogramme in dreistelliger Milliardenhöhe. Die Bankenkrise 2008 hat den meist westlichen Staaten rund 20 Billion US$ (nicht Milliarden!) gekostet. Auch die EU und Deutschland nutzen Subventionen, Regulierung und staatliche Beteiligungen, um Schlüsselindustrien massiv zu stützen. Industriepolitik ist also kein Alleinstellungsmerkmal Chinas – sie wird lediglich unterschiedlich bewertet, je nachdem, wer sie betreibt. Im Falle Deutschland vorzüglich auch beschrieben von der NZZ in 30.09.2024 mit dem Titel: „Mit kleinen Schritten Richtung Planwirtschaft.“

Zur Einordnung ein Beispiel aus der deutschen Realität: „Ein arbeitssuchender, alleinerziehender Vater einer 5-jährigen Tochter, der eine pflegebedürftige Mutter hat, hat Ansprüche auf 12 Sozialleistungen, die von 5 verschiedenen Bundesministerien ausgehen, denen mindestens 4 verschiedene Einkommensbegriffe und 3 verschiedene Begriffe der häuslichen Lebensgemeinschaft zugrunde liegen und er ist angewiesen auf 8 Bewilligungsstellen.“ Detaillierter, klicken Sie hier.

Im Kontext der Debatte über Wettbewerbsfähigkeit stellt sich daher eine weitergehende Frage: Wenn wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zunehmend durch administrative Komplexität gebremst wird, wie sinnvoll ist es dann, externe Wettbewerber durch Zölle zu begrenzen, anstatt interne Strukturen zu vereinfachen?

Hinzu kommt ein weniger offensichtlicher Punkt: Wettbewerbsfähigkeit entsteht nicht nur durch Technologie oder Kapital, sondern auch durch Kostenstrukturen. Flexible Arbeitsmärkte, Leiharbeit oder staatliche Transfers können indirekt dazu beitragen, Produktionskosten zu senken und Exporte zu stützen. Auch dies ist eine Form von systemischer staatlicher Unterstützung die Deutschland fast schon bis zum Exzess betreibt. Beispiele dieser verdeckten staatlichen Subvention für Unternehmen: Extrem schlechte Gehälter die staatlich aufgestockt werden, Zeit- und Leiharbeit, die 2. Klasse Mitarbeiter mit 3. Klasse Gehalt zulässt, etc.

Die Debatte über „faire“ Wettbewerbsbedingungen greift daher oft zu kurz. Sie blendet aus, dass alle großen Wirtschaftsräume ihre eigenen Instrumente nutzen, um ihre Position zu sichern. Die eigentliche Frage ist daher nicht, ob Zölle grundsätzlich gut oder schlecht sind. Entscheidend ist, ob sie Teil einer langfristigen Strategie sind – oder lediglich ein Ersatz für fehlende Anpassung. Weder bei der EU, noch Deutschland kann ich hier eine Strategie erkennen, die die Wettwerbsfähigkeit stärkt. Da China wegen seiner Industriepolitik kritisiert wird, während westliche Staaten ebenfalls massiv Industriepolitik betreiben, entsteht zumindest für mich mehr als nur ein Eindruck von Doppelmoral.

Entscheidend ist der Wettbewerb, er lässt viele Probleme gar nicht erst entstehen

Gerade im Bereich der Elektromobilität hat China uns in den vergangenen Jahren überholt. Während dort Skalierung, Batterietechnologie und Kostenstrukturen konsequent optimiert wurden, wirkt die europäische Automobilindustrie in Teilen fast wie aus der Vergangenheit.

Das Ergebnis ist sichtbar: Wettbewerbsfähige Elektrofahrzeuge kommen heute aus China – häufig zu Preisen, die für viele Verbraucher deutlich attraktiver sind – und ein wenig aus den USA.

Hier meine Frage: Sollten europäische Konsumenten vor diesen günstigen Produkten durch Zölle geschützt werden, damit diese die minderwertigen aber teuren europäischen Produkte kaufen? Sollten wir nicht von günstigeren und technologisch besseren Alternativen profitieren dürfen?

Offene Märkte könnten hier eine disziplinierende Wirkung entfalten. Wettbewerb zwingt zur Anpassung (oder Untergang). Ohne diesen Druck besteht die Gefahr, dass notwendige Innovationen weiter verzögert werden.

Eine stärkere Konkurrenz aus China könnte daher nicht nur den Verbrauchern zugutekommen, sondern auch ein Weckruf für die europäische Industrie sein, sich wieder stärker auf das zu konzentrieren, was sie einst ausgezeichnet hat: technologische Exzellenz und echte Innovationskraft.

Leider sieht man am Beispiel der großen US Unternehmen Alphabet, Meta, Apple, Amazon, etc. dass es, eben durch europäische staatliche Abschottung, kaum gelungen ist, ernstzunehmende Konkurrenten gegen diese US Konzerne in Europa zu etablieren.

Import hängt auch mit Export zusammen

Der Zusammenhang wirkt auf den ersten Blick technisch, hat aber direkte Auswirkungen auf den Alltag. Werden Zölle auf Produkte wie Elektroautos aus China erhoben, steigen zunächst die Preise innerhalb der EU. Höhere Preise dämpfen die Nachfrage – es wird weniger importiert.

Weniger Import bedeutet zugleich, dass weniger Fremdwährungen benötigt werden. Dies kann den Wechselkurs beeinflussen und zu einer Aufwertung der eigenen Währung beitragen. Eine stärkere Währung wiederum verteuert Exporte und kann deren Wettbewerbsfähigkeit mindern.

Das Prinzip lässt sich einfach veranschaulichen: Wird der Euro stärker, werden europäische Produkte im Ausland teurer – und damit schwerer verkäuflich. Umgekehrt ist es wie im Urlaub, wenn Sie über 50 Baht pro Euro wie vor 20 Jahren bekommen, dann ist Thailand für Europäer super günstig. Wenn Sie nur rund 30 Baht, wie vor ein paar Jahren bekommen, dann machen Sie lieber Urlaub im Euroraum (siehe auch: Geld wechseln in Thailand, dann aber richtig).

Hinzu kommt ein zweiter Effekt: Handelsmaßnahmen bleiben selten einseitig. Werden Zölle erhoben, reagieren betroffene Länder häufig mit Gegenmaßnahmen. Das kann insbesondere exportorientierte Volkswirtschaften wie Deutschland treffen. Geschichte und Gegenwart zeigen, dass sich protektionistische Maßnahmen gegenseitig verstärken können. Eine solche Spirale reduziert nicht nur den Handel, sondern erhöht auch die wirtschaftliche Unsicherheit.

Ein paar Zahlen zur Autoindustrie

Wir sollten uns mal klarmachen, dass der Markt für Elektroautos weltweit von China und dort von BYD dominiert wird. In 2025 wurden rund 22 Millionen Elektroautos weltweit produziert, über 16 Millionen (ca. 75 %) davon in China, mit ca. 17 % Anteil an der Weltbevölkerung. In China fuhren Ende 2025 rund 44 Millionen Elektroautos und rund 100 Millionen weltweit. China hat hierbei als 1,4-Milliarden-Menschen Binnenmarkt viel weniger zu verlieren als Deutschland, Europa und die USA, wo Sanktionen richtig schmerzen, aber nur bei den sozial Schwächeren und dann auch nur in den Ländern, die die Tariffe erheben.

Kommen wir zu den Gewinnern

Weniger verlieren könnte zwar auch als Gewinn interpretiert werden, aber hier meine ich wirklich Länder und Regionen, die wahrscheinlich überproportional davon profitieren werden. Besonders Südostasien rückt dabei in den Fokus. Länder wie Vietnam und Thailand stehen derzeit im Zentrum dieser Entwicklung und gewinnen zunehmend an Bedeutung.

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Der Grund liegt in der Neuordnung globaler Lieferketten. Unternehmen reagieren auf Zölle, geopolitische Spannungen und steigende Risiken, indem sie Produktion verlagern. Südostasien bietet dabei eine Kombination aus wachsender Industrie, vergleichsweise niedrigen Kosten, strategischer Lage und, fast am wichtigsten – eine pragmatische Vorgehensweise.

Auch für europäische Unternehmen hat dies Konsequenzen. Hersteller wie Volkswagen sind stark vom chinesischen Markt abhängig, bis vor wenigen Jahren machte dieser Konzern über 50 % seines Umsatzes in China. Sollte sich der Wettbewerb in China weiter verschärfen und Exporte nach Europa durch Zölle erschwert werden, steigt der Druck, alternative Produktionsstandorte zu erschließen.

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass solche Entwicklungen nicht neu sind. In den 1980er-Jahren verlagerte Japan Teile seiner Produktion nach Südostasien – mit nachhaltigen Effekten für die Region. Thailand entwickelte sich in diesem Zuge zu einem der wichtigsten Automobilstandorte der Region.

Heute zeichnet sich ein ähnliches Muster ab. Chinesische Unternehmen investieren verstärkt in Südostasien. In Thailand produzieren bereits Hersteller wie MG, BYD, GAC Aion, GWM, aber auch Toyota, Isuzu und sogar Mercedes Elektrofahrzeuge, weitere Investitionen sind angekündigt.

Parallel dazu verstärken auch andere globale Akteure ihr Engagement in der Region. Südostasien wird damit zunehmend zu einem zentralen Knotenpunkt der globalen Industrie.

Die aktuelle Entwicklung deutet darauf hin, dass sich die Weltwirtschaft weniger in klare Blöcke aufteilt, sondern vielmehr neue Netzwerke bildet. In diesem Geflecht könnten jene Länder profitieren, die pragmatisch genug sind, sich als Produktions- und Handelsdrehscheiben zu positionieren.

Thailand hat auch seine wirtschaftlichen Probleme

Thailand hat auch wirtschaftlich zu kämpfen und wenn man politisches Geblubbere ausblendet, dann merkt man schnell den Unterschied zum Beispiel zu Deutschland. Keine völlig versagende Bürokratie, sondern eine ziemlich pragmatische. Eine staatliche Infrastruktur, die Deutschland vielleicht vor 30 Jahren mal hatte und jetzt verfallen lässt! Keine sinnbefreite Verteufelung, nur weil etwas aus China kommt, Veränderungen werden von Thailändern positiver und stoischer aufgenommen, dazu eine Kompromissbereitschaft im Kleinen und Großen, die es in Deutschland noch niemals gab.

Sehr wichtig, es wird zum Wohle des thailändischen Volkes gehandelt, etwas, was im politischen Deutschland fürs deutsche Volk nicht wirklich mehr erkennbar ist! Für Thailand ist das Glas halb voll und halb leer für Deutschland!

Die Antworten finden Sie in diesem Beitrag: Stromautark in Thailand – Das Beste aus allen Welten!

Aktuell 2025

Seit Ende 2023 steht Chumphon und der Isthmus von Kra wieder weltweit in der Presse. Allerdings geht es jetzt stark um die 30 bis 50 Milliarden US $ Landbrücke – das Land Bridge Projekt. Hierbei soll kein Kanal mehr gebaut werden, sondern zwei Tiefseehäfen, einer in Chumphon am Golf von Thailand und einer in der Nachbarprovinz Ranong, an der Andamanensee, siehe hierzu meinen neuen Beitrag: Chumphon, der Panama Kanal auf Rädern

Das Land Bridge Projekt, früher Isthmus von Kra Projekt, hat damit zu tun, dass sich der Westen mehr und mehr von China unabhängig machen möchte und umgekehrt. Der große Profiteur hierbei wird das exotische Südostasien sein. Viele Europäische Unternehmen eröffnen fleißig Fabriken, um unabhängiger vom politischen Einfluss Chinas zu werden. Chinesische Fabriken schießen wie Pilze aus dem Boden in Südostasien und machen es leichter, die Produkte nicht direkt über China zu exportieren. Thailand wird wirtschaftlich stark davon profitieren, noch mehr natürlich mit dem Land Bridge Projekt. Passend hierzu: Du bist böse, ich bin gut – Thailand lachender Dritter?

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Auf Baan Metawi gibt es keine Strafzölle und Sanktionen

Wenn Sie bei uns überwintern oder Ihre Erststation beim Auswandern nach Thailand bei uns haben, dann können Sie Wirtschaftspolitik erfahren. Ohne Strafzölle und Sanktionen können Sie zum Beispiel ein Elektroauto von BYD beim Händler in Chumphon um ca. 50 % günstiger kaufen als in Deutschland und nur geringfügig teurer als in China. Ist doch klasse, oder? Wie mieten Sie sich bei uns ein? Lesen Sie einfach weiter:

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Leben und wohnen auf Baan Metawi in Chumphon am Golf von Thailand

Wenn Sie sich für einen Langzeitaufenthalt bei uns in Chumphon interessieren, lesen Sie sich das Mietangebot meiner Frau auf Baan Metawi gut durch. Es zeichnet sich im Besonderen dadurch aus, dass es ein sehr nützliches und vielfältiges Servicepaket bietet, welches Ihnen den Schritt zum Überwintern, Übersommern oder Auswandern nach Thailand erheblich erleichtert. Frei von Massentourismus erleben Sie bei uns in Chumphon das wahre Thailand mit seiner bezaubernden Meereskulisse inmitten tropisch exotischen Naturlandschaften. Zudem spricht der Ehemann meiner Frau sogar auch Deutsch.

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Sozial- und wirtschaftspolitische Themen, die oft Thailand mit Deutschland und Europa vergleichen, finden Sie unter der Rubrik Zeitgeistkritik im Menü. Sind es doch gerade die Bereiche, die mir ein paradiesisches Leben hier in Chumphon, Thailand bereiten.


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2 Kommentare

  1. Hi Matt,

    ich finde du hast eine sehr einseitige Sicht. Überlege dir doch mal, wo du bisher gelebt hast und woher du es dir leisten konntest, dir ein neues Leben in Chumpon aufzubauen. Hast du dein Geld aus China erhalten?
    Ich verabscheuen die Chinesen nicht, aber deren Handelspraktiken, Wenn ich ein Produkt kaufe, schaue ich immer woher es kommt. China = No Way!. Und das kann ich nur jedem denkenden Mensch empfehlen.

    Gruss

    Michael

    1. Da sind wir wohl sehr unterschiedlicher Meinung. Ich verabscheue das politische China, habe aber ziemliche Hochachtung davor, was China u. a. wirtschaftlich erreicht hat. Aber ich verabscheue auch das heuchlerische Geschwätz unserer Mietmäuler, da insbesondere Deutschland genau die gleichen, wenn nicht noch schlimmere Handelspraktiken an den Tag legt wie China. Dies habe ich im Beitrag mit Zahlen und Beispielen unterlegt. So wie ich mir das auch von Dir erwartet hätte, wenn Du mir Einseitigkeit vorwirfst.

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