Leben in Thailand
Glück und Gesundheit in der Hängematte

Glückheit

Aktualisiert am 6. August 2021

Glück und Gesundheit, eine klasse Kombination in Thailand

In Thailand haben die Wörter „Glücklich, Glück“ (มีความสุข) und „Gesundheit“ (สุขภาพ) denselben Wortstamm, Glückheit eben. Wir, in den hoch entwickelten Länder Europas, tun so, als ob Gesundheit mit Glücklich sein nichts zu tun hat. Dabei würde uns ja das Geld fehlen. Nur der umgekehrte Fall ist vielen klar, nämlich dann, wenn es mit der Gesundheit bergab geht. Dann fehlen auch die Glücksmomente. Erst zu diesem Zeitpunkt wird uns wieder bewusst, dass Gesundheit eigentlich das wichtigste ist. Solange wir aber gesund sind, rückt es bei vielen in den Hintergrund. Passend zum Thema:

In einer meiner Hängematten auf unserem Anwesen, Baan Metawi, liegend, empfinde ich es tagtäglich als pures Glück hier zu leben und dies bei guter Gesundheit. Natürlich muss ich für letzteres einiges tun, aber ich mache es gerne, da es mir Glück verschafft, Glückheit; eine Kombination aus Glück und Gesundheit.

Matt Abold

Mein Name ist Matt Abold und ich lebe seit 2009 als weißer Ausländer im Baan Metawi, in Chumphon, Thailand. Ich schreibe übers Auswandern und Überwintern und verbinde meine Beiträge oft mit sozial- und wirtschaftspolitischen Themen, die Thailand mit Deutschland und Europa vergleichen, in meiner Rubrik: Zeitgeistkritik.

Ein Angestellter muss bei uns funktionieren

Manche Unternehmen haben zwar gemerkt, dass eine gesunde Belegschaft mehr Umsatz bringt als viele Krankschreibungen. Daher gibt es zum Beispiel für Büroarbeiter Rückengymnastik oder gesündere Speisen in der Kantine. Für Führungskräfte werden allerlei quasi Urlaubspakete in nette Seminare gepackt. Ein deutscher Angestellter hat gefälligst zu funktionieren. Dies ist aber nur eine Seite der Medaille. Eine glückliche und somit eher gesunde Belegschaft könnte dem Unternehmen wahre Umsatzsprünge bescheren. Glück, Gesundheit und Arbeitswelt passen anscheinend nicht zueinander, jedenfalls kenne ich keine Unternehmen, die dies aktiv und nicht nur mit Blubberblasen betreiben.

Thailänder kommen erst gar nicht auf so absurde Gedanken. Vielleicht wissen viele nichts vom empirischen Zusammenhang, dass eine gute Gesundheit einhergeht mit Glück. Gelebt wird es dennoch auf total natürliche Weise. Nicht in Touristenhochburgen, aber durchaus noch dort, wo Thailand noch Thailand ist. Man kann es sehen, fühlen und darf es auch erleben.

Fehlt Glückheit, kündigt der Thailänder

In dem kritischen Blogbeitrag: „Gute Arbeit gebietet gutes Gehalt, oder auch nicht“ geht es darum, dass sich thailändische Angestellte und Arbeiter nicht erpressbar durch den Arbeitgeber machen lassen. Eine wichtige Voraussetzung für glücklich sein am Arbeitsplatz. Ich verwende hierbei ein Beispiel eines typischen thailändischen Cafés. Unter normalen Umständen arbeiten immer 3, ganz selten 2 Angestellte gleichzeitig. In einem vergleichbaren Café in Deutschland gibt es nur einen Barista.

Ein thailändischer Angestellter würde einfach nicht mehr kommen, da es keinen Spaß mehr macht nur alleine zu verkaufen. Der deutsche Barista darf Selbstgespräche führen. Auch würde der thailändische Angestellte überhaupt kein Problem haben, einen neuen Job zu finden. Vielerorts in Deutschland ist die Auswahl nicht sehr groß. Letztendlich bedeutet dies auch fehlende Gesundheit und Glück.

Es ist auch kein Thema, eine Wohnung für rund 20 % des Einkommens zu mieten, beim deutschen Barista sind es schon ca. 40 %. All dies ist für einen deutschen Angestellten mit ungesundem Stress verbunden, also nicht der Gesundheit zuträglich. Alles Faktoren, die das Glücklich sein behindern und nicht förderlich für die Gesundheit sind, also fehlende Glückheit, nicht aber in Thailand.

Oft kann man bei uns Glückheit spüren, wenn man die gar nicht wenigen, tagsüber gut besuchten, Hängematten in Chumphon sieht. Faulheit in unseren Augen – Förderung der körperlichen und geistigen Gesundheit im thailändischen Modell.

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