Leben in Thailand
November in Chumphon Thailand

November, der thailändische April, der weiß was er will

November, Freitag, der 13. 2020

Was kann denn schon schiefgehen an diesem November, Freitag, der 13. 2020? Die Coronafallzahlen und Toten haben am 3. Tag in Folge neue traurige Höchststände in Europa erreicht. Der Herr Trump tut alles, um doch noch zum ersten Diktator der USA gewählt zu werden. La Niña folgt pünktlich und akkurat dem letztjährigen El Niño und bringt Starkregen weit über dem langjährigen Mittel überall in Südostasien. Seit 5:00 Uhr früh hat es bei uns Starkregen fast ohne Ende. Wobei Starkregen in Thailand nicht mit Starkregen in Europa vergleichbar ist. Ersterer müsste sich dann starker Starkregen nennen. Dennoch, für November ist dies normal bei uns und es lädt zum Schreiben ein.

Anders als der April in Europa, ist der November zumindest im Süden Thailands zwar wechselhaft, aber sehr vorhersehbar. Es wird windig und stürmisch, was bei Regen nicht unbedingt zum Radfahren, so wie gestern bei mir, geeignet ist. Zum Glück wohnen wir im Süden Thailands, also voll in den Tropen, siehe Beitrag: Leben in den Tropen, Leben in Chumphon, was dann trotz aller Wetterwidrigkeiten bei angenehmen Temperaturen keine gesundheitlichen Folgen nach sich zieht. Wird es aber sonnig, dann gehören diese Sonnentage im November zur schönsten Zeit im Jahr, die Chumphon und der gesamte Süden Thailands zu bieten haben. Der Beitrag: Loi Krathong läutete mit einem herrlichen Lichterfest den November ein, das Wetter macht diesen zu etwas Besonderen.

Matt Abold

Mein Name ist Matt Abold und ich lebe seit 2009 als weißer Ausländer im Baan Metawi, in Chumphon, Thailand. Ich schreibe übers Auswandern und Überwintern und verbinde meine Beiträge oft mit sozial- und wirtschaftspolitischen Themen, die Thailand mit Deutschland und Europa vergleichen, in meiner Rubrik: Zeitgeistkritik.

Für Europäer ist der November herrlich, für viele Thailänder eher nicht

Kälte im November Chumphon Thailand

Typisches Novemberwetter bedeutet viel Regen, bis Mitte Dezember oft stürmisch. Viele Thailänder aus dem Süden kommend, empfinden es als kühl. Der Durchschnittsfinne würde bei 5 Grad Celsius wahrscheinlich noch im kurzen Hemd draußen herumlaufen. Für den Mitteleuropäer ist dies schon kalt und für kurze Bekleidung im Freien sollten es mindestens 20 Grad anzeigen. Für den Südthailänder wird es bereits unter 30 Grad kalt und man sieht gar nicht selten Menschen in Winterbekleidung eingepackt und einem selbst läuft bei 28 Grad der Schweiß von der Stirn.

November ist die Zeit, wo die Regensaison in die sehr aufschneiderisch benannte „kühle Jahreszeit“ übergeht. Für Chumphon bedeutet dies nicht 33 oder 34 Grad Celsius, sondern knapp 30 Grad, also sehr kühl. Anders ist die Lage im Norden Thailands, wo sich die Höhe der Berge von denen in Deutschland nur geringfügig unterscheidet. Die Zugspitze Thailands, der Doi Inthanon, kann zwischen November und Februar schon auch mal Minusgrade vorweisen und der Temperaturunterschied Chumphon zu Chiang Mai beträgt tagsüber bis 10 Grad.

Logisch, einem Schweizer oder Österreicher kann dies nicht wirklich beeindrucken. Hier fällt mir ein erlebter Schwank ein. Vor über 30 Jahren, kam ich am Flughafen Bangkok mit einem Schweizer in Kontakt, der von den Minusgraden auf Thailands Bergen gehört hat. Ich sprach ihn an, da er tatsächlich der Meinung war, dass er auf diesen Bergen Skifahren kann und sein Gepäck eben auch aus Skis bestand!

Auch ist November der Monat, wo einige Thailänder gesundheitliche Probleme bekommen. Ähnlich wie beim Föhn, haben etliche Thailänder im November starke Kopfschmerzen und Fieber. Hauptsächlich ist daran wohl der Wind schuld, so auch bei meiner Schwiegermutter dieser Tage. Ein bisschen abschweifend, sie musste für 2 Tage ins Krankenhaus, da, wie im November üblich bei ihr, der Kreislauf verrückt spielte. Typisch für hier war dann, dass nicht nur Verwandte sie besuchten, sondern mehrere lokale Honoratioren, einschließlich des Bürgermeister sich nach ihrer Entlassung bei uns auf dem Anwesen, Baan Metawi, ein Stelldichein gaben. So war dies eigentlich bei uns früher auch, nur warum haben wir oftmals damit aufgehört?

Bilder, Bilder und nochmal Bilder

Glücklicherweise hat meine bessere Hälfte dies nicht vererbt bekommen und sie empfindet das sonnig windige Wetter genauso wie ich, als etwas Wunderschönes. Ich kann lange darüber schreiben, aber Bilder helfen ungemein. Die meisten habe ich in den letzten sieben Tagen mit dem Handy aufgenommen. Dafür ist überhaupt kein Geschick nötig, da das Novemberwetter kaum schlechte Schnappschüsse zulässt.

November, Freitag, der 13. 2020, ein Tag wie jeder andere

Es geht mir auf den Geist, war ein Beitrag bezüglich Aberglaube und Geistersichtungen. Für Thailänder ist aber Freitag, der 13. ausnahmsweise kein Tag für Aberglaube und Co. Fast schon typisch für hier, nachdem der Starkregen während des Schreibens dieser Zeilen aufhörte, gab es einen Austausch zwischen Sonnenschein und Regen im Minutentakt. Der Wind hat sich gelegt und ich mach jetzt eine Mopedtour. Warum? Das Meer, das angenehme Klima und alles hier macht süchtig. Wollen Sie mehr über Auswandern, Überwintern und Leben in Thailand erfahren, schlage ich Ihnen diese Beiträge vor:

  1. Checkliste fürs Auswandern nach Thailand
  2. Checkliste fürs Überwintern
  3. Exotik, mein Sehnsuchtsbaum
  4. Chumphon, ein magischer Ort, mein Paradies
  5. Back Dich ins Glück
  6. Doping für Ihre Gesundheit
Kokosnusspalme und Meer

Leben in Thailand – Der Blog …
… der Auswandern und Überwintern einfach macht.

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