Leben in Thailand
Tiere Thailand Probleme Waran

Tiere am Golf von Thailand – Problem & Lösung

Aktualisiert am 25. Juni 2022

Tiere in Thailand … grundsätzlich gibt es natürlich überhaupt keine Problemtiere. Wir Menschen können uns leider nicht mit Tieren über die Art und Weise des Miteinanders einigen. Gerade in einem tropischen Land wie Thailand, wo die Flora und Fauna erheblich mächtiger ist als in Europa, sind Probleme mit Tieren, wie zum Beispiel Moskitos und Termiten, programmiert. In Rom mach es wie die Römer bezüglich eigenen Verhaltensweisen gegenüber Tieren, scheint eine gute Ausgangsposition zu sein. Augenscheinliche Probleme mit gefährlichen Tieren sind beim Zusammentreffen von Mensch und Tier in Thailand doch eher selten. Auch ist es regional unterschiedlich, da wir zum Beispiel hier, am Golf von Thailand, überhaupt keine Probleme mit Elefanten haben, jedoch in einigen Gegenden Thailands enden solche Treffen nicht selten tödlich.

Auch hat Covid-19 gezeigt, wie schnell sich die Flora und Fauna in Thailand, allein durch die Abwesenheit vom Massentourismus erholt hat. Es scheint, aus Sicht der Tiere in Thailand sind wir wohl eher das Problem. Dieser Beitrag, wo der Mensch durch Tiere in Thailand Probleme bekommen kann, baut auf eigene Erfahrungen auf. Seit 2009 darf ich jetzt schon auf Baan Metawi, am Golf von Thailand leben und der Respekt insbesondere zur Natur ist auf alle Fälle gewachsen. Wie arrangiert man sich am besten mit der Tierwelt in Thailand? Finden wir es heraus und einige Beiträge passend zum Thema vorab.

Matt Abold

Mein Name ist Matt Abold und ich lebe seit 2009 als weißer Ausländer im Baan Metawi, in Chumphon, Thailand. Ich schreibe übers Auswandern und Überwintern und verbinde meine Beiträge oft mit sozial- und wirtschaftspolitischen Themen, die Thailand mit Deutschland und Europa vergleichen, in meiner Rubrik: Zeitgeistkritik.

Geschätzte Lesezeit für diesen Beitrag: 17 Minuten

Tiere in Thailand – meine subjektive Problemliste

Ein Meerwasserkanal trennt unser Anwesen von einem Dschungel. Bis vor ca. 30 Jahren gab es dort noch Garnelenfarmen, seit dieser Zeit wurden geschätzt 20 Hektar sich selbst überlassen. Hier wächst alles ohne Einfluss des Menschen und viele Tiere haben eine Heimat gefunden. Es ist schon bisschen wie ein Zoo und gerade am späten Nachmittag ein Vergnügen, sich die Tierwelt anzuschauen. Lesen Sie hierzu auch: Baan Metawi, dort, wo der Pfeffer wächst.

Daraus und aus den vielen Fahrrad- und Kajaktouren am Golf von Thailand habe ich für mich die Erkenntnis gewonnen, dass meist die vermeintlich gefährlichen Tiere in Thailand am wenigsten Probleme bereiten. Dies hat natürlich auch damit zu tun, dass wir zum Beispiel bei Schlangen ohnehin viel wachsamer reagieren, als zum Beispiel bei Hunden. So ist auch die nachfolgende Liste gewichtet nach Art und Häufigkeit von Problemen (Gesundheit, Hab & Gut (Termiten)) mit Tieren, wie sie uns am Golf von Thailand betreffen.

Moskitos

Die kleinsten Tiere, sieht man von Bakterien ab, sind in Thailand, wie überall in den Tropen, wohl auch die gefährlichsten, zumindest die unangenehmsten. Bei meiner Liste der Probleme mit Tieren in Thailand sind Moskitos mit großen Abstand an erster Stelle. Teils tödlichen Tropenkrankheiten, die durch Moskitos übertragen werden, sind nicht wenige. Malaria, Gelbfieber, Dengue, West-Nile, Zika, Chikungunya und andere, die – glaubt man dem Bericht im Deutschlandfunk – in den Tropen klimabedingt eher abnehmen und in z.B. Europa zunehmen werden.

In Thailand stechende Moskitos verzichten wohl gänzlich auf die Übertragung von Gelbfieber. Bei Malaria haben erhebliche Fortschritte bei der Bekämpfung und Aufklärung in den letzten Jahrzehnten dazu beigetragen, dass nur wenige Gebiete überhaupt noch eine relevante Malariagefahr bergen, siehe auch den Bericht in The Nation. In diesen Gegenden bekommen Sie auch überall Hinweise, wie Sie sich vor Moskitos schützen können. Lesen Sie dazu auch Nachfolgende Beiträge:

Regensaison und Covid Lockdows befördern seit 2020 Dengue Ausbrüche; im Hochhausdschungel Singapur besonders stark. Subjektiv sehe ich daher eine größere Gefahr durch Dengue als Malaria oder Zika, da doch die Zahlen überall stark anwachsen. Wenn Sie in den Tropen leben, empfehle ich Ihnen nachfolgende Berichte: Dengue 1, Dengue 2, Dengue 3, Dengue 4, Dengue 5, Dengue 6, Dengue 7, Dengue 8 und Dengue 9. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass selbst das mit Dengue verwandte Chikungunya Fieber kein Spaß macht. Ähnlich wie bei Corona (Viruserkrankung) gibt es auch ein Long Chikungunya, auch dieses machte dem Schreiberling keinen Spaß. Linderung kam von unerwarteter Betätigung, nämlich dem Radfahren. Da soll noch einer sagen, Sport wäre ungesund. Siehe auch: Radeln am Golf von Thailand

Schutz

Wie schützt man sich am besten gegen Moskitos: dies finden Sie im Beitrag: Moskitos in Thailand, wie schützt man sich am besten? Dann freunden Sie sich auch mit Ihren neuen besten Freunden an, den kleinen Geckos. Diese Kletterkünstler finden Sie überall in Thailand. Sie machen Ihnen nichts, aber deren Leibspeise sind Moskitos. Noch Fragen?

Wenn Sie in den Tropen leben, werden Sie irgendwann aufgeben sich permanent einzuschmieren oder lange Bekleidung bei 30 °C ++ zu tragen. Ohnehin hat bei den meisten Langzeitbesuchern die Stechfreudigkeit der Moskitos mit der Zeit abgenommen. Was Sie allerdings immer machen sollten, den Mückennachwuchs nicht durch Pfützen und herumstehendes Süßwasser befördern. Sollten Sie sich für einen Pool interessieren, dann nehmen Sie unbedingt einen Salzwasserpool und achten Sie auf ausreichend Strömung. Haben Sie eine Brunnenanlage, dann werfen Sie dort regelmäßig eine langanhaltende Chlortablette rein. Moskitolarven gedeihen hervorragend an stehendem Süßwasser! Siehe auch:

Hunde

Hunde sind zahlreich in Thailand, werden aber viel weniger als in Europa als Familienmitglied gehalten. Mit diesen Tieren gibt es mindestens zwei größere Probleme in Thailand. Zum einen befinden sich viele streunende Hunde in der Umgebung von Tempeln, denn dort gibt es oft etwas zu essen. Zum anderen werden auch Hunde oft frei laufend gehalten. Der primäre Zweck gilt der Abschreckung, also kein Familienhund, sondern Wachhund.

Daher sind diese Tiere – des Menschen bester Freund – Problem Nummer 1 für Radfahrer in ganz Thailand. Dies ist mit der Grund, dass für mich Hunde in Thailand nach den Moskitos die größten Probleme bereiten. Man könnte meinen für Fußgänger ebenfalls, jedoch haben Thailänder eher eine Allergie auf Spazierengehen. Was gibt es jedoch Schöneres, als entlang der Küste und durch Plantagen zu radeln. Aus welchen Gründen auch immer laufen einem Hunde nicht selten bellend und lechzend hinterher. Wenn die Kötter dann noch im Rudel angreifen, geht es ganz schnell blutig zu. Sohn Nummer 1, sowie ein Überwinterungsgast auf Baan Metawi bekamen dies schmerzhaft zu spüren. Tollwutimpfung und nachfolgende Posse in Deutschland wegen fehlendem Impfstoff ist Ihnen gewiss. Ein toller Leserkommentar empfahl mal Pfefferspray, was sicherlich helfen würde, jedoch ist der Verkauf in Thailand illegal und nicht so einfach zu bekommen.

Eher ein Problem für die Hunde ist deren Selbstüberschätzung bei fahrenden Autos; dreimal lief uns so ein Ding ins Auto und dreimal gewann das Auto. Die Autoversicherung (Vollkasko nennt sich hier 1. Klasse Versicherung) zahlt ohne Selbstbehalt. Hierzu eventuell interessant: Der Straßenverkehr in Thailand = geordnetes Chaos.

Sandflöhe bzw. -fliegen

Exotisches Thailand mit vielen Inseln und Traumstränden, herrlich. Aber an gar nicht wenigen Stränden gibt es leider Sandflöhe. Die möglichen Krankheiten durch Bisse sind zwar bei weitem nicht so gefährlich wie bei den Moskitos, allerdings jucken die Stellen viel stärker und länger.

Wurden Sie gebissen lindert grundsätzlich das in Asien typische Mentholbalsam (Tigerbalm, Monkeybalm, etc.). Mittlerweile gibt es auch Fortschritt durch Technik, indem man die flache Spitze eines stiftförmigen Geräts per Knopfdruck erhitzt. Danach auf die entsprechende Stelle aufsetzen und nach kurzer Zeit lässt der Juckreiz nach. Online für ein paar Euro bei Lazada, Shopee, etc. erhältlich. Haben Sie dies nicht zur Hand, einfach brutal einen Löffel mit Feuer erhitzen (nicht zu stark) und auf die Stelle aufdrücken.

Um es erst gar nicht zum Biss kommen zu lassen, schmieren Sie Ihre Füße mit reinem Kokosnussöl ein. Diesen Tipp lass ich auch erstmals im Internet und bisher hat es geholfen. Viele Thailänder schwören auf Kokosnussöl als Ersatz für Lotion und Gesichtscremes; zumindest im Internet findet man nichts Schädliches dabei. Daher tun Sie dann etwas für die Schönheit und zur Vorbeugung für Ihre Gesundheit. Sie schlagen also 2 (Sand)fliegen mit einer Klappe; ich weiß, ein blödes Wortspiel. Sie sollten sich auch nicht im Sand zu wohlfühlen, als wäre es Ihr Bett und wenn doch, legen Sie sich auf eine größere Plastikplane.

Termiten

Termiten, siehe Wikipedia, schmecken gut und sind sehr nahrhaft. Wenn diese Tiere noch leben, sind Termiten für uns Menschen keine direkte Gefahr, jedoch ein großes Problem für Hab und Gut, zumindest in den Tropen, also ganz Thailand. Auf freier Wildbahn sehen Sie oft Termitenhügel, nicht wirklich was fürs Auge, aber was weiß ich schon.

Im Haus ist dies schon etwas anderes und daher recht weit oben auf meiner Liste. Obwohl, ich hab mich vor geraumer Zeit mal mit diesen in Thailand extrem zahlreichen Tieren ein wenig angefreundet; warum? Die haben im Haus in einem Holzschrank darauf verzichtet, den Schrank zu essen, aber die nicht wenigen Bank- und Finanzfachbücher teils vollständig aufgegessen. Was wollten die mir damit sagen? Die Dinger habe also Geschmack, die nachfolgenden Bilder sind frei davon.

Termiten fressen ganze Holzhäuser (auch Teak!), Bücher, tote Rinde und Bäume. Aber was ich in der Literatur nicht fand, dass Termiten auch Fugenmasse fressen und dabei manchmal bizarre, aber sehr filigrane Kunstwerke entstehen.

Wie können Sie sich gegen Termiten schützen? Verzichten Sie auf Holz, siehe: Beton, das bessere Holz, da Beton nicht zu deren Nahrung gehört. Ansonsten chemische Keule, wenn Termiten sich schon im Haus aufhalten. Verzichten Sie hierbei völlig auf Tierschutz.

Hundertfüßer

Zu diesem Tier und die Probleme in Thailand damit, nur ein paar Zeilen. Es gibt Hundertfüßer in junger Ausfertigung sehr häufig und die Gefahr ist vernachlässigbar. Jedoch ab ca. 10 cm – die größten die ich gesehen habe, waren ca. 25 cm. – kann es unangenehm werden. Es gibt nicht wenige giftige Tiere in Thailand, allerdings sind die Zusammenkünfte mit Menschen sehr selten. Durchaus nicht zutreffend beim Hundertfüßer kommt noch eine hohe Aggressivität dazu und da dieses Tier bebaute Grundstücke und Häuser nicht meidet, sollte man einfach wachsam sein. Wenn Sie von einem Hundertfüßer gebissen wurden, dann gehen Sie besser zum Arzt, sicher ist sicher.

Ameisen

Diese kleinen Dinger kennen wir natürlich auch zu Gute, aber subjektiv trifft man Ameisen in Thailand viel häufiger und zahlreicher. Die Ameisenstraßen sind legendär und jeder der schon mal ein paar Krümel Lebensmittel für wenige Minuten auf dem Tisch liegen hat lassen, muss die Packfähigkeiten der Ameisen bewundern. Insbesondere die ca. 1 bis 2 mm kleinen scheinen aus dem Nichts zu kommen und belagern schlecht zugeschraubte Nutellagläser und viele andere Lebensmittel. Selbst im nicht luftdicht verpacktem Mehl, Hefe, Pasta und frisch gebratenen Speck hat man diese Besucher. Abhilfe sind in der Tat wirklich luftdichte Plastiktüten und -behälter, Kühlschrank und manchmal muss man den betroffenen Gegenstand einfach Vibration aussetzen und die Ameisen sind auf der Flucht. Übrigens, Ameisen kann man essen und werden manchmal auch auf Imbissständen in Thailand angeboten; sie schmecken besser als Chips!

Wollen Sie eine Ameisenstraße verkehrstechnisch regeln, hilft, ganz unerwartet, Kreide. Ein Strich auf dem Boden macht den Kleinen klar: bis hierhin und nicht weiter. Warum? Keine Ahnung, aber es hilft. Bei Ameisenautobahnen im Haus muss man leider auch manchmal zur chemischen Keule greifen. Vermeiden Sie es aber im Schlafzimmer und in der Küche, logisch, oder?

Auch seltsame Orte scheinen beliebt bei Ameisen zu sein. In der Verkabelung, in Steckdosen oder auch elektrischen Schaltern sind manchmal sehr viele zu finden. Warum dort? Ich weiß es nicht und bisher konnte mir auch keiner sagen, wie man sich dagegen schützt.

Dennoch sehe ich kein wirkliches Problem bei den Ameisen, außer dass sie manchmal nervig sind. Den gefährlicheren Gattungen gehen wir ohnehin aus dem Weg und Camping oder Dschungeltouren sind nun auch nicht so mein Ding. Siehe: Camping in Thailand, muss das wirklich sein?

Affen

Überall gibt es Affen, der wohl bekannteste Ort für die Tiere in Thailand ist Lopburi, gut 100 km von Bangkok entfernt. Affen findet man aber auch in Sagen und Mythen, wie zum Beispiel Hanuman in den Ramakien Sagen (verwandt mit dem indischen Ramayana). Aber auch der chinesische Klassiker „Journey to the West“ ist jedem in Thailand und Asien ein Begriff und Monkey King ist ein Held wie Odysseus.

Diese doch sehr schön anmutenden Affen – Makaken – sind im Süden von Thailand sowohl Nutztiere als auch wild lebend; einmal durfte ich ein Exemplar schon nahe Baan Metawi begrüßen. Ich selbst hatte noch nie Probleme mit diesen Tieren, da ich ziemlich Respekt habe. Allerdings wurden etliche mir bekannte Personen, inklusive meiner Herzallerliebsten, schon mal von einem Affen gebissen. Sie werden in vielen Gegenden in Thailand unweigerlich mit diesen Tieren Bekanntschaft machen, daher benutzen Sie einfach Ihren gesunden Menschenverstand, dann sollten Sie auf der sicheren Seite sein. Das Internet ist voll von unangenehmen Treffen Mensch/Affe.

Mehr als unangenehm ist auch die rassistische, angeblich dem Tierwohl verpflichtende Organisation PETA. Sie versucht Mensch und Tier zu spalten, aber auch nur, wenn es ganz weit vom Abendland entfernt ist. Hierzu eventuell auch interessant:

Nachfolgendes Video habe ich im April 2022 an einem Naherholungsgebiet und Zentrum für den Überschwemmungsschutz in Chumphon gemacht. Eine Besucherin meinte nur, dass die dort wild lebenden Makaken nicht beißen würden. So ähnlich dachte sich dies auch meine bessere Hälfte als Kind und die Narbe sieht man heute noch.

Tiere in den Meeren in Thailand

Selten hört man von unfreundlichen Zusammentreffen von Mensch und Meeresbewohner. Daher sehe ich auch kein Problem darin. Einmal vor 30 Jahren in Thailand wurde ich beim Schwimmen in einem Fluss von einem kleinen Fisch gebissen. Im Meer selbst werden zwar Unfälle mit Meeresbewohner groß berichtet, sind aber dennoch äußerst selten. Obwohl Haie sich, insbesondere während Covid-19, an Plätzen angesiedelt haben, die sonst vom Massentourist (Tourismus in Thailand mit Covid-19) in Beschlag genommen wurden, sind Unfälle Hai/Mensch in Thailand extrem selten. Ein bisschen anders schaut es aber bei Qualen aus.

Ich bin vor Jahren mal mit dem Kajak bei uns in Pak Naam (Pak Naam Chumphon hat richtig viel zu bieten) in einen Quallenschwarm geraten. Hunderte kleine und große Tiere schwebten ca. 50 cm unter Wasser vor sich hin. Es bestand zwar niemals eine Gefahr, jedoch wollte ich zu diesem Zeitpunkt kein Schwimmer im Meer sein. Auffällig ist schon, dass in den Jahren vor Covid mehr und mehr von Zusammenstößen Mensch und Qualle berichtet wurde. Hauptreisezeit der Quallen ist die Monsunzeit (Monsun, pure Exotik und Regenzeit in Thailand) und auf die leichte Schulter sollte man es nicht nehmen. Die Würfelqualle zum Beispiel scheint selten in Thailand zu sein, allerdings bei Kontakt geht es dann auch meist tödlich aus, siehe diesen Bericht auf Englisch.

Um Zusammenstöße mit Quallen zu minimieren, sollten Sie nicht nachts, während der aktiven Zeit von Quallen, schwimmen. Meiden Sie auch Schwimmen in der Regenzeit, insbesondere bei hohen Wellen. Vielleicht fürs Auge nicht so schön, aber im Meer mit einem Schutzanzug bekleidet, hat viele Vorteile. Meist sind diese Anzüge auch noch ideal, um Sonnenbrände zu vermeiden. Hatten Sie dann doch mal Kontakt mit diesen Meeresbewohner, dann sollten Sie die betroffenen Hautflächen mit reichlich Essig abspritzen.

Schlangen

Schlangen gibt es überall in Thailand und zum Beispiel am Golf von Thailand ist die Monokelkobra nicht selten. Selbst Jungtiere, bzw. gerade Jungtiere, können bei einem Biss durchaus lebensbedrohliche Folgen für Menschen haben. Das Gift der jungen Tieren ist wohl genauso potent wie bei den großen, aber der Respekt vor Menschen fehlt wohl noch bei den kleinen.

Dreimal gab es in den letzten 12 Jahren Treffen mit diesen jungen Kobras auf bzw. an unserem Grundstück. Ich bin mir sicher, was ich jetzt schreibe, wird einigen nicht gefallen, jedoch wenn Sie ein solches Tier in der Nähe Ihres Hauses sehen und kein Schlangenexperte vor Ort ist, würde ich nicht lange überlegen. Versuchen Sie nicht, die Schlange zu fangen, die Gefahr ist zu groß. Halten Sie sich auf Ihrem Grundstück lange Bambusstangen vorrätig und zögern Sie nicht. Bambus ist biegsam, somit habe Sie eine große Angriffsfläche.

Bei anderen Schlangenarten, falls Sie die Schlange kennen und keine große Gefahr besteht, machen Sie nichts, bzw. trampeln auf den Boden, da Vibrationen Schlangen eher zur Flucht treiben. Je nach Grundstück spannen Sie engmaschige Fischernetze um das Grundstück oder halten Sie sich eine Hund zur Schlangenabwehr. Wenn Sie nachts schon im Garten/Natur laufen müssen, trampeln Sie und vermeiden schnelles gehen. Weitere Tipps, ich empfand diesen Blog über Schlangen in Thailand recht hilfreich.

Warane

Warane gehören überhaupt nicht auf diese Liste mit Problemen mit Tieren in Thailand. Ich empfinde diese mittlerweile als sehr interessante und auf eine gewisse Weise, schöne Tiere und darf mich auch glücklich schätzen, an einem Meerwasserkanal zu leben, der diesen, in Thailand geschützten Tieren, einen idealen Lebensraum bietet. Dennoch fürchten sich viele vor Waranen; besser wäre allerdings, wenn die Furcht sich einfach in Respekt wandelt und man ohne große Probleme koexistiert.

Noch ein paar Gedanken

Es gibt aber noch einen anderen Grund, warum Tiere in freier Wildbahn und Menschen in Thailand viel häufiger zusammentreffen als im Abendland. Deutschland fühlt sich beim Naturschutz auf der Gewinnerseite, lässt aber gerade mal ca. 0,6 % bis 4 % seiner Landfläche einen besonderen Schutz zukommen. Jedoch der moralisch erhobene Zeigefinger Deutschlands gegenüber dem Ausland, insbesondere Südostasien, ist riesig. Thailand hingegen prallt nicht so sehr, schützt aber zwischen ca. 23 % und ca. 31 % seiner Fläche, Tendenz steigend.

Schein und Sein trieftet hier wohl mal wieder sehr weit voneinander. Unser hochgelobter deutscher Wald gehört nur im sehr geringen Maße zu den geschützten Gebieten. Größtenteils handelt es sich um Plantagen und Monokultur. Lustig, oder? Nationalparks auf der ganzen Welt schützen rund 15 % unserer Landfläche und 8 % der Ozeane. Der neue Sir David Attenborough, Barack Obama zeigt besonders schöne Nationalparks in einer zu empfehlenden 5-teiligen TV-Serie von 2022. Hier noch einige passende Beiträge:

Leben und wohnen auf Baan Metawi

Wenn Sie sich als Rentner für einen Langzeitaufenthalt bei uns in Chumphon interessieren, lesen Sie sich das Mietangebot meiner Frau auf Baan Metawi gut durch. Es zeichnet sich im Besonderen dadurch aus, dass es ein sehr nützliches und vielfältiges Servicepaket hat, der Ihnen den Schritt zum Überwintern oder Auswandern nach Thailand erheblich erleichtert.

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Kokosnusspalme und Meer

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… der Auswandern und Überwintern einfach macht.

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