Leben in Thailand
Pak Naam Hafen Chumphon Thailand

Chumphon, ein magischer Ort und mein Paradies

Überzeugen Sie sich selbst

Geografisch ist mein Paradies in Chumphon, eine für mich magische Gegend, die es irgendwie geschafft hat, sich der weltweiten touristischen Masseninvasion zu entziehen und es fast wie von Geisterhand erlaubt, sich ein paradiesisches Leben aufzubauen. Lesen Sie hierzu auch den Beitrag: November, der thailändische April, der weiß was er will.

Nur weil ich hier lebe, ist absolut kein Grund, Chumphon als magischen Ort zu bezeichnen. Ganz im Gegenteil, Sie sollten sich selbst davon überzeugen und nicht nur auf mich hören. Als Entscheidungshilfe dient nicht nur dieser Artikel, sondern mehr oder weniger der ganze Blog. Kurz zur Erklärung: Chumphon ist eine Provinz, ca. 500 km südlich von Bangkok und die Provinzhauptstadt trägt den gleichen Namen. Ca. 500.000 Menschen leben in der Provinz und in der Stadt Chumphon sind es ca. 50.000.

Matt Abold

Mein Name ist Matt Abold und ich lebe seit 2009 als weißer Ausländer im Baan Metawi, in Chumphon, Thailand. Ich schreibe übers Auswandern und Überwintern und verbinde meine Beiträge oft mit sozial- und wirtschaftspolitischen Themen, die Thailand mit Deutschland und Europa vergleichen, in meiner Rubrik: Zeitgeistkritik.

Auf Urlaub in Chumphon

Nach Chumphon kommen hauptsächlich thailändische Urlauber. Für ausländische Touristen ist Chumphon, wenn überhaupt, ein Nebenprodukt auf dem Weg zu den 3 Touristeninseln, Koh Tao (die Taucherinsel), Koh Phangan (die Vollmondpartyinsel) oder Koh Samui (Thailands 3. größte Insel und beliebtester Ort für Deutsche zur Weihnachtszeit). Der Tourist von heute erwartet eine gewisse touristische Infrastruktur, diese kann Chumphon glücklicherweise kaum bieten. Lesen Sie hierzu den Beitrag: Warum ist Auswandern ungleich Urlaub machen?

Baan Metawi, mein Lebensmittelpunkt

Allerdings durften wir in den letzten Jahren auf unserem Anwesen, Baan Metawi, nicht nur viele Auswanderer und Überwinterer begrüßen, sondern es kamen viele Freunde, Bekannte und Verwandte auch nur für ein paar Tage bis Wochen zum Urlaub machen hierher, viele davon schon mehrmals. Ausnahmslos allen hat es gefallen und ein Auszug einer Googel Bewertung beschreibt es eigentlich am besten:

„… Glückliche Momente, die ich bisher an keinem der ewig austauschbaren Touristenorte gefunden habe! Fazit: Alle Erwartungen, die auf der Website aufgeführt sind, wurden nicht nur erfüllt, sondern auf eine ganz besondere Weise übertroffen. Baan Metawi macht glücklich!“

Dass es Baan Metawi überhaupt gibt, ist eher ein glücklicher Umstand. Als meine Frau und ich uns in Deutschland kennenlernten, fingen die Bauarbeiten ihres „alten“ Hauses gerade an. Wäre dies nicht der Fall gewesen, hätten wir uns in Chumphon direkt am Meer ein Grundstück gesucht; aus meiner damaligen Sicht, ein Traum von mir. So haben wir das vorhandene Grundstück und Haus erweitert (ca. 2 km Luftlinie zum Meer) und nach unserem Geschmack ausgebaut. Heute würde ich jedem davon abraten, direkt am Meer zu leben. Als Kurz- oder Langzeiturlauber ist es natürlich eine tolle Sache. Die ganzen 4 und 5 Sterne Hotels an Thailands Traumstränden sind Beweis genug.

Strandurlaub ja, am Strand leben nein

Am Strand permanent zu leben, bedingt negative Punkte, an die man meist nie denkt. Direkt am Meer ist mehr oder weniger permanent Wind. Je nach Körnung des Sandes hat man daher auch immer und überall Sand im Haus, dies bedeutet tägliches Putzen. Nur eine Haushälterin wäre überfordert, da auch Fenster ein bis zweimal pro Woche wegen den Salzablagerungen geputzt werden müssen. Gleiches gilt auch für einen Pool, wo Sand im Getriebe nichts Gutes bedeutet. So traumhaft und romantisch die Wellen und Gezeiten auch sein mögen, es ist niemals ruhig. Die Instandhaltung ist noch aufwendiger als nur in Meeresnähe. Alles rostet noch vorzüglicher und Wind, Salzwasser, Regen und Tropensonne setzten selbst den härtesten Materialien binnen kürzester Zeit heftig zu. Die Verrostungsgeschwindigkeit (gibt es dieses Wort?) ist wohl hier in Südostasien einzigartig auf der Welt.

Baan Metawi hat über den Gezeitenkanal direkt Zugang zum Meer, ohne permanent Wind, Sand und Salzablagerungen. Sehnt es uns nach Urlaub in einem schicken Strandhotel, dann ist Phuket, Koh Samui, Koh Tao, Hua Hin, Krabi oder Khanom binnen ein paar Stunden Auto- bzw. Schifffahrt schnell erreicht. Ein gar nicht unwichtiger Punkt, um Chumphon als traumhaft und magisch zu bezeichnen, da es hier sehr einfach ist, quasi Urlaub vom Urlaub zu machen. Ich tanke im Baan Metawi jedenfalls Energie auf und es ist auch ein idealer Rückzugsort zum Entspannen, Nachdenken oder nur Faulenzen.

Leben in Chumphon

Leben in den Tropen, Leben in Chumphon ist ein Beitrag, der Ihnen hilft, zu verstehen, wie es ist, in den Tropen zu leben. Ist dies Ihr Ding, werden Sie Ihrem Traumziel viel näher rücken. Wenn Sie dann noch aus Sicht eines Europäers exotisches Leben bevorzugen und für Sie das Leben mit dem Meer und mit traumhafter Landschaftskulisse einen besonderen Reiz darstellt, ist schon sehr viel auf dem Weg zum paradiesischen Leben getan. Chumphon bietet dies alles und vor allem bietet es, kaum Touristen zu haben. Dies ist ein Pluspunkt, dessen enorme Tragweite sich erst vielleicht nach einem Jahr oder länger erschließt. Jetzt erst mal ein paar Eindrücke um das Geschriebene zu untermalen.

Paradiesisch leben in Chumphon

Paradiesisch wird es erst, wenn Sie hier leben. Wäre ich Thailänder oder kein weißer Ausländer, wäre es mit dem paradiesischen Leben gar nicht so einfach. Der Beitrag Baxida, Ja Muh und Farang beschäftigt sich mit den weißen Ausländern. Die positive Diskriminierung dürfen Sie gerade hier mehr erleben als in Touristengegenden. Auch werden Sie hier mehr in Ruhe gelassen als anderswo und können nach Pippi Langstrumpfs Devise „ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt“ hier hervorragend leben.

Um überhaupt am thailändischen Sozialleben teilzuhaben, ist Thailändisch büffeln eine Grundvoraussetzung. Selbst dies geht in Chumphon einfacher, da Sie sich nicht mit Englisch durchmogeln können. Fehlende Touristen bedeutet nämlich auch fehlende Englische Sprachkenntnisse. Der Beitrag: Thailändisch, kein Buch mit sieben Siegel geht näher darauf ein.

Die Thailänder hier machen es einem auch sehr einfach. Keine Hektik, kein immer mehr und mehr, alles geht gemächlich seinen Gang. Sehr viele Familien hier haben Landbesitz in Form von Plantagen. Dies macht die Menschen hier wirtschaftlich oft unabhängig und dadurch extrem gelassen, Stress finden Sie hier selten. Selbst in schwierigen Covid-19 Zeiten, habe ich überhaupt nicht das Gefühl, dass die Bevölkerung sich verändert. Ganz im Gegensatz zu Touristenorten, wie zum Beispiel Pattaya, Phuket oder Hua Hin; siehe hierzu den Beitrag: Covid-19, 2 Gesichter, 1 Land.

Nachfolgende Bilder sind absolut keine Seltenheit.

Kein Touristenort und nicht vom Massentourismus überlaufen zu sein, aber dennoch eine Meereskulisse wie aus dem Bilderbuch zu haben, ist mittlerweile wohl ein Hauptfaktor, um Chumphon zu lieben. Es wird sich daran sicherlich auch nicht schnell was ändern, denn die Menschen hier sind wirtschaftlich durch die Plantagen und das Meer schon seit Generationen gut unterwegs. Es gibt kaum Anstrengungen seitens der Bevölkerung, Massentourismus zu fördern. Ich empfehle Ihnen hierzu auch den Beitrag: Warum ist Auswandern ungleich Urlaub machen.

Die Verkehrsinfrastruktur ist einfach klasse

Seit ein paar Jahren gibt es das von der Regierung aufgelegte Wirtschaftsprogramm Thailand Riviera. Mit einem Gesamtvolumen von über 200 Milliarden Baht, ca. 6 Milliarden Euro. Es umfasst den weiteren Ausbau der Flughäfen in Hua Hin und Chumphon. Ferner massive Erneuerung und Ausbau der Straßeninfrastruktur, sowie 2 gleisiger Ausbau der Zugverbindung Bangkok bis Chumphon. Seit gut einem Jahr kann man vielerorts in Chumphon die Bauarbeiten bewundern. Straßen, die vorher schon gut waren, wurden erweitert und sind oft entlang der Küste wenig befahren. Hier eine Auswahl der Straßen.

Diese Fotos können Sie täglich machen, ab und an am Wochenende oder an Feiertagen ist vielleicht ein wenig mehr auf diesen Straßen los. Thailänder hier in Chumphon sind mit dem Meer aufgewachsen und es ist aus deren Sicht nichts, wofür sich Umwege lohnen würden. Daher nehmen sie die Straßen, die am schnellsten ans Ziel führen. Hingegen die meist sehr kurvenreichen Küstenstraßen meiden sie. Gerade diese sind für uns Europäer aber die, die uns die Bilderbuchansichten vom Meer, Strand, Inseln und den vielen vom Wind geformten Palmen bringen.

Es gibt eine Panoramastraße, die Sie über ca. 130 km, meist direkt am Meer, vorbei an den teils schönsten Meereslandschaften, die man sich vorstellen kann, führt. Unzählige kleine Seitenstraßen führen Sie durch Plantagen direkt zu absolut leeren Stränden. Manchmal nichts wirklich Schönes, aber einige davon würden in jedem Land als Traumstrand durchgehen. Ich lebe seit über 10 Jahren hier und es kommt, trotz häufiger Erkundungsfahrten immer noch manchmal vor, dass ich unglaublich schöne Strände quasi „entdecke“. Vielleicht interessiert Sie auch der Beitrag: Wenn Weltpolitik nach Chumphon kommt

Paradiesisch ohne Gesundheit ist eine Illusion

Über die Gesundheit und den hohen Stellenwert, den diese vor allem im Alter genießt, habe ich schon eingehend im Beitrag: Doping für Ihre Gesundheit beschrieben. Es ist einfach für den Mitteleuropäer schwer zu glauben, dass egal zu welcher Tages- und Jahreszeit, egal ob es regnet, stürmt oder die Sonne scheint, die Temperaturen immer angenehm warm sind. Dies ist in Chumphon bzw. dem Süden Thailands so, jedoch nicht im Norden bzw. Nordosten. Sie können hier Moped ohne Ende fahren und werden niemals gesundheitliche Beschwerden aufgrund des Windzuges bekommen. Gerade ab Ü50 ist dieses Klima, welches dem Kreislauf keine großen Temperaturunterschiede zumutet, ein Traum für das eigene Wohlergehen.

Die Lage von Chumphon ist nicht nur ein gesundheitlicher Trumpf

Ohnehin ist das Meeresklima überall auf der Welt sehr gesund. Aber in Chumphon kommt noch hinzu, dass es keine umweltverschmutzende Industrie gibt. Auch gibt es keine Lichtverschmutzung durch Großstädte. Aufgrund der Lage zwischen 2 Meeren, dem Golf von Thailand und der Andamanensee, ist durch die ständige Luftumwälzung eine sehr saubere Luft vorhanden. Mittlerweile glaube ich, ohne irgendwelche Fakten dazu zu haben, dass die beiden Meere eine Art Pufferzone gegen starke Wetterkapriolen, welche in vielen Teilen des Landes vorkommen, bietet. Kaum ernstzunehmende Überschwemmungen, anders als zum Beispiel die südlicheren Provinzen während der Monsunzeit. Niemals Dürren, Trockenheit und keine extremen Stürme wie vor allem im nordosten Thailands, dem Isaan.

Map Isthmus von Kra-buri Chumphon Thailand

Thailändische Massage, eine absolute Geheimwaffe

Die traditionelle Thailändische Massage hat bei uns selbst und allen Besuchern, die jemals zu Besuch kamen, einen wahren Gesundheitsschub ausgelöst. Nicht umsonst wurde diese 2019 auf die UNESCO Liste für immaterielles Kulturerbe gesetzt (klicken Sie bitte hier). Gute Masseurinnen (ca. 90 % aller, sind Frauen) erkennen über ihre Finger sehr schnell die Problempunkte und wissen genau, wie diese behandelt werden. Es schmerzt zwar, aber auch wieder gerade im fortgeschrittenen Alter verschafft eine 2-stündige Massage für mehrere Tage ein sehr angenehmes Körpergefühl. Falls Beschwerden schon da waren, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit Linderung bis Heilung zu erwarten.

Chumphon bietet eine hohe Anzahl an Fach- und Allgemeinärzten, mehrere Krankenhäuser und unzählige Apotheken. Auch gibt es mehrere Geschäfte, die sich auf natürliche Heilmittel spezialisiert haben. Es gibt selbstverständlich jedem ein beruhigendes Gefühl, diese gesundheitliche Infrastruktur vor der Tür zu haben.

Thailändisches Essen, ein Genuss für alle Sinne und so gesund

Thailändisches Essen ist überall in Thailand klasse, aber wenn man sich mal vor Augen hält, was alles aus Chumphon kommt, dann kann man sich vorstellen, wie frisch und ohne lange Lieferwege alles auf den Tisch kommt. Es gibt riesige Obstanbaugebiete, Kaffee, Kokosnuss, Gemüse, Heilkräuter und natürlich die unglaubliche Vielfalt aus dem Meer. Die Märkte sind voll von lokalen Produkte, siehe Markttag in Chumphon, und die Waren werden national, wie auch international exportiert. Anders als in Bangkok oder Touristengebiete, wird in Chumphon das meiste noch frisch zubereitet. Die Auswahl an Tiefkühlkost bzw. stark verarbeitete Lebensmittel sind gering.

Dem gegenüber steht ein hoher Zucker- und Fastfoodkonsum, der vor allem jüngeren Generation. Europäer bevorzugen allerdings die doch sehr gesunde thailändische Küche. Wenn Sie dann auch mal die Schärfe an sich lassen, sollte Ihrem Wohlbefinden nichts mehr im Wege stehen.

Günstiges Leben bringt finanzielle Freiheiten

Was hilft es, wenn alle vorangegangen Punkte passen, aber dieser Luxus preislich dann nicht mehr erschwinglich ist. Da Chumphon mehrheitlich von Menschen, die oft seit Generationen schon aus Chumphon kommen, bewohnt ist, kann es nicht noch mehr „typisch Thailändisch“ sein. Laut Auskunft der lokalen Immigrationsbehörde, leben ca. 300 weiße Ausländer permanent, so wie ich, in der Provinz Chumphon. Die paar ausländischen Touristen kann man vernachlässigen, mit oder ohne Covid-19. All dies bedingt, dass die Preise nicht künstlich abgehoben haben.

Als Beispiel fällt mir hierzu ein, dass ein waschechter Italiener einmal ein Restaurant in der Nähe eröffnet hat. Dieser war vorher in Koh Samui und ist aufgrund der hohen Mieten für sein Restaurant nach Chumphon gezogen. Die Preise seiner Gerichte passte er allerdings nicht dem Preisniveau von Chumphon an. Die Folge, binnen 2 Monaten nach Neueröffnung musste er, mangels Kundschaft, aufgeben.

Dies ist mit der Grund, dass zur Zeit, während der Covid-19 Krise, mehr thailändische Touristen in Chumphon Urlaub machen, da der thailändische Staat ca. 40 Prozent der Übernachtungskosten übernimmt. Gedacht war es eigentlich für die Touristenorte wie Phuket, Koh Samui, Pattaya, etc. Nur Thailänder lassen sich eben nicht für dumm verkaufen. Sie meiden diese Gegenden, da fast alles extrem künstlich überteuert für den Geschmack von ausländischen Touristen angeboten wurde. Wer will schon schlechtes Tom Yam Gung, Pathai oder SomTam (alles typisch thailändische Speisen) essen und dafür 2 bis 3 mal soviel zahlen als zum Beispiel in Chumphon?

Um einmal ein groben Überblick über das Preisniveau in Chumphon, im Vergleich zu Touristengegenden zu bekommen, klicken Sie hier für eine PDF Datei. Schreiben Sie mir, wenn Sie meinen, etwas wäre zu teuer oder billig bzw. wenn ich etwas vergessen habe!

Was macht das Leben nun hier so besonders?

Es ist selbstverständlich eine Kombination aus vielem und mit untern nicht leicht zu beschreiben. Chumphon wurde einmal in einem Magazin als „der schlafende Geheimtipp“ angepriesen. Ich würde allerdings sagen, dass Chumphon nicht schläft, sondern hell wach ist und eben nicht in einem vom Massentourismus überlaufenen Alptraum aufwachen möchte.

Vielleicht sind es die Widersprüche, die manchmal selbst mit dem Auge sehr offensichtlich sind, die das Leben hier so angenehm gestalten. Der Thailänder hier macht was er für richtig hält, kümmert sich nicht darum, ob es anderen gefällt oder nicht. Die Vielfalt, die sich daraus ergibt, ist schon bemerkenswert. Sie sehen teils wunderschöne Häuser mit sehr gewöhnungsbedürftiger Farbwahl, mitten in Plantagen. Es ist offensichtlich, dass es keinen Bebauungsplan, eine so typisch deutsche Eigenheit, gibt und jeder kann mehr oder weniger bauen wie er will.

Die Plantagen sind oft mehrfach genutzt, das heißt, eine Palmölplantage wird auch mit Bananen, Kokospalmen und manchmal auch mit Kautschuk bepflanzt. Ob dies dem Ertrag schadet, ist den meist Kleinplantagenbesitzer völlig egal. Für die Augen ist Vielfalt allemal schöner als Einfältigkeit. Lesen Sie einfach zum Thema Plantagen mal die Beiträge: Ein Affentheater, nur warum? sowie Paradebeispiel Palmöl. Diese gesunde Ignoranz spürt man und schnell wird es einem zu eigen. Daraus folgt meist auch, dass die Einheimischen sehr viel mehr im Einklang der Natur leben als in Städten und natürlich vom Massentourismus zerstörten Gegenden.

Die Menschen in Thailand und insbesondere Chumphon sind natürlich ein Hauptgrund, mein Leben als paradiesisch zu bezeichnen. Wenn man sieht, wie mustergültig Thailänder Covid-19 bekämpft haben, wie viel Achtsamkeit sie dem Gegenüber entgegenbringen, ohne dass man sie dazu zwingen muss und wie die harten Einschnitte letztendlich ein Schrecken ohne Ende wie in Europa verhindert haben, dann kann man davor nur den Hut ziehen. Eventuell interessant für Sie: Thailand ist wirtschaftlich viel mehr als nur Tourismus.

Chumphon, meine neue Heimat

Hier zu leben ist für mich magisch und nicht immer mit objektiven Kriterien zu erklären. An einem fast schon verwunschenen Ort, mit atemberaubender Naturschönheit, mit vorgelagerten Inseln, riesigen Mangrovenwälder und ansonsten nur Plantagen mit vereinzelten Häusern und überaus glücklich erscheinenden Bewohnern und absolut kein Tourismus. Mir wurde mal von der Wirtin eines kleinen Restaurants in der Nähe eines unbewohnten Traumstrandes gesagt, dass sie hoffe, dass ihre Gegend vom Massentourismus verschont bleibe. Für sie wäre dann die einzigartige Lebensqualität, die nach kurzer Zeit zu spüren ist, nicht mehr möglich. Recht hat sie und ich kann Ihnen nur empfehlen, sich ein eigenes Bild von Chumphon zu machen.

Wenn Sie sich für so ein Leben interessieren, empfehle ich Ihnen den Beitrag: Wo wollen Sie in Thailand leben? Danach wäre sicherlich die Checkliste für Auswandern nach Thailand bzw. die Checkliste fürs Überwintern eine gute Wahl.

Kokosnusspalme und Meer

Leben in Thailand – Der Blog …
… der Auswandern und Überwintern einfach macht.

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