Leben in Thailand
Taxi Bangkok Phuket und ganz Thailand

Taxi in Bangkok und Thailand – Top 10 Tipps

Aktualisiert am 25. April 2022

Probleme mit dem Tuk Tuk und Taxi – egal ob Auto oder Moped – sind nicht nur in Bangkok, sondern überall dort, wo viele Touristen in Thailand sind, schon eine wirklich schlechte Tradition. In Phuket werden Sie fast immer mit horrenden Preisen vom Flughafen zu Ihrem Hotel rechnen müssen. In Bangkok ist die Chance, dass Sie preislich übers Ohr gehauen, blöd angequatscht, nicht mitgenommen oder beschimpft werden, gefühlt bei 50 %. Wahrscheinlich ist dies objektiv zu hoch gegriffen, aber von wenigen schwarzen Schafen zu sprechen wäre genauso kindisch. Es hat etwas von einem Lotteriespiel, falls Sie ein Taxi in Bangkok suchen. Wenn es dann noch regnet und Sie wollen ein Taxi benutzten, dann haben Sie ohnehin schon verloren.

Natürlich kann ich leicht reden, da wir von unserem Zuhause, Baan Metawi, unsere Fahrten nach Bangkok oder Touristengegenden immer mit dem Auto machen. Aber da ich insbesondere in Bangkok nur immer den Weg zu unserem Hotel selbst fahren möchte, müssen wir innerhalb Bangkoks anderweitig zum Ziel kommen. Dieser Beitrag soll Ihnen helfen, einige Fettnäpfchen zu umgehen, damit Sie Thailand von Anfang an genießen können. Siehe auch:

Matt Abold

Mein Name ist Matt Abold und ich lebe seit 2009 als weißer Ausländer im Baan Metawi, in Chumphon, Thailand. Ich schreibe übers Auswandern und Überwintern und verbinde meine Beiträge oft mit sozial- und wirtschaftspolitischen Themen, die Thailand mit Deutschland und Europa vergleichen, in meiner Rubrik: Zeitgeistkritik.

Geschätzte Lesezeit für diesen Beitrag: 15 Minuten

Allgemeines zum Straßenverkehr in Thailand

Bei wohl nichts anderem in Thailand ist der Kulturschock für Europäer ausgeprägter als beim Straßenverkehr. Bangkok steht natürlich alleine schon wegen seiner 10 bis 15 Millionen Einwohner (dies ist eine ziemlich genaue Schätzung. Siehe hierzu auch: Bangkok, eine klasse Stadt) an der Spitze.

Sie müssen sich schon, wenn Ihnen Ihre Gesundheit als Fußgänger, Mopedfahrer und weniger als Autofahrer lieb ist, an den thailändischen Verkehrsrhythmus anpassen. Beim Taxi in Bangkok ist natürlich klar, dass ein Moped-Taxi gefährlicher ist, als ein Auto-Taxi. Insbesondere beim Ein- und Aussteigen müssen Sie immer mit Mopeds rechnen, die das Taxi links oder rechts, meistens aber gleichzeitig beidseitig überholen. Verwenden Sie einfach ein bisschen gesunden Menschenverstand! Lesen Sie zum Straßenverkehr in Thailand auch: Der Straßenverkehr in Thailand = geordnetes Chaos

Meine Top 10 Bangkok und Thailand Taxi Tipps

Es gibt geschätzt weit über 100.000 Taxis in Bangkok, alle sind dazu verpflichtet, mit einem funktionierenden Taxameter zu fahren. Im Grunde genommen, sind die Preise für ein Taxi hier sehr billig und meist ist das Taxi selbst auch recht sauber. Aber … und das aber ist wirklich sehr groß! In den Orten mit Massentourismus in Thailand, werden hauptsächlich ausländische Touristen von einem Taxi, Moped Taxi oder Tuk Tuk übers Ohr gehauen, in Bangkok allerdings sind es alle. Dazu kommt aber auch, dass es durch fehlende Sprachkenntnisse beim Fahrer und den Passagieren schnell zu Missverständnissen kommt.

Phuket ist dann schon das Gegenteil von Bangkok, da Taxibetreiber und die Provinzverwaltung sich erfolgreich seit über 20 Jahren weigern, Taxameter einzuführen. Die offiziellen Preise, um von A nach B zu kommen, sind dann auch ca. das 4 bis 6-fache von den Preisen in Bangkok. Hier zwei aktuelle Artikel in englischsprachigen Medien über die niemals enden wollende Geschichte der Taxi Preise und den geprellten ausländischen Touristen auf Phuket: BangkokPost und Thaiger. Auch sonst entwickelt sich Phuket nicht gerade positiv, was in einem interessanten Beitrag in der Bangkok Post im Februar 2022 ausführlich beschrieben wurde, klicken Sie hier. Machen Sie sich auch selbst schlau und geben in Google die Suchanfrage: „Probleme Taxi Thailand“ oder „Probleme Taxi Bangkok“ ein.

Taxis in Provinzen ohne viel Tourismus

Ich kann hohe Preise für ein Taxi natürlich in Gegenden in Thailand ohne Touristen verstehen, da die dortigen Taxibetreiber, falls überhaupt vorhanden, kaum Nachfrage haben. Warum? Die einheimische Bevölkerung hat in der Regel ein Auto bzw. mit Sicherheit ein Moped und daher gibt es selten Fahrten für ein Tuk Tuk oder Taxi. Zudem gibt es oftmals auch noch einen öffentlichen Busverkehr tagsüber. Beim Moped-Taxi ist ein wenig mehr Nachfrage vorhanden, da dies immer noch ziemlich günstig angeboten wird, aber insbesondere für Europäer eher gewöhnungsbedürftig ist.

Zum Beispiel in meiner Heimatprovinz Chumphon, am Golf von Thailand, gibt es nur sehr wenig Taxis, hauptsächlich ist es ein Moped-Taxi. Wollen Sie zum Beispiel vom Bahnhof aus zu einem ca. 15 km entfernten Strand, zahlen Sie mit einem der sehr wenigen Tuk Tuks als Taxi mindestens 300 Baht. Solche Fahrten kommen dann vielleicht 1 bis 2 Mal pro Tag für den Fahrer.

Abgesehen von einem Taxi in Bangkok, ist im Rest von Thailand der Tourist wegen der natürlichen Unwissenheit vorherrschender Praktiken immer das leichteste Opfer. Daher dann meine Taxi-Hitliste zur Vermeidung von Ärger, damit Sie sich auf das konzentrieren können, was Ihnen auf der Reise wirklich wichtig ist.

1. Nehmen Sie erst gar kein Taxi in Thailand

Vermeiden Sie Taxis in Bangkok, Phuket, Hua Hin, Koh Samui, etc. Suchen Sie sich von vorneherein Ihre Unterkunft dort aus, wo es Haltestellen für U-Bahnen oder Hochbahnen hat bzw. lassen Sie sich vom Hotel abholen. Auch wenn es manchmal heiß ist, eine Stadt erkundet man immer zu Fuß am besten, was natürlich im Falle von ganz Bangkok Jahre dauern würde. Dann ist Bangkok noch berühmt für einen wunderschönen Fluss und tausende Kanäle und auf vielen gibt es auch Expressboote, die Sie günstig zu unerwartet schönen Punkten bringen. Es lohnt sich daher, sich mit der Gegend vertraut zu machen oder einfach auf gut Glück ein Expressboot oder eine Hochbahn zu nehmen.

Das öffentliche Verkehrsnetzwerk in Bangkok ist aus meiner Sicht schon wirklich beachtlich. Die Geschwindigkeit, in der neue Strecken und Haltestellen in Bangkok eröffnet werden, ist mir bisher nirgendwo sonst so rasant begegnet, mit Ausnahme von China. Natürlich bedeutet dies dann während der Bauzeit noch mehr Staus, als ohnehin schon. Allein dies wäre schon Grund genug, soviel mit den Öffentlichen zu fahren, wie nur möglich. Bangkok ist ohnehin berüchtigt für Staus.

Wenn Sie mit dem Flieger nach Phuket reisen, dann sollten Sie sich von Ihrem Hotel am besten abholen lassen. Dies ist zwar auch teuer, aber Ihnen bleibt der Ärger mit den normalen Taxis auf Phuket erspart. Für einen Kurzurlaub in Phuket, mieten Sie sich direkt vom Flughafen ein Auto.

2. Grab & Co ergeben eigentlich nur in Bangkok und Thailand Sinn

Die Schöne Neue Welt hat uns ja angeblich technische Errungenschaften wie Uber, AirBnB & Co gebracht. Sharing Economy ist ein dummes Modewort dafür. Keiner der ach so Hippen kam natürlich darauf, dieses einfach nur ein genossenschaftliches Modell zu nennen, dann könnte man ja nicht mehr so vorzüglich die Menschen ausbeuten. Letztendlich ist es nichts anderes, als Millionen schlecht bezahlte Jobs, noch schlechter bezahlen zu können, um ein paar wenige unendlich reich zu machen.

Bei den Tuk Tuks und Taxis, insbesondere in Bangkok und Touristenorten in Thailand, ist Grab, weniger Uber, allerdings ein Segen. Obwohl mittlerweile in vielen Städten in Thailand legal, sind aber Grab Fahrer oft heftigen Übergriffen von Taxi, Moped-Taxi und Tuk Tuk Fahrern ausgesetzt. Warum ist dies so?

Ein Taxifahrer in Phuket oder Bangkok weiß natürlich, dass er meist im Unrecht ist. Allerdings, wenn 9 von 10 Fahrgäste den Betrug oder schlechte Manieren akzeptieren bzw. gar nicht merken, dann ist diesem der eine kritische Gast auch egal. Taxis fahren nach der Devise: Ist der Ruf erst ruiniert, fährt es sich ganz ungeniert. Bisher hat dies gut geklappt, da es keine Alternative gab. Jetzt aber, mit Grab & Co gibt es diese Alternative und Taxifahrer bekommen nun Existenzängste und daher steigt auch die Anzahl der Übergriffe. Es ist für viele immer einfacher, die Schuld bei anderen zu suchen, als bei sich selbst. Passend zur Schönen Neuen Welt sind diese Beiträge:

3. Nehmen Sie keine stehenden Taxis außer am Taxistand selbst

Außerhalb von Sehenswürdigkeiten, größeren Hotels oder Straßen mit vielen Bars und Restaurants warten oft Taxis. Meist haben diese kein Interesse Sie von A nach B mit dem Taxameter zu fahren. Vielmehr geht es darum, Betrunkene, Touristen und nichts ahnende Thailänder mit weit überhöhten Festpreisen zu transportieren. Insbesondere in der Nacht finden sich sehr viele dieser Taxis in Bangkok. In jedem besseren Hotel gibt es einen Concierge, der Ihnen ein akzeptables Taxi bucht. Bei exponierten Plätzen sollten Sie dann ein paar hundert Meter laufen, damit Sie eventuell ein fahrendes Taxi rufen können. Sollte es dort eine Haltestelle für die Hoch- oder U-Bahn geben, dann nehmen Sie natürliche diese.

Ein weiteres Problem mit insbesondere einem wartenden Tuk Tuk, aber auch Taxis in der Nähe von Sehenswürdigkeiten in Bangkok, ist der „ich kenn da was“ Trick. Der Fahrer möchte Sie für wenig Geld oder sogar kostenlos zu einem ganz tollen Laden fahren. Nun können 2 Dinge passieren: Der Fahrer bekommt von jedem Laden, in dem Sie als Tourist eintreten, ein Handgeld und Provision, falls Sie etwas kaufen sollten. Diese Variante ist ziemlich unschuldig und wenn Ihnen so etwas Spaß macht, warum nicht? Allerdings die unangenehmere Variante ist ein Laden, wo Sie zum weit überteuerten Kauf überredet, gedrängt oder sogar auch gezwungen werden. Selbiges gibt es auch bei Restaurants und Bars.

4. Machen Sie ein Foto vom Nummernschild des Taxi

Lässt sich ein Taxi in Thailand nicht vermeiden, machen Sie vorab ein Foto vom Nummernschild und/oder der Seitenaufschrift des Taxivermieters und der Nummer des Taxis. Sie können natürlich auch auf der Beifahrerseite eines jeden Taxis die Lizenz mit Foto des Fahrers abfotographieren. Dies ist verpflichtend, aber manchmal wird es ganz unschuldig durch ein Tuch verdeckt oder der Fahrer hat aber auch gar keine Ähnlichkeit mit dem Bild. Siehe hierzu auch: Zwei Augen, Nase und Mund

Einmal hat mir dies tatsächlich geholfen, wo ein Taxifahrer mich permanent beleidigt hat, da ich es wagte, den Hotel Concierge zu beauftragen. Dieser passte natürlich auf, dass alles stimmt und der Fahrer konnte mich nicht mehr betrügen. Daraufhin stieg ich an einer Ampel aus, gab dem Concierge später das Bild und dieser meldete den Fahrer an eine Beschwerdehotline.

5. Fragen Sie den Fahrer in Bangkok nicht nach dem Preis

Jedes Taxi in Bangkok hat ein Taxameter. Das heißt aber noch lange nicht, dass dieses auch Verwendung findet. Falls der Fahrer mit der Abfahrt noch nicht den Taxameter aktiviert hat, erinnern Sie ihn daran. Falls er sich weigert, steigen Sie bei nächster Gelegenheit wortlos aus und nehmen ein neues Taxi. Wenn Sie den Fahrer allerdings nach dem Preis fragen, wird dieser meist höher sein, als es über dem Taxameter laufen zu lassen. Einzig bei Fahrten zum Flughafen kann es sich lohnen, einen Festpreis auszumachen. Da dies dann auch eventuelle Mautgebühren beinhaltet. Oder besser sogar, der Fahrer vermeidet Mautstraßen und jeder kommt dabei besser weg. Dies erfordert allerdings Kenntnisse der örtlichen Gegebenheiten und natürlich der thailändische Sprache (Thailändische Sprache lernen. Kein Buch mit sieben Siegel).

Dann gibt es den Trick, dass die Anzeige am Taxameter durch ein Tuch verdeckt ist. Sie denken vielleicht nicht gleich daran und wenn Sie es merken und das Tuch entfernt wird, steht bereits ein hoher Betrag auf dem Display. Versuchen Sie einen Streit im Taxi zu vermeiden und rufen Sie die Polizei oder andere, wenn Sie aussteigen. Sollte es ein kleiner Betrag für Sie sein, hacken Sie es einfach als Lehrgeld ab. Zumal aus europäischer Sicht die Taxipreise oft billiger als U-Bahn oder S-Bahn Tickets in Europa sind.

6. Vergewissern Sie sich vorher, wohin Sie wollen

Eigentlich logisch, allerdings als Tourist in Bangkok oder sonst wo in Thailand, könnten Sie auf den Gedanken kommen, den Fahrer des Taxis nach einem guten Restaurant, Bar, Hotel, etc. in einer bestimmten Gegend zu fragen. Oft werden Sie dann das Gegenteil von dem bekommen, was Sie eigentlich haben wollen. Der Fahrer bringt Sie nämlich dann dort hin, wo er weiß, dass er ein Handgeld vom Restaurant, Hotel, etc. bekommen wird.

Gerade heutzutage ist Internet allgegenwärtig, daher kaufen Sie sich als Tourist eine meist recht günstige SIM Karte mit schnellem mobilen Internet und haben dann nicht nur ein Navigationssystem in der Hand, sondern finden ganz schnell das Geeignete für Sie. Als Deutscher sind Sie schnelles Internet nicht gewöhnt, aber in Thailand ist es überall richtig schnell und günstig. Lesen Sie hierzu auch:

7. Viele Taxis in Bangkok lehnen die Fahrt einfach ab

Sei es, da die Mietzeit abläuft und Ihr Ziel dazu führen würde, dass der Fahrer ein Strafgeld beim Taxivermieter zahlen muss. Dies ist natürlich auch verständlich und da es sehr viele Taxis in Bangkok gibt, meistens nicht weiter schlimm. Allerdings der Hauptgrund, warum der Fahrer sich weigert, Sie von A nach B zu fahren, liegt am Verkehr. Entweder sind alle Wege dorthin zu dieser Zeit voll oder, sollte Ihr Ziel sehr weit im nirgendwo liegen, kann der Fahrer mit keinem neuen Fahrgast rechnen. Natürlich ist der Sinn eines Taxis, dass Sie von A nach B gefahren werden, nur was wollen Sie groß dagegen machen? Bleibe Sie ruhig und suche Sie sich ein neues Taxi.

Sollte es regnen, hält selten eines, daher kaufen Sie sich dann in einem 7-Eleven Laden (siehe: 7-Eleven in Thailand) einen Schirm und laufen zur nächsten Hoch- oder U-Bahnstation.

Anders verhält es sich, wenn der Weg zu Ihrem Ziel auch über eine Mautstraße erreicht werden kann. Es gibt in Bangkok viele solcher, meist Hochautobahnen, die eine Maut verlangen. Daher könnte es sein, dass der Fahrer Ihr Einverständnis sucht, dass Sie die Maut zahlen (diese wird nicht im Taxameter-Preis angezeigt), da anderweitig die Fahrt wohl im Stau enden würde. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Mautstraße voll ist, ist manchmal geringer als bei einer normale Straße. Dies erfordert aber entweder vom Taxifahrer ein wenig Englischkenntnisse, oder/und von Ihnen ein wenig Kenntnisse der thailändischen Sprache. Daher …

8. Lassen Sie sich besser zur nächsten Hochbahnstation fahren

Natürlich können Sie ein Taxi in Bangkok auch bis zu Ihrem Ziel nehmen. Allerdings kann es gerade in den Abendstunden, also zur Rushhour, viele Staus geben. Daher nehmen Sie dann das Taxi nur bis zur nächsten Haltestelle einer Hoch- oder U-Bahn, aber auch einen Pier, wo ein Expressboot hält und fahren damit dann weiter. Wahrscheinlich werden Sie dann schneller an Ihrem Bestimmungsort ankommen.

Sind Sie nur sporadisch Gast der sehr sauberen und gekühlten Hoch- und U-Bahnen, halten Sie sich ein paar Münzen bereit, um an den vielen Automaten die nötigen Token zu kaufen. Fahren Sie öfters, empfiehlt es sich eine Mehrtageskarte zu kaufen. In Kürze soll es auch App für Verbundtickets geben (wir warten schon Jahre darauf). Bis dahin müssen Sie als Dauergast eben noch mit Rabbit LINE Pay bei der Hochbahn Vorlieb nehmen.

9. Kleingeld für die Fahrt bereithalten

Mir ist es leider auch schon passiert, dass ich nur einen 1.000 Baht oder 500 Baht Schein für eine Fahrt, die weniger als 100 Baht kostete, zur Verfügung hatte. Oft hat der Fahrer tatsächlich kein Wechselgeld und Sie oder er muss es dann auf der Straße wechseln – also kein großes Problem. Insbesondere wenn Sie Gepäck dabei haben, könnte es sein, dass Sie den Fahrer erst zahlen, wenn Sie schon ausgestiegen sind. Dieser geht dann mit dem Schein zum Fahrersitz, um Ihnen Wechselgeld zu geben, fährt aber einfach weiter. Gerade bei Touristen ist es eher selten, dass diese jetzt noch groß etwas unternehmen. Allerdings wird die Beweisführung für Sie auch schwer sein. Daher können Sie die Erfahrung mit dem Taxi in Thailand dann wieder als Lehrgeld abstempeln.

Hat alles gut geklappt, können Sie gerne 10 oder 20 Baht Trinkgeld geben. Thailänder würden, wenn überhaupt, auch nicht mehr geben. Es ist leider eine sehr unangenehme dumme Sitte, wenn Touristen für Thailänder hohe Trinkgelder geben. Dies hat natürlich zur Folge, dass die Erwartungshaltung in Touristengebieten beim Taxifahrer unnatürlich hoch ist. Dies gilt nicht nur bei einem Taxi, sondern auch bei Restaurants oder anderen Serviceleistungen in Thailand. Es gibt in Thailand keine menschenunwürdige Bezahlung wie in Restaurants in den USA. Dort sind Servicekräfte Sklaven, die sich fast ausschließlich vom Trinkgeld ernähren müssen. Siehe auch:

10. Haben Sie einen guten Taxifahrer gefunden, bleiben Sie ihm treu

Sie benötigen regelmäßig ein Taxi oder planen bereits den Transport zum Flughafen oder einer anderen Stadt. In solch einem Fall, sollten Sie einen Taxifahrer, der Ihnen zuvorkommend erschien, nach der Handynummer fragen. Vielleicht passt es gerade und ein Hotelmitarbeiter kann dem Taxifahrer Ihren Wunsch übersetzen. In solch einem Fall handeln Sie einen Festpreis aus. Mehrmals benötigten wir ein Taxi in Bangkok mit großem Kofferraum, welches uns zum Flughafen fuhr. Daher hatten wir immer einige Telefonnummern von Taxifahrern parat.

Insbesondere die Strecke von Bangkok nach Hua Hin, kann manchmal mit dem Taxi viel angenehmer, zeitlich natürlich flexibler und auch kostengünstig dargestellt werden. Der Grund dafür, in Hua Hin gibt es einen Zentrale, die Fahrgäste nach Bangkok vermittelt. Wenn Sie ein Taxi nach Hua Hin nehmen, hat der Fahrer dann meistens auch gleich einen Fahrgast für die Rückfahrt nach Bangkok. Daher ist, mit ein bisschen handeln Ihrerseits, ein Preis von weniger als 2.000 Baht für 200 km Taxifahrt möglich. Ähnlich verhält es sich mit Pattaya, wo die Preise bei ca. 1.000 Baht liegen. Siehe auch: Thailand öffnet sich – Hua Hin im Oktober 2021

Jetzt erst mal ein paar Bilder, mit eher für uns Europäer ungewöhnlichen Taxis:

Hier noch ein paar Reisegeschichten über Bangkok und Phuket:

Mehr zum Thema Auswandern? … dann …


Kokosnusspalme und Meer

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