Leben in Thailand
Khanom Urlaub vom Urlaub

Khanom = Urlaub vom Urlaub, so macht Thailand Spaß

Wir, meine bessere Hälfte und ich, machen oft Urlaub vom Urlaub innerhalb Thailands und diesmal hat es uns nach Khanom für 2 Nächte verschlagen. Wir betrachten unser Leben Zuhause, im Baan Metawi, nicht als öde Routine, sondern als ständiges Lebensabenteuer. Selbstbestimmt, meist bescheiden, und immer worauf einer gerade Lust hat. Ein Leben eben, welches für uns dem Idealzustand sehr nahekommt.

Vielleicht zu viel des Guten für den einen, für uns gerade recht. Manchmal wollen wir aber auch etwas anderes sehen und dann geht es meist spontan dort hin, wo wir gestern noch nicht daran dachten. Urlaub vom Urlaub eben. Für uns hat es auch viel mit Glückheit zu tun. Ähnliche Reisebeschreibungen finden Sie in diesen Beiträgen:

Matt Abold

Mein Name ist Matt Abold und ich lebe seit 2009 als weißer Ausländer im Baan Metawi, in Chumphon, Thailand. Ich schreibe übers Auswandern und Überwintern und verbinde meine Beiträge oft mit sozial- und wirtschaftspolitischen Themen, die Thailand mit Deutschland und Europa vergleichen, in meiner Rubrik: Zeitgeistkritik.

Kurzurlaub nach Khanom, warum nicht?

Diesmal haben wir uns entschlossen nach Khanom, ein Strandstädtchen in der Provinz Nakhon Si Thammarat, zu fahren. Ca. 300 km südlich von Chumphon Stadt gelegen, war es eine kurzweilige Fahrt, vorbei an immergrünen Plantagen und einem Teilstück der seltsamen Autobahn A44, welche ich bereits im Beitrag: Wenn Weltpolitik nach Chumphon kommt beschrieben habe.

Wir waren schon öfters hier und meist im selben, recht einfach gehaltenen Hotel. Dort machen wir unsere Terrassentüre auf und landen im Sand. Sea Breeze nennt sich die Unterkunft und genau so fühlt es sich an, typisch Urlaub vom Urlaub. Zwei Nächte für 1.200 Baht/Nacht, selbstverständlich nach einer kleinen Handelsrunde. Dies ist normal in Thailand und wenn Sie hier leben wollen, sollten Sie sich auch eingehend mit der Sprache auseinandersetzen, siehe dazu auch den Beitrag: Thailändisch, kein Buch mit sieben Siegel. Ohne ein paar Kenntnisse der Landessprache, wird es schon erheblich schwieriger, in Gegenden, wo der Massentourist nicht anzufinden ist, das zu bekommen, was Sie eigentlich wollten.

Khanom bietet eine ca. 6 km lange Bucht mit herrlichem Sandstrand, wo sich manchmal auch pinke Delphine herumtummeln. Selten sehen Sie Thailänder am Strand spazieren gehen, die Begründung finden Sie im Beitrag: Füße sind in Thailand nicht zum Wandern oder Spazieren gehen gemacht. Khanom bietet eine einfache Touristeninfrastruktur ohne jemals dem Massentourismus ausgesetzt gewesen zu sein, siehe hierzu den Beitrag: Covid-19 in Thailand, 2 Gesichter, 1 Land. Für einen Langzeiturlaub wird es dann schon nach wenigen Tagen recht langweilig, da es eigentlich außer einer imposanten Tropfsteinhöhle nicht viel mehr gibt, was man machen kann. Die nächstgelegene Kleinstadt ist das ca. 40 km entfernte Sichon und in ca. 80 bis 100 km ist man in den jeweiligen Provinzhauptstädten Surathani bzw. Nakhon Si Thammarat.

Der Beitrag: Warum ist Auswandern nach Thailand ungleich Urlaub machen? bringt Ihnen den Unterschied bezüglich eines Lebens im permanent faden Urlaubsmodus oder intensivem Auswandern ein wenig näher.

Das Meer, der Nationalpark und die Straße

Richtig klasse ist noch die 2018 fertiggestellte Küstenstraße durch den lokalen Nationalpark von Khanom nach Sichon. Die Aussicht hat schon Ansichtskartenqualität. Die Straße selbst beginnt fast am Hotel und über die ersten 10 km ähnelt es eher einer hervorragend ausgebauten Achterbahn. Ein wenig erinnerte es mich an die Amalfi Küste, nur voll mit exotischen Pflanzen und Natur pur. Lange Rede, hier ein paar Bilder:

Unser Abendessen am ersten Tag, so typisch Thailand

Wir sind es zwar mittlerweile gewöhnt, jedoch war das Essen gestern Abend ein wirkliches Same Same but different Ereignis. Wir hatten keine Lust irgendwo einzukehren und orderten daher bei einem Restaurant mit Lieferservice. Seit Covid-19 boomen natürlich diese Angebote. Unsere Augen waren sicherlich zu groß, da wir 4 Gerichte, Tom Yam Gung (thailändische Nationalsuppe mit sehr vielen Garnelen), in Knoblauch gebratenen Tintenfisch, gemischtes Gemüse und Cashew-Kerne mit Huhn bestellten, wo 4 Erwachsene lässig satt werden hätten können. Hier zwei Fotos davon:

Und jetzt das Tolle, jedoch auch für uns Normale, daran. Wir zahlten für alles, außer den beiden Bierflaschen, gerade mal 450 Baht, entspricht zurzeit ca. € 12,50 bzw. 13,5 Franken. In einem Restaurant hier am Meer wäre es gut 2-mal so teuer geworden. Wären wir in Phuket, Hua Hin oder Koh Samui vor Covid-19 gewesen, dürften wir mit dem 3 bis 5-fachen im Restaurant rechnen. Dabei hätten wir dann sicherlich eine schöne Tischdecke aber geschmacklich wäre es wahrscheinlich unterdurchschnittlich. In Chumphon ist es einen Tick billiger als hier in Khanom aber es hätte weniger Garnelen gegeben. Schauen Sie sich dazu mit ein wenig Zeit den Beitrag: Kosten und Preise in Thailand für Rentner an. Sollten Sie andere Erfahrungen bezüglich Preise haben, lassen Sie es mich wissen, damit ich den Beitrag anpassen kann.

Urlaub ohne Bilder geht gar nicht

Zum Abschluss noch ein paar Bilder unserer Unterkunft und vom Strand hier:


Kokosnusspalme und Meer

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