Leben in Thailand
Traumstrand Regenbogen Chumphon Thailand

Ein ganz normaler Tag in Chumphon, Alltag in Thailand

Aktualisiert am 6. Juli 2021

In Deutschland gehen wir auf Schwammerlsuche (Pilzsuche), hier in Chumphon gehe ich auf Muschelsuche. Schmeckt zwar nicht so gut, aber ist allemal was fürs Auge und der Gesundheit schadet es nicht. Heute war ein normaler Tag für mich in meiner jetzt nicht mehr ganz so neuen Heimat in Chumphon, Chumphon, ein magischer Ort und mein Paradies. Alltag in Chumphon, Thailand eben.

Mit dem Muschelsammeln meine ich nicht das beliebte Hobby vieler Thailänder, die meist am Abend im seichten Meerwasser nach lebenden Muscheln suchen. Kurz auf einen mitgebrachten Grill im Sud kochen, mit einer scharfen Chilisoße verspeisen und in der Gruppe zusammen, meist mit Alkohol, den Abend ausklingen lassen. Dies ist auch ab und an Alltag für mich.

Ziel des heutigen Tages als Farang (weißer Ausländer) in Chumphon war nach schönen Muscheln und an Land gespülten Korallenblumen zu suchen. Diese werden auf unserem Anwesen, Baan Metawi, als Dekoration verwendet. Passend hierzu interessieren Sie sich vielleicht für diese Beiträge:

Matt Abold

Mein Name ist Matt Abold und ich lebe seit 2009 als weißer Ausländer im Baan Metawi, in Chumphon, Thailand. Ich schreibe übers Auswandern und Überwintern und verbinde meine Beiträge oft mit sozial- und wirtschaftspolitischen Themen, die Thailand mit Deutschland und Europa vergleichen, in meiner Rubrik: Zeitgeistkritik.

Das Meer, die Küste und das Klima macht es möglich

Viel habe ich in meinen Beiträgen über den Süden Thailands, meine neuen Heimat geschrieben. Die Exotik hier ist für mich als Alpenkind, selbst nach mittlerweile 12 Jahren, nicht verblasst. Es ist zwar Alltag für mich aber so fühlt es sich nie an. Daher erlaube ich mir schon mein Leben hier als paradiesisch zu bezeichnen. Nachfolgend Beiträge, die die Gegend hier beschreiben:

Mittlerweile habe ich knapp 50.000 km mit dem Fahrrad, hauptsächlich durch meine Provinz, mit über 200 km Küste, abgefahren und kenne Gegenden, die die meisten Thailänder überhaupt noch nicht gesehen haben. Da ich für eine neu erbaute Plattform, hinausragend auf den an unser Grundstück angrenzenden Meerwasserkanal, viele Muscheln, Korallenblumen und schöne Steine als Dekoration benötige, ging es zu insgesamt 3 verschiedenen Stränden, die für die jeweiligen „Baustoffe“ der beste Lieferant sind.

Hierbei handelte es sich um einen ca. 80 km entfernten Traumstrand, an dem oft wunderschöne Korallenblumen angespült werden. Ein fast verwunschener Strand, mitten in Palmöl-, Kokosnuss- und Kautschukplantagen gelegen, auf dem oft tausende wunderschöne Spiralmuscheln durch die Wellen vorhanden sind. Der letzte Strand hat einfach nur herrliche, von Wellen und Sand geformte Steine. Bei solchen Gelegenheiten nehme ich mir dann heutzutage einen großen Sack mit, um eventuellen Plastikmüll gleich mit zu entsorgen. Dieser ist aber schon seit letztem Jahr erheblich weniger geworden. Zum einen gab es Anfang 2020 ein Plastiktütenverbot und zum anderen hilft Covid-19 ungemein.

Covid-19 ist ein Glücksfall für die Natur

Es gibt sicherlich nicht viel Positives über Covid-19, siehe Beitrag: Covid-19 Situationsbericht, zu berichten, aber für die Natur hier im Süden Thailands war und ist es ein Glücksfall. Insbesondere in den Touristengegenden ist das Wasser klarer geworden, die Korallen haben sich schneller, als von Fachleuten erwartet, erholt und seltene Haie und Schildkröten siedelten sich in Gegenden an, wo diese seit Jahrzehnten nicht mehr heimisch waren, siehe hierzu ein Artikel bei der Bangkok Post.

Selbstverständlich sind keine Touristen in Thailand nicht der normale Alltag, jedoch der ständig anwachsende Tourismus, der in 2019 immerhin 40 Millionen Touristen nach Thailand brachte, hatte natürlich auch enorme Schattenseiten. Lesen Sie hierzu auch:

Alltag in Chumphon mit alltäglichem Augenschmaus, herrlich

Da mein Alltag in Chumphon fast ohne Zwänge abläuft, da ich mir die Welt hier machen darf, wie sie mir gefällt, sind nachfolgende Fotos normal oder um es mit Phil Collins zu sagen: Another Day in Paradies.

Nicht alles, was ich benötige liefert die Natur, daher ein paar gekaufte Muscheln, gebrauchte meerwassergetränkte Fischerbootseile und -netze vom Recyclehof für ein paar Baht und ein Trip an diesem Wochenende in ein Designhotel nach Bangkok (es ist sehr billig, ich bin doch Schwabe). Grund für die spontane Reise, ich möchte mal kräftig wieder im Chatuchak Wochenendmarkt Deko einkaufen, hier finden Sie den Beitrag dazu: Chatuchak Wochenendmarkt, ein Sammelsurium von allem. Vor lauter gesundem Stress durch meine Betonierarbeiten und Baustoffsuche, brauch ich heute noch schnell eine thailändische Massage … mein ganz normaler Alltag in Thailand.

Mehr zum Thema Auswandern? … dann …


Kokosnusspalme und Meer

Leben in Thailand – Der Blog …
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