Leben in Thailand
Kokosnusspalme Sehnsuchtsbaum Exotik Chumphon Thailand

Exotik, mein Sehnsuchtsbaum

Aktualisiert am 11. Januar, 2024

Wie wahrscheinlich viele träumte ich früher von etwas anderem als in unserem Alltag gegenwärtig. Exotisch paradiesisch eben, wie in den Tropen in Chumphon, am Golf von Thailand, auf unserem Anwesen, Baan Metawi, meiner Wahlheimat seit 2009. Doch reichte Meer, Sonne und Sand alleine nie aus für meinen Tagtraum. Meer gibt es in Deutschland und sonst wo in Europa, wie auch Sonne und Sand zumindest in Süd-Europa zur Genüge. Die Kokosnusspalme, der Sehnsuchtsbaum der Abendländler, repräsentiert für mich exotisches Leben wie nichts anderes und Chumphon hat sehr viel dieser Sehnsuchtsbäume und die Schönheit entfaltet sich noch mehr während der Monsunzeit, siehe auch: Monsun, pure Exotik und Regenzeit in Thailand.

Matt Abold

Mein Name ist Matt Abold und ich lebe seit 2009 im Baan Metawi, in Chumphon, Thailand. Ich schreibe übers Auswandern und Überwintern sowie über sozial- und wirtschaftspolitische Themen mit Bezug zu Thailand.
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Geschätzte Lesezeit für diesen Beitrag: 6 Minuten

Für uns normal, für Asiaten exotisch

Exotik für europäische Augen sucht man allerdings in Mittel- und Nordeuropa fast vergebens. Ganz im Gegensatz zu vielen Asiaten, für die Europa durchaus etwas Exotisches darstellt. Für Singapurer ist Exotik zum Beispiel in Teilen Afrikas, aber auch in Europa auffindbar. Ein deutsches Restaurant dort wurde einmal als exotisch beworben. Man glaubt es ja nicht, aber Schweinshaxe ist mittlerweile ein gängiges Gericht im Stadtstaat.

Ein Abenteuer ist es für Thailänder, die Alpen mit vielen Blumen und Kühen zu besuchen. Nicht selten sieht man hauptsächlich Thailänderinnen in Bergwiesen sitzend, ihren Ehemänner Regieanweisungen für das beste Foto gebend. Zumindest sind dies erste Hand Erfahrungen des Schreiberlings bei jedem Besuch in solchen Gegenden. Im Winter ist es natürlich der strahlend weiße Schnee. Für wohl alle Südostasiaten steht das Oktoberfest weit oben auf der Wunschliste exotischer Ziele. Siehe auch:

In der Schweiz gibt es das Dorf Engelbert, welches für Inder Exotik pur darstellt. Wahrscheinlich jeder Europäer würde Indien als etwas sehr Exotisches ansehen. Für Inder ist es dieser Teil der Schweiz mit Heidi-Panorama. Bekannt durch viele indische Filme, ist es mittlerweile für hunderte Millionen Inder der Sehnsuchtsort schlechthin.

Chinesen finden in Thailand einen Sehnsuchtsort, so wie wir auch

Ähnlich verhält es sich mit China. Eine Seifenoper mit vielen Kokosnusspalmen und einem exotisch paradiesischem Leben in Thailand ließ die Touristenzahl binnen 5 Jahren von gut einer Million Chinesen auf rund 10 Millionen in 2019 hochschnellen. Glücklicherweise beschränken sich diese Massen an Chinesen nur auf die gängigen, dem Massentourismus ohnehin schon gänzlich verfallenen Orte Thailands.

📌 Klicken Sie hier für ein paar passende Beiträge zur Einstimmung:

Exotik verträgt sich nicht mit dem Hamsterrad des Lebens

In Thailand wird exotisch als „unnormal“ übersetzt. Dies nicht etwa im negativen Sinne, sondern etwas, was nicht thailändischem 08/15 Leben gleicht. Durch beruflichen oder privaten Zwänge soll oder muss oft natürlich der Urlaub dafür herhalten, um dem 08/15 Leben zu entfliehen. Manchen gelingt dies sicherlich auch gut; aufgetankt mit frischer Energie und Lust in das normale Alltagsleben zurückzukehren. Auch nimmt das Arbeiten aus der Ferne rasant zu. Menschen wollen aus dem öden Büroleben ausreisen und entfesseln sich durch Technologie. Nachzulesen hier: Büro ade, es lebe entfesseltes Arbeiten, aber?

Wir definieren exotisch als fremdartig, mit einem gewissen Zauber. Vielleicht ist es auch das Streben nach dem, was man nicht hat, wie zum Beispiel die Kokosnusspalme in Europa. Wenn man das Exotische dann hat, verliert es dann den exotischen Zauber? Eventuell interessant hierzu: Knapp am Paradies vorbei, ist auch daneben

In den letzten Jahrzehnten gab meine Familie jährlich viel Geld für alle Arten von Urlaubsreisen aus. Insbesondere in meinen letzten Jahren als Angestellter empfand ich diese Urlaubsauszeiten eher als Flucht vor dem beruflichen Leben. Es raubte mir mehr Energie, als das sicherlich üppige Gehalt mir jemals zurückgeben konnte.

Auswandern kann Träume erfüllen

Schon damals reifte bei mir der Wunsch, dem Hamsterrad des Alltags ein Schnippchen zu schlagen. Ich suchte etwas, was mir dauerhaft ein exotisches, wenn möglich auch paradiesisches Leben ohne Langweile und öder Routine gab, Thailand war da schon ganz oben auf meiner Liste. Es galt auszubrechen aus der gesellschaftlichen Routine, um endlich damit zu beginnen, mein zukünftiges Leben selbst zu schreiben. Vielleicht hilfreich hierzu:

Vermeintlich gute Gründe um nicht auszuwandern gibt es immer; am erreichten Leben festhalten bzw. gar noch auszubauen und dem immer mehr und schneller nachgeben. Glücklicherweise haben diese Gedanken bei mir nie die Überhand gewonnen.

Ich konnte meine anfänglichen Tagträumereien nach etlichen Jahren des Reifens, endlich in die Tat umsetzten. Seit 2009 darf ich mein exotisches Leben ohne Einschränkung und Abstumpfung im für mich paradiesischem Chumphon genießen. Als gegeben sehe ich es jedoch nie. Siehe dazu: Chumphon im Wandel – was kommt als Nächstes?

Kokosnusspalmen in Chumphon

Für mich jedenfalls repräsentiert wohl meine geliebte Kokosnusspalme diese Exotik, diese Sehnsucht am besten. Gepaart mit viel Sand, Sonne, Meer und viel „Unnormales“. Dies nicht irgendwo in Thailand, sondern in den Tropen, ca. 500 km südlich von Bangkok, im exotischen Chumphon; einer Gegend zum Träumen.

📌 Nachfolgend passende Beiträge, klicken Sie dazu hier:
Chumphons Symphonie, ist auch Glückheit für mich

Es gibt sogar einen Beitrag mit einem Gedicht von mir über den Monsun, Chumphon, Radfahren und ganz viel Lebensglück: Tropisch exotischer Monsun in Thailand – ein erfahrenes Gedicht.

Tropen Kokosnusspalme, exotisch paradiesisch in Chumphon Thailand
Kokosnusspalme, paradiesisches Thailand

Nebenprodukt Gesundheit ist mittlerweile ein Hauptprodukt

Wenn man gesund ist, denkt man nicht viel über Krankheit nach – eine nicht ganz vernünftige menschliche Eigenschaft. So stand auch bei mir das exotische Chumphon, am Golf von Thailand gelegen, für die Wahl meiner neuen Heimat im Vordergrund und über Gesundheit machte ich mir nicht viel Gedanken. Erst als ich hier, in den Tropen Thailands lebte, merkte ich bei mir auch den sehr angenehmen gesundheitlichen Aspekt.

Gerade im Alter erscheint mir keiner Kälte ausgesetzt zu sein, erstrebenswerter, als bei Hitze zu schwitzen. In der Nähe des Äquators zu leben, bedeutet auch keine großen Unterschiede bei den Jahreszeiten, wie auch keine großen täglichen Schwankungen von Sonnenauf- und -untergang binnen eines Jahres ausgesetzt zu sein. Dazu kommt noch, dass es bei uns keine Licht-, Luft- und Lärmverschmutzung gibt. Das fantastische Essen, die thailändische Massage und das generell gute Gesundheitswesen in Thailand tragen natürlich auch dazu bei, ein paradiesisches Leben genießen zu können.

📌 Lesen Sie hierzu auch die Beiträge:

Wenn Sie es nicht glauben, überzeugen Sie sich doch selbst! Idealerweise durch einen längeren Urlaub bzw. Sie überwintern gleich. Wenn Sie dafür noch die ideale Unterkunft suchen, buchen Sie sich doch auf Baan Metawi ein:

Leben und wohnen auf Baan Metawi in Chumphon am Golf von Thailand

Wenn Sie sich für einen Langzeitaufenthalt bei uns in Chumphon interessieren, lesen Sie sich das Mietangebot meiner Frau auf Baan Metawi gut durch. Es zeichnet sich im Besonderen dadurch aus, dass es ein sehr nützliches und vielfältiges Servicepaket bietet, welches Ihnen den Schritt zum Überwintern, Übersommern oder Auswandern nach Thailand erheblich erleichtert. Frei von Massentourismus erleben Sie bei uns in Chumphon das wahre Thailand mit seiner bezaubernden Meereskulisse inmitten tropisch exotischen Naturlandschaften. Zudem spricht der Ehemann meiner Frau sogar auch Deutsch.

Interessiert am Auswandern? Siehe dann nachfolgende Beiträge …

Kokosnusspalme und Meer

Leben in Thailand – Der Blog ▪▪▪
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2 Kommentare

  1. Da sprichst du mir aus der Seele mit diesem Beitrag! Für mich stellt die Palme ebenfalls genau das dar, was du beschreibst. Sobald ich in ein Land mit Palmen komme, mache ich erstmal ein Foto von einer und poste sie- wo auch immer. Damit will ich zeigen, seht her, ich bin dem öden Deutschland mit seiner öden Flora wieder einmal entkommen! Ja, was ich gemerkt habe ist, dass ich die deutsche Flora tatsächlich als „öde“ empfinde und mich inmitten von „exotischen“ Pflanzen automatisch grundsätzlich wohler fühle.

    Zum Thema auswandern möchte ich noch etwas sagen: Ich bin gestern nach meiner 5. Reise nach Thailand zurück gekommen und durchsuche gerade das gesamte Internet zum Thema nach Thailand auswandern oder zumindest ein zweites Standbein aufbauen. Klar, die meisten sagen nach einem schönen Urlaub „Ich wandere aus!“, aber das ist seltenst wirklich ernst gemeint. Ich habe das früher auch so zum Spaß gesagt und auch bei meiner ersten und zweiten Thailandreise. Aber nach jeder Reise dort hin wird diese Stimme in mir lauter, dass ich das vielleicht tatsächlich will und es nicht nur so eine klassische Träumerei ist, die jeder mal hat.

    Mir ist auch bewusst, dass auswandern ungleich Urlaub ist und ich habe mich während dieser Reise mehrfach bewusst der Frage ausgesetzt: „Könnte ich mir vorstellen das hier jetzt einfach so weiter zu machen? Mit Alltag? Ohne zu wissen in X Tagen geht es wieder zurück „? 100%ig bin ich mir nicht sicher, aber was ich sagen kann: Ich mag die thailändische Kultur, die Lebensart die „Andersartigkeit“ die gleichzeitig aber auch irgendwo samesame ist. Ich habe mich sehr viel mit Einheimischen unterhalten. Ich kann die Sprache dort leider nicht, bis auf hallo und danke (und betone es bestimmt sowieso ganz falsch), aber ich habe mich auf der 10 Stunden Bahnfahrt von Bangkok nach Chumphon (!) stundenlang über google translator (englisch-thai und vice versa) mit einheimischen ohne Englischkenntnisse unterhalten. Das war eine großartige Erfahrung.

    Jetzt bin ich zum ersten Mal richtig aktiv am überlegen, wie ich Thailand zu mehr als nur meinem Lieblingsreiseort machen kann. Die Sprache möchte ich jetzt auch unbedingt lernen, da ich gemerkt habe wie toll es ist, sich länger mit Einheimischen zu unterhalten. Ich habe bislang leider kein Netzwerk dort aufgebaut, aber möchte das in Zukunft ändern. Bis ich das alles wirklich umsetze wird mit Sicherheit noch ein paar Jahre dauern, aber das ist okay. Btw. ich bin auch erst 34 und habe noch seeehr seeehr viele ungeklärte Fragen. Ich finde sehr viele Infos zum Thema als Rentner nach Thailand kommen, aber kaum etwas darüber wie das jüngere Menschen anstellen, die mitten im Job stehen. Was für Jobs könnte ich in Thailand annehmen? Könnte ich meinen deutschen Job behalten (wenn es ein OnlineJob ist)? Was muss ich für ein Visum erfüllen? usw. Ich weiß nicht, ob ich es hier auf deiner Seite übersehen habe, aber ansonsten würde ich mich sehr freuen, wenn du einmal eine Art „Ratgeber“ für jümgere Menschen schreiben würdest.

    Mit den allerbesten aus Grüßen aus Deutschland, wo ich erst gestern mit Widerwillen wieder angekommen bin.

    1. Danke für Deinen Kommentar. Das Problem um in jungen Jahren bereits nach Thailand auszuwandern, wird sicherlich das Visum sein. Entweder man kommt nach Thailand mit einem Arbeitsvertrag oder investiert und macht sich mit irgendetwas selbständig (um dies legal zu machen, sind einige Hürden zu nehmen) oder nimmt das teure Thailand Elite Program oder das Long Term Resident Visum, wo die finanziellen Hürden teilweise recht hoch sind. Das erste Jahr kann man sicherlich überbrücken, indem man zum Beispiel ein Sprachvisum mit verpflichtendem Sprachunterricht beantragt. Nur was kommt danach? Der Beitrag Geht Auswandern ohne Rente und Einkommen? nimmt sich dem an, nachdem die Problematik mit dem Visum gelöst wurde.

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