Leben in Thailand
Inflation Deutschland Thailand

Inflation in Deutschland – Versager an die Macht

Mittlerweile leben wir mit der Inflation als wäre es ein Naturgesetz. Journalisten schmieren Ansagen der Wirtschaftsexperten über die Inflation in Deutschland kritiklos nieder. Politische Mietmäuler unterstützen dazu tatkräftig ihre wichtigsten Klienten, die Großunternehmen. Alles was Sie über Inflation vielleicht mal gelernt haben, erweist sich oft als Taschenspielertrick, bei Thailand ist es eher Quacksalberei und beim Klimawandel der absolute Wahnsinn der Wirtschafts- und Politikeliten. Dennoch lassen wir uns seit Jahrzehnten als Volk von diesen Eliten beim gesamten Thema Marktwirtschaft hinters Licht führen. Das Klischee des obrigkeitstreuen Deutschen scheint dann doch eher der Wahrheit zu entsprechen. Zur Einstimmung empfehle ich Ihnen diese Beiträge:

Ich liege zurzeit mal wieder in meiner Hängematte auf unserem Anwesen, Baan Metawi. Zur Vorbereitung für diesen Beitrag erfahre ich, dass die Inflation in Thailand in vielen Bereichen aufgrund von Covid-19 gesunken ist. Die landesweite Inflation war im vergangenen Jahr in Thailand sogar negativ. Von Mieten und Eigentumswohnungen, den Condos (siehe auch: Immobilien in Thailand kaufen, vergessen Sie es!) bis hin zu Hotelaufenthalten, Restaurants und Neuwägen (siehe: Autokauf in Thailand). Im Lebensmittelbereich ist seit 2 Monaten eine leichte Inflation in Thailand festzustellen; ausschließlich beim Tanken sind die Preise in den letzten 10 Monate um ca. 15 bis 20 % gestiegen (komischerweise bis zu 50 % in Deutschland im gleichen Zeitraum).

All dies ist leicht mit einer funktionierenden Marktwirtschaft in Thailand zu erklären. Covid-19 hat die Nachfrage reduziert, aber nicht immer das Angebot, daher auch fallende Preise. Wie verhält es sich mit der Inflation in der besten aller sozialen Marktwirtschaften, im moralisch höchst angesehenen Ausnahmeland Deutschland? Zu viel des Guten?

Matt Abold

Mein Name ist Matt Abold und ich lebe seit 2009 als weißer Ausländer im Baan Metawi, in Chumphon, Thailand. Ich schreibe übers Auswandern und Überwintern und verbinde meine Beiträge oft mit sozial- und wirtschaftspolitischen Themen, die Thailand mit Deutschland und Europa vergleichen, in meiner Rubrik: Zeitgeistkritik.

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Inflation, ick hör dir trapsen

Der Deutschlandfunk hatte kürzlich einen netten Artikel zur Inflation, klicken Sie hier. Gut recherchiert mit vielen Zitaten von elitären superduper Wirtschaftswissenschaftlern. Ein Zitat von Peter Bofinger stach besonders heraus: „Wir haben im vergangenen Jahr um die Sommerzeit einen extremen Rückgang der Inflationsrate gehabt. Das heißt, ein tiefes Tal bei den Inflationsraten und wir blicken sozusagen jetzt in dieses tiefe Tal im vergangenen Jahr zurück. Und aus dieser Perspektive erscheint jetzt Inflation relativ hoch.“

Sicherlich habe ich nie eine Universität von innen gesehen und Herr Bofinger (ich gebe zu, dass ich ihn eigentlich schätze) ist aber auch eine Koryphäe im Kaffeesatzlesen. Nur … da im von ihm beschriebenen letztjährigen Tal zum Beispiel viel weniger im Restaurant gegessen wurde, heißt das doch noch lange nicht, dass ich jetzt 2-Mal an einem Tag im Restaurant zu Mittag esse, oder 2-Mal zur gleichen Zeit in den Urlaub fliege oder das in der Pandemie nicht verfahrene Benzin jetzt doppelt getankt wird. Es heißt aber, dass u.a. Restaurants, ähnlich wie Friseure, so unverschämt waren, die Preise kräftig zu erhöhen.

Die Begründung, während Covid-19 hätten diese so gelitten, erscheint da schon unfreiwillig lustig. Dies hat mit Marktwirtschaft so viel zu tun, wie die Deutschen weltberühmt für Humor sind. Ich hätte beinahe geschrieben: …, wie die FDP etwas von Wirtschaft versteht. Dies wäre bei manchen aber nicht als Ironie angekommen 😉

Machen wir mal Inflation

Die aufgewachte Inflation, seltsamerweise hauptsächlich in ausgesuchten Abendländer wie Deutschland, steigt stark, weil die Marktwirtschaft versagt. Besitzstandwahren wird staatlich beschützt und führt zu künstlich höheren Preisen. Sind Friseure und Gaststätten in der Gänze nur Nachkommazahlen bei der Inflation, ist dies bei den großen Posten wie Energie, Hausbau/-kauf/-miete schon etwas anderes. Grobe unternehmerische Fehlentscheidungen hinsichtlich „just in time“ bei weltweit steigenden Erzeugerpreise und staatlichem Irrsinn, der künstlich dümmlichen Angebotsverknappung bei Baugrundstücken und Sozialwohnungen und einer Zentralbank, die ihre Passion in der unbegrenzten Geldflut sieht, bewirken ihr Übriges zur Inflation. Siehe auch: Hongtail – Mietwohnung in Thailand – pure soziale Marktwirtschaft.

Preistreiberei bei Energie

Als Mitte 2008 Erdgas von US$ 13,55 pro MMBtu auf US$ 5,36 sank, gab es in Deutschland einen kleinen Aufschrei. Warum sinkt der Gaspreis beim Endverbraucher nicht, obwohl sich dieser in kürzester Zeit mehr als halbiert hat? Typisch Deutsch, wurde ein paarmal heftig mit den Füßen auf den Boden gestampft. Zudem ein paar Drohungen nach der Devise „Ich schalte einen Anwalt ein“, ausgesprochen und schon war alles vergessen. Die Begründung der Versorger war oberflächlich logisch und lautete: Wir haben allesamt Langfristverträge abgeschlossen, bei denen kurzfristige Preisschwankungen ausgeschlossen sind. Hätte Deutschland gewiefte Journalisten, wäre denen im nächsten Jahr aufgefallen, dass Bilanzgewinne des Vorjahrs stark gestiegen sind. Dies gaben doch die langfristigen Verträge gar nicht her?

In 2021 stieg der Gaspreis im April von ca. US$ 2,5 auf über US$ 6 pro MMBtu im Oktober. Jetzt steigen aber die Gaspreise beim Endkunden auch. Die Erklärung der großen Versorger ist nun auf einmal: Die Gaspreise steigen kurzfristig stark an. Wo sind jetzt eigentlich die Langfristverträge? Die Inflation in Deutschland wird stark durch fehlenden Wettbewerb, nimmersatte, meist große Kapitalgesellschaften sowie Amateurpolitiker befördert. Natürlich werden die Gewinne bei den Versorgern nächstes Jahr wieder sprudeln. Dank des Lobbyismus der Konzerne, welcher bei deutschen politischen Mietmäulern auf offene Tore trifft. Es wäre die Aufgabe von intelligenten professionellen Politikern solch ungezügelten Lügenkapitalismus zu verhindern. Deutsche Politiker hingegen befeuern dieses Geschäftsgebaren von gar nicht mehr so ehrbaren Kaufleuten. Siehe hierzu auch: Bestechung in Thailand oder doch nur Entscheidungshilfe?

Preistreiberei bei Tankstellen

Seit Jahrzehnten läuft es ähnlich an den Tankstellen. Währungsunterschiede Dollar / Euro werden bei einem stärkeren Euro fast nie vollständig, oft überhaupt nicht, an den Verbraucher weitergegeben. Andersherum wird sofort der Preis mit eben dieser Begründung erhöht und meist gleich noch ein wenig mehr als die eigentliche Euroschwäche ausmachte.

In den Achtzigern beschwerte ich mich schriftlich beim damaligen Leiter der Kartellbehörde über das unverschämte Preisgebaren an den Tankstellen. Dies untermauerte ich mit Zahlen und anderen Nachweisen. Was mich bis heute verwundert: Ich bekam nicht nur eine Antwort, sondern mir wurde sogar beigepflichtet. Aber ein Einschreiten wurde damals durch die 40 %, heute 30 % Grenze verhindert.

Politiker hätten schon längst ein Gesetz mit Zähnen machen können, um die Deutsche oder EU Kartellbehörden nicht als zahnlosen Tiger gegen Großkonzerne in den Kampf zu schicken. Dies hat aber beim deutschen Staatsapparat Tradition. Fragen Sie mal Herrn Scholz, warum die Bafin als Schoßhündchen gehalten wird. Oder fragen Sie ihn über Wirecard oder dem gar nicht komplexen Cum-Ex. Eigene Behörden schwach halten, damit Konzerne freie Fahrt haben. Warum hatte eigentlich niemand die Idee, den Staatsapparat mit Intelligenz und Zähnen auszustatten?

Wo die Inflation in Deutschland seit Jahrzehnten unterdrückt wurde

Bei den erbärmlichen Löhnen in vielen Industrien wäre hingegen mehr Inflation in Deutschland tatsächlich gerechtfertigt – die Schweiz und selbst Österreich leben es vor. Mehr Streiks und über Jahrzehnte aufgestaute Verärgerung über unverschämt niedrige Löhne treffen auf Arbeitskräftemangel; sehr langsam scheint sich die Verhandlungsmacht vom Kapital zur Arbeit zu bewegen. Just unsere Wirtschaftswissenschaftler bleiben gerne blind auf der durch Kapital verursachten Inflation, sehen aber eine große Gefahr bei der durch Arbeit, also Lohnerhöhung, verursachten in Deutschland. Auch wenn es ein bisschen wie Engels oder Marx klinkt, verstehe ich doch das „soziale“ in der Marktwirtschaft als Ansporn, Löhne zu zahlen, von denen man leben kann. Hierzu empfehle ich den Beitrag: Mindestlohn Thailand.

Noch schlimmer ist ja unsere 4. Gewalt im Staat, deren Vertreter Ende September u.a. diesen Satz im Fokus niedergeschmiert haben:

Schuld an steigenden Lebensmittelpreisen ist auch die Inflation

Schuld am dummen Geschmier unserer Wirtschaftsjournalisten sind auch die Berichterstatter. Mit diesem Satz steige ich nun gleichwertig auf das Niveau dieser Schreiberlinge herab. Bei solchen Ausbrüchen an wirtschaftlicher Intelligenz würde es mich nicht wundern, wenn demnächst dafür ein Nobelpreis für Idiotie eingeführt wird.

Unternehmerisches Risiko würde hohe Inflation in Deutschland ein wenig unterbinden

Früher gab es das unternehmerische Risiko, welches heutzutage fast vollumfänglich auf Verbraucher, Mitarbeiter und die Gesellschaft als Ganzes abgewälzt wird. Letzteres gilt allerdings nur für Konzerne, die seit Jahrzehnten aufmüpfige Staatsvertreter mit Geld überschütten, welches die Aufmüpfigkeit schnell heilt. Dies ist mit ein Haupttreiber der Inflation in Deutschland.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Wenn Unternehmen aufgrund besserer Produkte/Service im Vergleich zur Konkurrenz die Preise erhöhen, dann liebe ich das. Meist wacht dann die schlafende Konkurrenz schnell auf und die Preise fallen wieder. Das ist das Einzigartige an der Marktwirtschaft und half in den letzten Jahrzehnten Milliarden Menschen aus der absoluten Armut. Etwas was linke Traumtänzer eben nur im Traum können.

Nur haben wir so etwas in Deutschland und vielen anderen so hippen reichen Ländern nicht mehr wirklich. Bei der Bankenkrise gab es die Abwrackprämie, um die Preiserhöhungen der Autoindustrie zu kaschieren. Das idiotische Riestern hilft den nimmersatten Versicherungen noch mehr Provisionen fürs Nichtstun zu kassieren, ähnlich auch die Maklergebühren, etc. Alles trägt aufgrund fehlender wirklicher Konkurrenz – wegen fehlgeleiteter staatlicher Vollkasko für Konzerne – zu einer künstlich erhöhten Inflation in Deutschland bei.

Jetzt müssen unterbrochene weltweite Lieferketten und steigende Erzeugerpreise als Erklärung für höhere Preise herhalten, obwohl im Managementversagen der Großunternehmen eine wesentliche Begründung liegt. Wir hätten es eigentlich schon bei den nicht vorhandenen Masken am Anfang der Pandemie merken können. „Just in time“ und Outsourcing haben in guten Zeiten zu viel höheren Gewinnen geführt. Es war zwar alles per Definition auf Kante genäht, aber da es keine Störungen gab, funktionierte es. Da Unternehmensberater, die € 8.000 pro Tag verdienen, diesen CEO Unternehmensgranaten erzählten, dass dies alles für die nächsten 2.000 Jahre so bleibt, gab es keinen Grund daran zu zweifeln, dass das Leben von Unerwartetem niemals gestreift wird. Eine Pandemie und ein Containerbötchen im Suezkanal entlarvte die Fachidioten.

Leider ist China wirtschaftlich um Welten intelligenter

Seit Jahrtausenden denkt China wirtschaftlich in Jahrhunderten, wo abendländische Unternehmen in Monaten denken. Belt and Road ist kein Hobby von Xi Jinping, sondern eine seit Jahrzehnten der westlichen Welt weit überlegene Strategie. Die neue Seidenstraße sichert alle für China wichtigen Rohstoffe und Absatzmärkte auf lange Zeit und befeuert jetzt die Inflation im Abendland erheblich mehr als in China. Etwas, was den mit bis 250 Millionen Jahresbonus ausgestatteten Konzernführern in Abendländern erst jetzt so langsam bewusst wird. Da die ausschließlich Bonus gesteuert sind, erhöhen sie die Preise um den Bonus zu steigern. Dies funktioniert auch, wegen kaum ernstzunehmender Konkurrenz, kritiklosen Verbrauchern und Politiker, die denen immer in den Hintern kriechen.

Im politischen China sehe ich eine immense Bedrohung für die Welt. Im Vergleich zu Abendländern, tritt Chinas Führung eiskalt, professionell und strategisch auf. Der Vergleich drängt sich auf, dass China heutzutage der USA mit einem intelligenten Trump entspräche. Wussten sie eigentlich, dass alle deutschen Automobilhersteller zusammen mittlerweile fast 50 % ihres Umsatzes in China machen? Auch diese Abhängigkeit verhindert harte Maßnahmen gegen China bei der deutschen Mietmaulpolitik und wird viele Preise in Zukunft in die Höhe treiben.

Nun hat aber China auch sein Militär stark aufgerüstet. Dies verhindert, dass Ausnahmepolitiker wie zum Beispiel Herr Maas nicht auf die Idee kommen, die Sicherheit Deutschlands nicht nur am Hindukusch, sondern auch am Himalaya als Lakai der USA zu verteidigen. Lesen Sie hierzu auch:

Fazit: Kurzsichtige geldgeile angestellte Konzernführer = tragen niemals persönliches Risiko, treffen auf sinnbefreite politische Mietmäuler. Zusammen verantworten sie eine viel höhere importierte Inflation in Deutschland, als was professionelle Politiker und wirkliche Unternehmer, die auch selbst ins Risiko gehen, je verursachen hätten können.

Politisches Hochrisikogebiet

Gerne belächeln wir im Moment die Briten, denen das Benzin ausgeht, deren Supermarktregale leer stehen und denen zehntausende LKW Fahrer fehlen. Wir verweisen natürlich zu Recht auf den Brexit. Komisch nur, Deutschland hat ähnliche Probleme und diese werden nach und nach sichtbarer. Angefangen bei den fehlenden rund 60.000 LKW Fahrern in Deutschland, sowie fehlendem Pflegepersonal, Handwerkern, Müllabfuhr und vielem anderen nicht gut bezahlten Personal. Von politischen Mietmäulern, wurde uns über Jahre das Bild der schönen neuen Welt gepredigt, wo LKWs selbstfahrend sind, Roboter die Alten und Kranken pflegen und gleichzeitig Häuser bauen und der Müll sich selbst entsorgt (siehe auch: Künstliche Intelligenz – Natürliche Überschätzung). Wo bleibt der technologische Fortschritt, der dies alles ermöglicht?

Über Jahrzehnte wurde den Menschen gesagt, ihre Kinder hätten es so viel besser, wenn sie studieren würden. Die Folge daraus: ca. 350.000 studieren zur Zeit BWL und andere Wirtschaftswissenschaften, 120.000 Jura und 100.000 Psychologie. Zahllose andere studieren Studiengänge, die schon von vornherein wertlos oder sogar einfach nur politische Ideologie als Pseudowissenschaft getarnt sind, zum Beispiel „Gender-Studies“. Die meisten von denen braucht das Land nicht. Diese wären besser dran, hätten sie ihre Studentenjobs wie Kellnern, Fahrdienste und Prostitution Vollzeit betrieben ohne zu studieren. Dies hätte ihnen viel mehr betriebswirtschaftlichen Sachverstand und Geld gebracht, als der Schmarren (bayerisch für Unsinn), der im Fach BWL an Universitäten gelehrt wird. Oder die Illusion, das Land bräuchte Millionen von Psychologen … lächerlich. Am Beispiel von Jura habe ich dies auch im Beitrag: Geiz ist geil in Deutschland: Das passende Motto unseres Staatsapparats beschrieben. Versuchen Sie das mal zu widerlegen!

Und die Moral …

Wenn die Idee unserer Mietmäuler dahinter war, vielen Akademikern eine wirtschaftliche Zukunft als Hilfsarbeiter zu versprechen und Handwerkern ein goldenes Zeitalter zu präsentieren, dann ist diese politische Planung aufgegangen. Heutzutage treibt auch dieses in vielen Bereichen die Inflation in Deutschland. Deutsche politische Mietmäuler … wir haben uns daran gewöhnt und wissen gar nicht mehr, wieviel Gutes professionelle Politiker bewirken könnten.

Die Inflation in Thailand ist normal

Ich hab es ja in den Beiträgen:

schon beschrieben. Thailand ist entweder noch viel hochindustrialisierter und -entwickelter als zum Beispiel Deutschland oder die seltsamen Wirtschaftstheorien stimmen insbesondere bei der Inflation nicht. Die Inflation in Thailand bei Lebensmitteln ist im Moment knapp über null und üppig steigend in Deutschland. Die Fantasiewelt der Ökonomen mit ihren süßen Modellen besagt allerdings, dass sich bei hochindustrialisierten Ländern Preissteigerungen bei Lebensmittel aufgrund steigender Rohstoffpreise bei den Ausgaben kaum bemerkbar machen. Ganz im Gegenteil zu den tiefindustrialisierten Länder. Laut Deutschland zählt Thailand zu letzteren Ländern; nur wo ist die Inflation in Thailand?

Sobald wieder viele Touristen nach Thailand einreisen können, leben die vom Massentourismus zerstörten Orte nebst Inflation wieder auf und erhöhen dann gerne auch mal gleich um 100 oder 200 % die Preise für die Hotelübernachtung und noch mehr im Restaurant. Letzteres natürlich nur, wenn dort eine schöne Tischdecke liegt. Hohe Nachfrage durch jeden Preis zahlenden Touristen bei gleichbleibendem Angebot erhöht die Preise, folglich Inflation auf den Inseln am Golf von Thailand und der Andamanensee. In den letzten Jahrzehnten sind Nebensaisonpreise zumindest bei den Übernachtungspreisen genauso schnell gefallen, wie in der Hochsaison gestiegen. Eine funktionierende Marktwirtschaft eben. Bestes Beispiel fehlender Marktwirtschaft in Deutschland sind die permanenten Preiserhöhungen aufgrund fehlender Konkurrenz bei der Deutschen Bahn. Sinnfrei, leistungsfrei und dümmlich erhöht dieses von Inkompetenz gesegnete Staatsunternehmen auch jetzt, Ende 2021, die Preise.

Zu guter Letzt

Mobiles Internet und Glasfaserinternet sind in Thailand extrem billig und landesweit vorhanden. Warum? Es gibt richtig viel Konkurrenz, bei denen der Markt tatsächlich die Preise niedrig hält und eine leistungsfreie Inflation verhindert. Ich muss Ihnen hierzu nichts über Deutschland sagen. Sie können aber auch den Beitrag: Das Internet in Thailand, so geht Marktwirtschaft dazu lesen 555.

Matt als Comic

Sozial- und wirtschaftspolitische Themen, die oft Thailand mit Deutschland und Europa vergleichen, finden Sie unter der Rubrik Zeitgeistkritik im Menü. Sind es doch gerade die Bereiche, die mir ein paradiesisches Leben hier in Chumphon, Thailand bereiten.


Mehr zum Thema Auswandern? … dann …


Kokosnusspalme und Meer

Leben in Thailand – Der Blog …
… der Auswandern und Überwintern einfach macht.

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