Leben in Thailand
Erfahrungen und Blog Leben in Thailand

Einjährige Erfahrungen mit dem Blog Leben in Thailand

Knapp über ein Jahr ist es her, als im September 2020 der Blog „Leben in Thailand“ online ging. Mittlerweile gibt es über130 Beiträge mit durchschnittlich 2.000 Wörter/Beitrag und über 5.000 interne Links. Auf dem Blog finden sich insgesamt zurzeit ca. 1.800 Bilder, die meisten davon habe ich am Golf von Thailand gemacht. Meine Erfahrungen mit dem Blog sind Gegenstand dieses Beitrages. Wobei Erfahrungen hier nicht nur Technisches bedeutet, sondern auch Gedanken, was der Blog bewirken soll und wohin die Reise damit geht. Ganz nebenbei kann man sogar mit dem Blog Geld verdienen, wobei dies im Moment eher Trinkgeld ist.

Es ist eigentlich gar kein Klischee, dass meine Hängematte auf unserem Anwesen, Baan Metawi, Ideengeber für viele Beiträge war und ist. Ohnehin ist eine Hängematte für mich heutzutage ein Zeichen von Luxus. Damit meine ich selbstverständlich nicht Materielles, sondern den Luxus zu haben – wann immer ich will – mich in die Hängematte zu legen. Schnell kommt man durch die Schwingbewegung ins Träumen und just ist schon wieder eine Idee für einen Beitrag geboren. Erfahrungen durch Träumen über Thailand im Blog als Ü50 und dabei Geld verdienen … gerne. 555

Matt Abold

Mein Name ist Matt Abold und ich lebe seit 2009 als weißer Ausländer im Baan Metawi, in Chumphon, Thailand. Ich schreibe übers Auswandern und Überwintern und verbinde meine Beiträge oft mit sozial- und wirtschaftspolitischen Themen, die Thailand mit Deutschland und Europa vergleichen, in meiner Rubrik: Zeitgeistkritik.

Geschätzte Lesezeit für diesen Beitrag: 9 Minuten

Warum überhaupt den Blog über Thailand betreiben?

Mitauslöser für den Blog war die Hetzkampagne von PETA gegen kokosnusspflückende Affen in Thailand. PETA ist eine fanatisch fundamentale Truppe von Chaoten, die ihre rassistische Ader freien Lauf lassen dürfen und sogar als gemeinnütziger Verein gelten. Der Beitrag hierzu heißt: Ein Affentheater, nur warum?

Dann gab es eine Unmenge von ähnlicher Diskriminierung, oft auch direktem Rassismus, der meist nur eine Richtung kennt, vom Abendland nach Asien. Dies hat förmlich zu einer Schreibwut geführt und viele Beiträge verdanken dieser Phase ihre Existenz:

Danach allerdings kamen mir meine Erfahrungen als ehemaliger Banker und Auswanderer nach Thailand wie gerufen und einige der meistgelesenen Beiträge sind dadurch entstanden:

Reisen

Heutzutage schreibe ich im Blog hauptsächlich über gemachte Erfahrungen, die sich vom europäischem Leben unterscheiden und, zumindest nach Covid-19, mehr Beiträge über eigenes Reisen in Thailand. Natürlich kann ich das Meckern auch nicht lassen, versuche aber zumindest einigermaßen objektiv dabei zu bleiben.

Technisches

Im Beitrag: Mein Blog als und für Anfänger hatte ich meine ersten Gehversuche mit dem Blog Leben in Thailand niedergeschrieben. Nicht viel hat sich technisch bei mir seitdem getan. Ich lehne es eigentlich weiterhin ab, mir ein technisches Knowhow anzutrainieren. Fast betrachte ich es als verlorene Lebenszeit mir Gedanken über Programmierung, SEO, Keyphrase, etc. zu machen. Wie wahrscheinlich sehr viele verwende ich für den Blog WordPress. Es erlaubt mir in der Hauptsache zu schreiben und nur mit wenig technischem Wissen weiterzukommen.

Ich habe allerdings den Anspruch, dass man Beiträge von mir im Web finden kann. Finden bedeutet, beim Monopolisten Google sich so zu präsentieren, dass bei Suchanfragen, die dem Beitragsthema entsprechen, mein Beitrag nicht erst auf Seite 20 angezeigt wird, sondern wenn möglich auf Seite 1. Dies ist mir sogar mit mehreren Beiträgen gelungen, warum weiß ich leider nicht. Aber genau darum zweifle ich am technischen Fortschritt, der die zukünftige eierlegende Wollmilchsau für alle menschlichen Probleme verspricht. Was meine ich damit?

Es gibt Milliarden von Webseiten und Millionen von Blogs. Über Thailand schreiben Tausende, da dann das richtige zu finden, ist nicht immer einfach. Um bei Google, dem Inbegriff Künstlicher Intelligenz, gefunden zu werden, muss man bestimmtes schreiben und tun, damit die Maschine Google versteht, was man geschrieben hat. Für meinen Blog über Thailand muss ich mich der Künstlichen Intelligenz von Google anpassen, damit diese versteht, was in meinen Beiträgen steht. Ganze Bücher werden darüber geschrieben, aber auch, wie Google sich eventuell austricksen lässt. KI verspricht uns die Schöne Neue Welt, aber diese ist zu dumm menschliches Verhalten, in dem Fall Geschriebenes, richtig zu verstehen. KI soll dem Menschen helfen, für einen Blog in Thailand soll ich der KI helfen, wie unverschämt ist dies denn?

Übersetzungsprogramme, ein kurzer Ausflug

Kürzlich hatte ich mal Zugang zum bezahlten Bereich von DeepL Translate, dem angeblich präzisesten Übersetzter der Welt. Dafür muss man auch kräftig bezahlen. Ich habe einen wahllosen Beitrag von mir ins Englische übersetzt und war erschrocken. Ich muss dazu sagen, dass mein Englisch fließend ist und ich wohl in meinem bisherigen Leben mehr Englisch als Deutsch gesprochen habe. Für manche erklärt dies mein gewöhnungsbedürftiges Deutsch im Blog 😉

Als ich die englische DeepL Übersetzung las, merkte ich sofort, dass diese von einem deutschen Text übersetzt wurde. Kein englischer Muttersprachler würde viele eins zu eins übersetzte Wörter so verwenden. Keine kulturelle Anpassung, viel Missverständliches und ein recht holpriger englischer Beitrag war das Ergebnis. Als Schulnote würde ich bestenfalls eine 4 aus Mitleid vergeben (in der Schweiz wäre es dann eine 2). Den Text hätte ich nochmals überarbeiten müssen. Ich glaube nicht, dass ich mir viel Zeit gespart hätte, wenn ich es manuell von Anfang an übersetzt hätte. Für das Abo muss man € 40 pro Monat bezahlen und die künstliche Intelligenz dahinter erweist sich als Legastheniker. Dies nennt sich dann technologischer Fortschritt! Genau auf diesen warten die FDP Jünger, bis die Welt bereits untergegangen ist.

Das vermeintlich kostenlose Google Übersetzungsprogramm ist gar noch schlechter. Wer sich beruflich darauf verlässt, zockt ganz gewaltig. Immerhin hat Alphabet (Googles Muttergesellschaft) in den ersten 6 Monaten 2021 rund 36 Milliarden $ nach Steuern verdient. Eine alte Oma muss dafür schon sehr lange stricken, hätte ein ehemaliger Chef von mir gesagt. Für mich ist jedenfalls die Künstliche Intelligenz und die ganzen Innovationen daraus (selbstfahrende Autos, Aktienhandel, Roboter, etc.) ein Vorgaukeln von überlegener Technik, die es zumindest derzeit überhaupt nicht gibt. Siehe auch: Thailändische Sprache lernen. Kein Buch mit sieben Siegel

Noch ein paar Zahlen zum Thailand Blog

Natürlich möchte ich nicht einfach schreiben und keiner merkt es bzw. liest es mangels Interesse. Nachdem die ersten Monate vergangen waren, erhöhten sich die Besucherzahlen stetig. Zwar auf niedrigem Niveau, aber ich sehe schon, dass es ein wachsendes Interesse am Blog Leben in Thailand gibt und meine Erfahrungen regen viele auch dazu an, Kommentare oder E-Mails zu schreiben.

Mittlerweile haben über 200 Leser meinen E-Mail Newsletter, der jeweils freitags versandt wird, abonniert. Meine beliebtesten Beiträge handeln allesamt von Steuern, Finanzen, Rentner, Reisen und dies in Kombination zu Thailand. Die Leserschaft nimmt monatlich zu und hier sind die Zahlen dazu bis einschließlich September 2021:

monatliche Besucherzahlen auf Leben in Thailand punkt net

Alles kann auf dem Blog gemessen werden: durchschnittliche Lesedauer mit welchem Gerät (Computer, Tablet, Smartphone), aus welchem Land kommt der Leser, welche internen und externen Links werden geklickt, interessiert er sich für Werbung, wieviel Werbeeinblendung (Impressionen) erscheinen auf den Beiträgen, welcher Newsletter Abonnent zu welcher Zeit die E-Mail öffnet und tausende andere Dinge. Würde ich Geld dafür bezahlen, könnte ich noch viel mehr über meine Leserschaft erfahren. Es ist durchaus ein wenig eine orwellsche Welt auf Fastfood Niveau. Dennoch macht es mir Spaß Zahlen zu interpretieren und daraus Schlüsse zu ziehen; ich kann meine Liebe zu Zahlen, sowie mein Berufsleben als Bankkaufmann nicht so einfach beiseiteschieben.

Ideengeber Fahrradtour

Die Erfahrungen mit dem Blog halfen mir in der Tat, die vielen im Kopf herumschwirrenden Ideen eine gewisse Struktur zu geben. Es fällt mir daher tatsächlich jetzt viel leichter als am Anfang, einen Beitrag fertig zuschreiben. Daher hat sich auch meine durchschnittliche Schreibzeit pro Tag auf maximal 1 bis 2 Stunden reduziert, was mir dann viel mehr Zeit für Fahrrad & Co erlaubt.

Durchschnittlich fahre ich ca. 500 km jeden Monat mit meinem Fatbike und es werden langsam sogar noch mehr. Unsere Gegend ist für mich traumhaft und so geht es auch manchmal auf dem Fahrrad zu. Ich träume förmlich, während ich fahre und oft kommen mir auch neue Ideen für Beiträge. Habe ich früher noch mühsam Notizen gemacht, diktiere ich jetzt manchmal gleich während der Fahrt den Beitrag in die WordPress App aufs Handy. Ähnlich natürlich auch bei Motiven, wo mir ein schönes Bild gelungen ist, dies wird dann sofort hochgeladen und Zuhause muss ich dann nur noch ein paar Kleinigkeiten machen und der neue Beitrag steht.

Trotzdem sind viele Beiträge auf dem Blog auch durch meine Fahrradtouren direkt entstanden, sozusagen Erfahrungen, von erfahren kommend 555. Kein Wunder, wenn sich alle paar Minuten für meine Farangaugen ein exotisch tropisches Motiv präsentiert. Siehe hierzu Beiträge wie:

Fotos, die ich ohne Blog nie gemacht hätte

Mich hat fotographieren ohnehin noch niemals groß interessiert. Aber als Ü50 hat man manchmal dann doch Lust, Bilder aus längst vergangenen Tagen sich anzuschauen. Dies ist im persönlichen Leben wichtig und auf dem Blog habe ich schnell gemerkt, dass Leser Beiträge eher lesen, wenn es passende und einigermaßen interessante Bilder gibt. Hierbei habe ich mich, seitdem ich den Blog über Thailand betreibe, tatsächlich wesentlich geändert. Heutzutage halte ich an Stellen, wo ich früher nichts Besonderes gesehen habe. Ich versetzte mich nunmehr in meine Leserschaft und für viele, die nicht in Thailand leben, ist vieles sehr exotisch. Die Rubrik dazu heißt: Same Same but different. Manches ist bei mir zwar weiterhin interessant, aber nichts, wofür ich normalerweise Bilder machen würde. Hier einige solcher Bilder zu Auswahl:

Was ist mit der Kohle und kann man mit dem Blog Geld verdienen?

Ich hab mich in den ersten Monaten, seitdem ich Werbung schalte, ausschließlich auf Googel Ads verlassen. Einmal musste ich es einrichten und danach fast nichts mehr dafür tun. Diese Bequemlichkeit – Faulheit wäre wahrscheinlich das bessere Wort – offenbart sich beim Geld verdienen durch Werbung auf dem Blog vehement. Die ersten Monate verdiente ich monatlich mit dem Blog sagenhafte 3 US$ bis 4 US$, dies stieg bis September auf immerhin 15 US$, also richtig viel Geld. Im September wurden über 6.000 Beiträge auf dem Blog gelesen und Google schaltete rund 18.000 Impressionen (Werbeeinblendungen). Dafür bekam ich lächerliche 15 US$, geschätzt verdiente Google mit der Werbung auf meinem Blog wahrscheinlich das 10- und nochmehrfache.

Natürlich ist das Internet voll mit Berichten, dass Hinz und Kunz mit dem Blog massiv Geld verdienen und dafür werden Zahlen im 5 und 6-stelligen Eurobereich pro Monat genannt. Vielleicht sogar wahr, aber da steht dann auch Geld verdienen mit dem Blog im Vordergrund und der Inhalt ist Mittel zum Zweck. Eine grausige Vorstellung und für mich würde dies das Ende des Blogs bedeuten.

Ein Blogger aus dem Norden Thailands hat mir seine technischen Dienste angeboten, da er nicht verstehe konnte, warum ich, trotz gar nicht so kleiner Leserschaft, nicht professioneller versuche, mit dem Blog Geld zu verdienen. Dieses Angebot werde ich zukünftig wahrscheinlich annehmen. Ich kümmere mich mit meinen Erfahrungen über Thailand um den Blog und er macht diesen dann fit, um vielleicht mal ein paar hundert Euro monatlich Geld zu verdienen. Dazu gehört dann natürlich, für Empfehlungen auch Geld zu bekommen, etwas was ich bisher noch überhaupt nicht gemacht habe. Nur eines werde ich auch nie machen, Empfehlungen abgeben, die ich nicht selbst auch für gut finde.

Liebe Leser des Blogs, gefällt Ihnen was Sie lesen?
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Mehr zum Thema Auswandern? … dann …


Kokosnusspalme und Meer

Leben in Thailand – Der Blog …
… der Auswandern und Überwintern einfach macht.

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