Leben in Thailand
Thailand öffnet sich, Hua Hin Oktober 2021

Thailand öffnet sich – Hua Hin im Oktober 2021

Aktualisiert am 23. November 2021

Thailand öffnet sich bald und wir nutzen daher jetzt noch die Ruhe aus und machen Kurztrips. Mitte Oktober 2021 ging es nach Hua Hin, das Salz geht uns aus :-). Das Poolsalz, welches wir unserem Swimmingpool regelmäßig zugeben, wird in Chumphon, mangels vieler Swimmingpools, nicht verkauft. Daher dann gen Hua Hin, dem ältesten Strandbad in Thailand und ein Touristenmagnet. Man erkennt auch am fehlenden Poolsalzverkauf, dass Chumphon von einer Ebbe an Touristen gesegnet ist ;-). Die Fahrt von unserem Anwesen, Baan Metawi, dauerte 3 Stunden, meist begleitet von strömenden Regen (siehe: Monsun, pure Exotik und Regenzeit in Thailand), aber in Hua Hin angekommen, hatten wir dann doch Glück mit dem Wetter.

Auch möchte ich westliche Lebensmittel kaufen, auf die ich manchmal Heißhunger habe. Wegen vieler weißer Auswanderer in Hua Hin, gibt es auch recht viele westliche Lebensmittel und ganze Supermärkte (z.B. Villa Market), die ich in Chumphon vergeblich suche. Ein weiteres Zeichen, dass in Chumphon Thailand noch so ist, wie viele Touristen, die nach Hua Hin kommen, es sich vergeblich wünschen würden. Die Formel ist also ganz einfach: Kein Poolsalz, keine Wurst und kein Käse = Chumphon, ein magischer Ort und mein Paradies. Ich finde jedenfalls, dies ist für mich keine Milchmädchenrechnung 555.

Matt Abold

Mein Name ist Matt Abold und ich lebe seit 2009 als weißer Ausländer im Baan Metawi, in Chumphon, Thailand. Ich schreibe übers Auswandern und Überwintern und verbinde meine Beiträge oft mit sozial- und wirtschaftspolitischen Themen, die Thailand mit Deutschland und Europa vergleichen, in meiner Rubrik: Zeitgeistkritik.

Hua Hin und ganz Thailand öffnet sich

Lustig war, dass kürzlich der Premier in Thailand bekanntgegeben hat, dass für 5 Länder – auch Deutschland – ab 1. November eine fast normale Einreise ohne Quarantäne oder Sandbox Buchung möglich werden soll. Hua Hin und viele andere Touristenorte, haben sich massiv auf den 1. November vorbereitet, da es schien, als könnten Touristen sich die ersten 7 Tage nur in diesen Orten frei bewegen. Jetzt ist es aber das ganze Land, auch nicht schlecht. Diese 5 Länder Entscheidung wurde allerdings am 21. Oktober verworfen und auf 46 Länder erweitert. Thailand eben = Same Same but different.

Hurra Stau, es geht uns gut!

Warum muss ein sichtbares Anzeichen, dass es nun auch mit Hua Hin wieder aufwärts geht, Staus wie vor Covid-19 sein? Ob recht volle Parkhäuser in Einkaufszentren oder lange Schlangen bei Ampeln, Hua Hin wacht wieder auf und Thailand öffnet sich. Natürlich war auffallend, dass man viel mehr Thailänder im Vergleich zu Weißen sieht. Wer Hua Hin kennt, weiß, dass vor Covid-19 zumindest im Zentrum von Hua Hin mehr Weiße als Thailänder einem über den Weg gelaufen sind. Natürlich am Abend hatten dann die Chinesen auf den Märkten die Oberhand. Aber den Unterschied Chinesen zu anderen Asiaten erkennt der westliche Tourist ja ohnehin meist nicht, da es ein angeborener natürlicher Rassismus aller Menschen ist. Warum gehen die hippen Gutmenschen nicht mal darauf ein? Einige Beiträge hierzu:

Natürlich ist die Stadt noch wirtschaftlich angeschlagen, aber man merkt die Aufbruchstimmung. Wenn man sieht, dass die thailändischen Botschaften und Konsulate in Europa lange Wartezeiten wegen hoher Nachfrage nach einem Visumstermin haben, wird einem klar, dass sich eine Touristenwelle gen Thailand bewegt. Europa will kommen, Thailand öffnet sich pünktlich zur Wintersaison, die touristische Hochsaison in Thailand, und Hua Hin wird daran auch partizipieren können.

Vergangene Tage leben heute wieder auf

Dennoch fühlte ich mich gut 35 Jahre zurückversetzt. In eine Zeit, wo ich als 19-Jähriger auch mal mehrere Monate in Hua Hin verbracht habe. Das Beitragsbild zeigt einen Dreiradtaxifahrer, dies war damals das typische Taxi in Hua Hin. Es gab weder ein Tuk Tuk noch ein Taxi, sondern nur Muskelkraft für ein paar Baht vom Bahnhof zum Hotel. Insbesondere der Nachtmarkt war fast wie damals, ca. 80 % herrliche Imbisse mit ein paar Bekleidungs- und Krimskramsstände dazwischen.

Das Gegenteil von vor Covid-19, wo es kaum noch Imbisse gab, aber volle Stände mit Zeug, was keiner braucht, aber die tausenden chinesischen, vermischt mit den hunderten europäischen Touristen es dann doch kauften. In diesem Fall war für mich die gute alte Zeit die schönere. Deswegen hat es mich auch nach Chumphon verschlagen, da ich ohne Touristen ein paradiesischen Leben führen darf. Kommt dann noch hinzu, dass unsere Strände sandiger sind als Hua Hin, das Meer natürlich viel nasser ist und die Fische viel besser schmecken als in Hua Hin ;-), ist doch logisch, oder? Nicht zuletzt ist auch der Mangel an westlichen Waren in Chumphon ein Faktor fürs paradiesische Leben.

Mir sind auch einige Geschäfte und Restaurants wieder aufgefallen, die es schon vor 35 Jahren gab und sich bis heute halten konnten. Allerdings nicht übersehbar, die hunderten Geschäfte, die aufgeben mussten. Logisch, die Geschäfte, die gemietet haben, sind am härtesten betroffen. Einziger Lichtblick hierbei, die Plage der Immobilienbuden, die seit Jahren wie ein Krebsgeschwür die Geschäftslandschaft verschandelten, um den Touristen völlig überteuerte Immobilien anzudrehen, ist vorerst gestoppt. Hoffentlich bleibt dies so, wenn sich Thailand weiter öffnet. Hier noch ein paar passende Beiträge:

Hier die Bildausbeute unseres Hua Hin Kurztrips

Was man nicht im Kopf hat, hat man in den Füßen

In diesem Fall allerdings eher am Gaspedal. Unser Einkaufstrip nach Hua Hin war für die westlichen Lebensmittel, die ich nicht wirklich brauche, aber vermisse, erfolgreich. Nicht jedoch für das Poolsalz. Vor lauter Einkaufen haben wir vergessen, ein paar hundert Kilo Poolsalz zu kaufen. Macht nichts, nächste Woche muss ich nach Phuket, um den ersten unserer Dauermieter abzuholen. Natürlich hat Phuket auch Läden, wo ich das Poolsalz kaufen kann. Also dann, Phuket wir kommen 555.

Ansonsten war unser gebuchtes Hotel in Hua Hin lustig. BTC stand als Namen auf der Buchungsplattform und mit 1.150 Baht inklusive Frühstück und guter Bewertungen auch ein Schnäppchen. Allerdings war mir nicht klar, dass das „C“ für Chinese stand und nicht nur die Dekoration war zu 100 % Chinesisch, anscheinend auch die Kunden, die vor Covid-19 kamen. Alles war auf Chinesisch angeschrieben, zumindest aber auch auf Thailändisch. Da ich dann thailändische lesen kann, hatte ich einen Vorteil. Daher empfehle ich Ihnen als potentieller Auswanderer nach Thailand: Thailändische Sprache lernen. Kein Buch mit sieben Siegel

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