Leben in Thailand
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Andamanensee – Urlaub vom Urlaub in Phang Nga

Urlaub vom Urlaub in Thailand war mal wieder angesagt und diesmal ging es ein paar Tage an die Andamanensee. Nicht Phuket, sondern die Nachbarprovinz Phang Nga (siehe Wikipedia), berühmt für tausende bizarre Felsen aus Kalkstein und James Bond standen auf dem Programm. Es ging vom Golf von Thailand quer zur Andamanensee bzw. vom Pazifik zum Indischen Ozean. Die Fahrt war schon sehr schön, da gerade bei gutem Wetter während der Monsunzeit die Wolkenspiele herrlich anzusehen sind. Es regnete die erste Nacht kräftig bei angenehmen 24 °C, typisch für ein tropisches Land. Dennoch hatten wir zuvor in Khao Lak den ziemlich schönsten Sonnenuntergang in diesem Jahr. Siehe ein paar Fotos dazu vorab:

Urlaub vom Urlaub bedeutet für mich ab und an für einen Kurzurlaub innerhalb Thailands zu verreisen. Dies wertet mein paradiesisches Leben in Chumphon auf, da Reisen in andere Regionen Thailands zwar meist sehr schön sind, aber die Wertschätzung für mein Zuhause nach der Reise gleich weiter zunimmt.

Unsere Gruppe bestand aus 3 Paaren, 5 Biothailänder aus Chumphon und ich der Ausländer. Warum erwähne ich dies? Normalerweise machen wir zusammen immer im Norden Thailands Urlaub und keinerlei Überzeugungsarbeit ist nötig. Für diese Reise bedurfte es doppelte Anstrengungen der Verhandlungskunst. Zum einen ist das Meer nichts Besonderes für die 5 Biothailänder, es ist das ganze Leben einfach schon da. Zum anderen aber sind speziell Thailänderinnen sehr erpicht, keine Sonnenbräune anzunehmen, was am Meer ein bisschen schwierig ist. Nachfolgend ein paar Beiträge zuerst zur Einstimmung:

Matt Abold

Mein Name ist Matt Abold und ich lebe seit 2009 als weißer Ausländer im Baan Metawi, in Chumphon, Thailand. Ich schreibe übers Auswandern und Überwintern und verbinde meine Beiträge oft mit sozial- und wirtschaftspolitischen Themen, die Thailand mit Deutschland und Europa vergleichen, in meiner Rubrik: Zeitgeistkritik.

Geschätzte Lesezeit für diesen Beitrag: 9 Minuten

Vom Meer zum Meer

Es macht Spaß, ab und zu meine Hängematte auf Baan Metawi zu verlassen und ausgiebig Urlaub vom Urlaub in Thailand zu machen. Zu sechst machten wir uns für ein paar Tage und 1.100 Kilometer auf, den Süden Thailands in der Regensaison zu erleben. Normal ist bei solchen Reisen, dass es keinerlei Detailplanung gibt. Einfach los und schauen was so kommt. Dies hatte den Vorteil, dass wir insbesondere bei den Hotelunterkünften uns ein tatsächliches Bild machen konnten.

Gerade in Khao Lak war der Schein bei den Bilder der Buchungsplattformen schon sehr weit von der Realität entfernt. Es erinnerte mich ein wenig an Koh Lanta, denn die meisten Bilder und Gastbewertungen stammten von 2019. Zwar erscheint Khao Lak besser in Schuss gehalten, aber gähnende Leere in den 08/15 Restaurants und austauschbaren Geschäften hinterließ eher ein bedrückendes Gefühl. Ein Problem fast aller Touristenhochburgen in Thailand.

Phang Nga hat viel mehr als nur Khao Lak zu bieten

Bekannt vom schrecklichen Tsunami in 2004, wo besonders viele Europäer in Khao Lak (siehe Wikipedia) umkamen. Siehe hierzu auch den Beitrag: Schmierfinken. Khao Lak selbst hat nicht wirklich viel zu bieten, außer Unmengen an 4 und 5 Sterne Hotels, mit Stränden, die größtenteils nicht wirklich überzeugen. Das wirkliche Highlight der Provinz Phang Nga ist aber der einzigartige Meeresnationalpark.

Trotz 80 % Regenwahrscheinlichkeit hatten wir richtig Glück mit dem Wetter. Obwohl dies wahrscheinlich nicht viel mit Glück zu tun hatte, sondern die Wettervorhersage in Thailand doch eher an ein Würfelspiel erinnert. Im Nationalpark selbst ist ein Felsen besonders bekannt, und zwar der Khao Phing Kan, was soviel wie schiefer Felsen bzw. Berg bedeutet. Uns ist dieser allerdings im Gedächtnis als James Bond Felsen aus dem Film: Der Mann mit dem goldenen Colt.

Erster Stopp dazu war ein kleiner Berg, mit einem wunderschönen Panorama auf den Nationalpark, sowie einem vorgelagerten Mangrovenwald. Eine abenteuerliche Auffahrt mit einem alten Pickup, entlang des durch Regen verwaschenen Feldwegs bescherte uns eine beeindruckende, fast schon erhabene Aussicht.

Phang Nga Bucht
Phang Nga Bucht von einem Aussichtshügel aus

In einer lokalen Siedlung konnten wir für 2.000 Baht recht günstig ein Longtail Boot für ca. 5 Stunden mieten. In Krabi oder Phuket, den beiden Nachbarprovinzen von Phang Nga an der Andamanensee hätten wir für einen ähnlichen Ausflug ca. 15.000 Baht zahlen müssen. Der Unterschied liegt am Massentourismus in den Touristenhochburgen. Siehe auch:

Die Realität ist natürlich noch viel schöner als die nachfolgenden Bilder

Von Phang Nga nach Krabi

Wir hatten ursprünglich vor auch eine Nacht in Phuket zu verbringen, hatten uns dann aber für Krabi entschieden. Just an dem Tag, der eigentlich für Phuket geplant war, gab es dort heftige Regenfälle und im Norden der Insel auch Überschwemmungen. Dies ist für diese Zeit im Jahr normal und es hat auch nichts mit Klimaveränderung zu tun.

Bei der Rückreise von unserem Urlaub in Phang Nga zum Golf von Thailand ging die Fahrt über die Provinz Krabi mit einer Übernachtung in Ao Nang. Wie zuvor schon in Khao Lak, waren 4 und 5 Sterne Hotels mangels Gäste teilweise für unter € 30 pro Zimmer zu haben. Auch dies ist Thailand und die Marktwirtschaft funktioniert hier beim Preis in beiden Richtungen, da Wettbewerb tatsächlich stattfindet. Siehe hierzu:

Ein Tempel im Nirgendwo

Es gibt tausende Tempel in Thailand und viele davon sind nicht wirklich etwas fürs Auge, ähnlich wie bei unseren Kirchen. Die berühmtesten kennt natürlich bald jeder, diese sind aber auch fast ständig hoffnungslos überlaufen. Dann stößt man aber gar nicht so selten in Thailand auf wahre Schmuckstücke, die nicht sonderlich beworben und, wie in unserem Fall, mitten in Plantagen zwischen der Provinz Phang Nga und Krabi, plötzlich auftauchen.

Mitten im Nirgendwo kamen wir zufällig am Wat Maha That Wichiramongkol, wobei das Wort „Wat“ Tempel bedeutet, vorbei. Es gab kaum Besucher, was vielleicht auch daran lag, dass es feucht und heiß war. Hier nun ein Teil der Bilder:

Budget für unseren Phang Nga Kurztrip

Ausgaben fürfür 6 Personen in Bahtpro Person in Baht
Benzin3.100520
3 Zimmer für je 3 Nächte inkl. Frühstück (je 4 Sterne)9.4001.570
ausgiebiges thailändisches Essen, inklusive Bier5.200870
Bootmiete, Transport Hügel2.300390
Kleinigkeiten30060
1 x zu schnelles Fahren50090
Gesamt20.800 Baht = ca. € 5703.500 Baht = ca. € 96

Es ist für das Gemüt und für den Geldbeutel eine wahre Freude in Thailand Urlaub zu machen. Natürlich verändert sich das Bild drastisch in der Touristenhochsaison von Dezember bis ca. Ende März. Insbesondere schießen die Hotelpreise dann extrem in die Höhe. Dies ist dann die Zeit für Reisen in Regionen in Thailand, die vom Massentourismus weitgehend verschont sind. Um die 80 % des Massentourismus spielt sich in 8 von zur Zeit 77 Provinzen in Thailand ab. Weit über die Hälfte davon liegen an einem der beiden Meere, der Golf von Thailand und die Andamanensee. Kommen Sie dann doch einfach nach Chumphon, eine Provinz ideal zum Überwintern und ohne Hochsaisonpreise.

Leben und wohnen auf Baan Metawi in Chumphon am Golf von Thailand

Wenn Sie sich für einen Langzeitaufenthalt bei uns in Chumphon interessieren, lesen Sie sich das Mietangebot meiner Frau auf Baan Metawi gut durch. Es zeichnet sich im Besonderen dadurch aus, dass es ein sehr nützliches und vielfältiges Servicepaket bietet, welches Ihnen den Schritt zum Überwintern oder Auswandern nach Thailand erheblich erleichtert. Zudem spricht der Ehemann meiner Frau sogar auch Deutsch.

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