Leben in Thailand
Frauen bei Brückenbau in Chumphon Thailand, Diskriminierung und Politische Korrektheit fehl am Platz

Me Too und Gutmenschen

Dummheit hat tatsächlich einen Namen

Politische Korrektheit, das Lebenselixier der Gutmenschen, die Entrüsteten. Es regt heutzutage zum sinn- und substanzfreien Handeln unserer Politiker, Wirtschaftsführer durch Gutmenschentum an. Dieses Handeln erweist fehlender Gleichberechtigung und ausufernder Diskriminierung in Deutschland, dem originären Anliegen politischer Korrektheit, mittlerweile einen Pferdedienst. Rückgrat zeigen ist schlecht, einknicken ist gut, Fakten spielen keine Rolle mehr. Im krassen Gegensatz zu Thailand, wo es erfrischend wenig Diskriminierung und kaum Me Too gibt. Hierzu empfehle ich den Beitrag: Demonstrationen in Deutschland und in Thailand, ein Vergleich.

Ich lege mich jedenfalls entspannt in meine Hängematte auf unserem Anwesen, Baan Metawi und amüsiere mich über diese künstliche Aufregung von Empörten.

Matt Abold

Mein Name ist Matt Abold und ich lebe seit 2009 als weißer Ausländer im Baan Metawi, in Chumphon, Thailand. Ich schreibe übers Auswandern und Überwintern und verbinde meine Beiträge oft mit sozial- und wirtschaftspolitischen Themen, die Thailand mit Deutschland und Europa vergleichen, in meiner Rubrik: Zeitgeistkritik.

Geschätzte Lesezeit für diesen Beitrag: 13 Minuten

Diplomatie ist gut

Nicht das ich heuchlerisches Handeln unserer Politiker ablehne. Ganz im Gegenteil, ist es doch ein Bestandteil im nationalen und internationalen miteinander auszukommen. Politische Korrektheit hat viel mit heucheln zu tun und beides ist wahrscheinlich Hauptbestandteil der Diplomatie.

Ohne Heucheln, wäre die Welt auf dem Stand von Kindermund tut Wahrheit kund. Dies würde eigentlich nur noch Köpfe einschlagen im Kleinen und Krieg im Großen bedeuten.

Allerdings Heucheln ohne Substanz und Langfristdenken ist nur noch kindisch und ist in Deutschland und Europa mit ein Grund der Diskriminierung und des Rassismus.

Ist Vollverschleierung Diskriminierung?

Denken Sie nur an die leidliche Debatte um Vollverschleierung zu verbieten. Es einfach zu verbieten wäre in Deutschland Diskriminierung, da es religiöse Freiheiten beschränke würde. Dann doch gleich jede Art der Verschleierung verbieten, also auch das Tragen einer Balaklava bei minus 10 Grad. Seltsam war es aber dann doch bei der Covid-19 Pandemie, da eine Maskenpflicht eigentlich der Gegenpol eines Verschleierungsverbots ist.

Es gab seit Jahrzehnten, anscheinend völlig unbemerkt für unsere Entscheidungsträger, schon ein Verbot, nur in anderer Form. Denken Sie bitte an das Verschleierungsverbot des Autofahrers. Ähnlich passt auch das Verbot, die Vorderfenster, sowie Frontscheibe im Auto zu verdunkeln. Dies dient der Sicherheit der Polizei und der Allgemeinheit. Sie sehen nämlich niemanden, wenn man bei verdunkelten Fenstern von außen hineinschaut bzw. wenn jemand im Auto schon verschleiert ist.

Warum ist es verboten sich im Auto einer Vollverschleierung zu unterziehen? Kein Schutzbedürfnis der Allgemeinheit bzw. der Polizei besteht hingegen, wenn man vollverschleiert durch öffentliche Straßen geht. Pure, dumme Heuchelei. Gutmenschen in Deutschland glauben einen Sieg im Kampf gegen Diskriminierung errungen zu haben und verstärken diese gerade mit ihrer Haltung.

Übrigens, in Thailand ist Vollverschleierung nicht verboten und geht auch ohne Diskriminierung. Völlig logisch und zu Recht, ist es daher erlaubt, als eines der wenigen Länder weltweit, dass alle Scheiben, inklusive der Frontscheibe beim Auto verdunkelt werden dürfen. Bei dem tropischen Klima ist es ein wahrer Segen. Lesen Sie hierzu auch: Autokauf in Thailand.

AGG – Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz hilft in Deutschland nicht gegen Diskriminierung

Nun schauen wir uns mal die Lage der allgemeinen Gleichbehandlung an. Ist es denn wirklich eine Errungenschaft in Deutschland, dass wir im Kampf gegen Diskriminierung vermeintliche Gleichberechtigung mit noch viel mehr Ausnahmen gesetzlich geregelt haben? Wir sind also so primitiv in unseren Verhaltensweisen, dass wir uns nur durch Gesetze in die Schranken weisen lassen?

Letzteres ist selbst jetzt nicht mehr gegeben. Mittlerweile ist es okay, über Ausländer, Politiker, Journalisten und egal wenn sonst noch, mit Gesprochenen oder Geschriebenen bösartig herzufallen. Diese abartigen Menschen haben auch keine Strafen in Deutschland zu fürchten, da ja Justitia blind gegenüber Diskriminierung ist. Der freien Meinungsäußerung muss gefühlt alles untergeordnet werden.

Frau Künast musste „Drecksfotze“, „Stück Scheiße“ und ähnliches, durch den Rechtsstaat bestätigt, hinnehmen. Erst nachdem der Aufschrei zu groß geworden ist, wurde vonseiten des Gerichts geringfügig nachgebessert.

Soziale Medien helfen der Diskriminierung und dem Rassismus

Geldwäsche aufgrund von Steuerbetrug oder anderen kriminellen Aktivitäten wird strafrechtliche verfolgt und bekämpft. Dafür werden Banken als „Plattform“ verpflichtet, die Identität eines Kunden zu prüfen und in Verdachtsfällen die Strafverfolgung zu informieren.

Übelste Beschimpfungen im Netz, Gewaltandrohungen und Internetmobbing der Extraklasse bleiben meist ungesühnt. Warum müssen Plattformen wie Facebook & Co nicht die Identität Ihrer Kundschaft überprüfen und Strafbehörden im Verdachtsfall einschalten? Warum die Unterscheidung zu den Banken?

In Thailand überlegt sich jeder zweimal, ob das auf Facebook oder andern sozialen Plattformen zu Schreibende der Wahrheit entspricht. Schnell ist man im Fadenkreuz der Polizei, sollte der Autor es mit der Wahrheit nicht ganz so ernst genommen haben. Leider manchmal auch, wenn es doch der Wahrheit entsprach.

Letzteres ist auch der Grund, dass Deutschland sich rechtsstaatlich überlegen gegenüber Thailand sieht. Die Meinungsfreiheit sei ein hohes Gut, welches geschützt werden muss. Auch dann, wenn wir zum Beispiel von der braunen Kacke überrollt werden. Übrigens gibt es in Thailand keine braune Gesinnung und auch oft fehlende Diskriminierung, unten mehr dazu.

Der funktionierende Rechtsstaat

Was machen unsere Eliten derweil? Sie haben natürlich nichts Besseres zu tun, als den funktionierenden Rechtsstaat zu bewerben. Würde dieser tatsächlich funktionieren, so würde man deutsche rechte Hassprediger genauso juristisch verfolgen wie islamistische. Erstere bleiben aber meist ungestraft für ihr geistig Erbrochenes, Herr Höcke kann sein Glück immer noch nicht fassen. Lesen Sie dazu auch:

Ich lag zum Thema Rechtsstaat bis jetzt auch immer falsch mit meiner Annahme dies hätte etwas mit Gerechtigkeit zu tun. Wäre in einem Land das Betrügen von Menschen nicht verboten und alles andere würde seinen Weg wie in Deutschland gehen, wäre es nach unserer Definition ein Rechtsstaat.

Dadurch verstehe ich erst jetzt, dass deutsche Banken im Zuge der Bankenkrise 2008 kaum zur Rechenschaft gezogen wurden. Insbesondere die kriminellste Bank der Welt, die nun mal aus Deutschland kommt, wurde für ihr verbrecherisches Handeln hier nie belangt. In viele andere Länder schon, aber eben nicht in Deutschland. Hier gibt es anscheinend keine Gesetze, um diese Taten juristisch aufzuarbeiten. Ergo, Deutschland ist ein Rechtsstaat. Passend dazu: Deutsche Bank, Verbrechen aus Leidenschaft

Thailand, so geht Gleichbehandlung

Wie wird denn in Thailand anders mit Diskriminierung und Gleichheit umgegangen, als in Deutschland? Sie finden kein Land auf der Welt mit einem höheren Frauenanteil im Management als in der Finanzbranche in Thailand. Ich mutmaße, dass der Anteil an Frauen in Führungspositionen in Thailand weltweit Spitzenwerte einnimmt.

Vielleicht können Sie dies nur schwer glauben, aufgrund von Klischees und einer 4. Gewalt die sich beharrlich weigert, ergebnisoffen zu recherchieren. Was dies aber umso beeindruckender macht, ist die Tatsache, dass es überhaupt keine Gesetze dafür geben musste. Ähnlich wie in ganz Ost- und Südostasien spielt Me Too ohnehin eine untergeordnete Rolle.

Ignoranz fördert Gleichbehandlung

Ohne Gesetze sind Schwule seit Jahrzehnten in Thailand toleriert ganz ohne Diskriminierung. Sie müssen ein gewaltfreies „coming out“ erst gar nicht wie eine Errungenschaft feiern. Daher mussten sie von Anfang an ihre sexuellen Neigungen auch nicht verstecken. Es gibt auch gar kein thailändisches Wort dafür und ist den Thailänder auch völlig egal.

Seit Jahrzehnten gibt es schwule Premierminister, Wirtschaftsführer und andere Persönlichkeiten und keiner schert sich darum. Keiner von Ihnen musste mit der Angst eines Anschlages, Internetmobbing oder sonstiger Aggressivität rechnen. Der Begriff Ladyboys wurde in Thailand geprägt und auch nur dort können sie meist ohne gefährlicher Diskriminierung ihr Leben leben. Dies verdient wirklich Respekt und nicht Blubberblasen der Gutmenschen und Politiker.

Auf der anderen Seite, ist es in Thailand auch völlig normal, dass Frauen wie Männer Straßen und Häuser bauen, so wie auch im Beitragsbild. Hand aufs Herz, haben Sie schon jemals eine Frau in Deutschland als Arbeiterin beim Dachdecken, Mauer hochziehen oder Betonieren gesehen? Hier ist der Anblick normal, in Deutschland sehr exotisch.

Thailand, wirklich? Die allermeisten Europäer würden nie darauf kommen, dass Thailand bei der Gleichberechtigung, als absoluter Leuchtturm dasteht. Noch dazu fast alles ohne dezidierte Gesetze. Woran mag dies wohl liegen?

Sicherlich hat der Buddhismus viel zur Demut und Toleranz beigetragen. Wie auch bei uns über Jahrhunderte die katholische Kirche viel für Intoleranz und Diskriminierung getan hat. Aber ich hab das Gefühl, anderes ist auch mit im Spiel.

Diese Ungezwungenheit, dieses natürliche Lebensgefühl nach leben und leben lassen ist bei den meisten Thailändern sehr stark ausgeprägt. Völlig entgegengesetzt zu Europa und Deutschland gehen sie auf die exotischen Weißen sehr freundlich zu (siehe: Baxida, Ja Muh und Farang in Thailand). Wir in Europa begutachten Andersausschauende mit Argusaugen und als Gesellschaft in der Gänze nicht wirklich mit Freundlichkeit. Lesen Sie hierzu auch den Beitrag: Der gesunde Menschenverstand

Nachwuchs aus Mischehen

Luuk Krueng“ übersetzt bedeutet es soviel wie „Halbkinder“, gemeint ist der Nachwuchs bei Mischehen. Ein Paradebeispiel fehlender Diskriminierung in Thailand. In vielen Ländern werden Kinder aus Mischehen mit allen möglichen Schimpfwörtern belegt. Meist sind sie auch nie in ihren Mutter- und Vaterländern anerkannt; extrem rassistisch eben.

Hier ist es das komplette Gegenteil; Thais lieben Luuk Krueng und viele wüschen sich solch ein Kind bzw. Enkelkind. Sehr viele bekannte thailändische Schauspieler oder Sänger sind Luuk Krueng. Die Werbeindustrie verwendet sie vorzugsweise und dies nicht nur in Thailand. In vielen südostasiatischen Ländern findet man thailändische Luuk Krueng auf Werbeplakaten und Bildschirmen.

Einer der bekanntesten Luuk Krueng ist Mechai Viravaidya, liebevoll auch Mr. Condom genannt. Letztendlich war er es, der HIV mustergültig in Thailand bekämpft hat. Auch HIV Infizierte werden in Thailand weit weniger diskriminiert als in vielen anderen Ländern.

Warum sind Thailänder so verrückt nach Kindern aus Mischehen, ich weiß es nicht. Für mich ist es aber eines der schönsten Alleinstellungsmerkmale weltweit, dass Luuk Krueng in der thailändischen Gesellschaft positiv diskriminiert werden. In welchem anderen Land finden Sie so etwas?

Wir sind beliebt

Ziemlich normal ist auch, dass Ihnen, dem Baxida, Ja Muh und Farang, Kinder zuwinken. Männer wie Frauen meist ein freundliches Lächeln übrig haben. Und wenn Sie einfach nur blöd dastehen, müssen Sie nicht lange warten bis ein Thailänder Hilfe anbietet; was allerdings nicht unbedingt hilfreich sein muss.

Nach einer kurzen Zeit in Thailand fällt dies jedem auf und hinterlässt meist ein positives Grundgefühl. Nicht umsonst boomt das Touristengeschäft hier und häufig sind es Wiederholungstouristen, die kommen. Nicht Sextouristen, sondern Familien, Rucksacktouristen und auch viele alleinreisende Frauen, wie auch Männer prägen heutzutage das Bild. Für empörte Gutmenschen ist es unerträglich, wenn sie sehen, dass Diskriminierung in Thailand viel weniger auftaucht als in Europa.

Wo kommst du her?

Weiße sind beliebt, nicht aber unbedingt alle Südasiaten und Afrikaner mit dunkler Hautfarbe. Perfekt ist Thailand auch nicht (siehe: Weiße Haut, der asiatische Schönheitswahn), aber schon erheblich weiter, als wir in der westlichen Welt. Ich bin Biodeutscher und werde von Thailändern positiv diskriminiert und ich schäme mich keinen Deut dafür. Diskriminierung von Ausländern findet in Thailand glücklicherweise statt. Ausländer haben viel weniger Rechte als Thailänder, und das ist gut so; lesen Sie hierzu auch: Thailänder haben Vorteile, keine Ausländer in Thailand zu sein oder aber auch: Immobilien in Thailand kaufen, vergessen Sie es!

Ich werde oft gefragt, woher ich komme, da ich eben anders ausschaue und eine andere Hautfarbe habe. Empörte Gutmenschen aus Deutschland und Europa wurden durch ihre US-Artgenossen so dressiert, dass sie solche Fragen nicht nur in Thailand gefälligst als Diskriminierung und daher als entsetzlich einzustufen haben; Vollpfosten eben!

Ich dachte immer, wir wären selbstdenkende Individuen, die differenzieren können, ob eine Frage rassistisch gemeint ist oder nur eine gesunde Neugier ausdrückt. Wohl eine Trugschluss

Diskriminierung kann auch hilfreich sein

Aus Falldaten ergab sich eine Häufung von Kriminalität von Ausländern aus afrikanischen Ländern in Thailand. Die thailändische Polizei kontrollierte daher verstärkt Menschen aus diesen Ländern, die nun mal allesamt eine dunkle Hautfarbe hatten. Der zuständige Polizeichef erklärte Journalisten die Faktenlage. Für hauptsächlich europäische Journalisten war dies pure Diskriminierung durch Thailand, so auch deren Beiträge.

In Deutschland und der EU verstößt dies gegen das Grundgesetz bzw. Grundrechte und, erlauben Sie mir das blöde Wortspiel, Deutschland verstößt den gesunden Menschenverstand.

Kein Kredit ohne Diskriminierung, auch in Deutschland

Es ist so lächerlich für mich als ehemaliger Bankkaufmann, da genau dies in der Finanzindustrie tagtäglich tausendfach geschieht. Vielleicht kennen Sie den Begriff „Kreditscoring“ aus dem Bankgeschäft. In der Entscheidungsfindung, ob Sie einen Kredit bekommen oder nicht, ist Diskriminierung allgegenwärtig. Es steckt in den Parameter und Algorithmen, die weiterhin als großes Geschäftsgeheimnis gelten.

Eine Bank in Deutschland hatte insgesamt 10 ledigen, österreichischen Kellnern, einen Kredit gegeben. Bei 8 Kellnern kam es zum Kreditausfall. Wenn Sie jetzt als lediger Österreicher und Kellner einen Kredit wollen, bekommen Sie diesen in hundert Jahren nicht. Ein wahres Beispiel aus meiner Bankvergangenheit bei der nachweislich kriminellsten Bank der Welt, die aus Deutschland kommt, siehe: Deutsche Bank, Verbrechen aus Leidenschaft.

Geschlecht, Rasse, Religion, Nationalität, ja sogar in welcher Straße Sie wohnen oder welches Auto Sie fahren, beeinflusst die Kreditentscheidung. Hier wird es als Künstliche Intelligenz verkauft, die blind bei Rassismus und Diskriminierung ist, der Input kam natürlich von Menschen.

Was wäre die Alternative? Lange Wartezeiten auf einen Kredit und viel teurer als jetzt. Für Kredite darf richtigerweise Diskriminierung – auch in Deutschland – verwendet werden, nicht aber bei der Aufklärung von Strafdaten, verstehen Sie dies noch?

Gutmenschen, die große Gefahr

Eine gute Freundin warnte mich mal, dass das Wort Gutmenschen von der braunen Kacke verwendet wird. Das ist schade, jedoch die braune AfD Kacke verwendet auch die deutsche Sprache, soll ich jetzt auf Chinesisch schreiben?

Me Too wurde in den USA durch Harvey Weinstein wegen schrecklicher sexueller Übergriffe geboren. Gut so. Warum aber seine Filme nicht mehr zeigen? Richard Wagner hingegen, als Vorzeigeantisemit darf weiter gehört werden. Ein Glück, ich bin ein Fan seiner Musik. Ernest Hemingways galt als Hasser von allem Deutschen. Er brüstete sich mit der hohen Anzahl von ihm getöteten Deutschen. Ich lese ihn weiterhin, empörte Gutmenschen würden ihn auf den Index setzen wollen.

Warum wird eigentlich Mahatma Gandhi nicht geächtet? In seiner Sturm und Drang Zeit, wollte er dieselben Privilegien gegen den afrikanischen Pöbel haben, wie die britischen Kolonialherren? Als er diese nicht bekam, ging er nach Indien. Dort wurde er zu dem, für was wir ihn lieben und erfreulicherweise immer noch lieben dürfen. Nur wie lange noch? Der Gutmenschenpöbel steht in den Startlöchern.

Dem US Astronauten Scott Kelly wurde das Zitieren von In Victory, Magnanimity von Churchill Ende 2018 zum Verhängnis. Churchill gilt für die ach so intelligente US-Moralelite als Rassist, er hat ja Mahatma Gandhi verachtet, und ist daher böse. Dort sind die Empörten schon weiter, unsere folgen natürlich blind.

Was für eine kindische, arrogant dumme und perverse Vorstellung von Menschsein hat eigentlich diese sehr laute Minderheit? Natürlich haben unsere Vorzeigepolitiker nichts anderes im Hirn, als diesen moralischen Rattenfänger zu folgen. Hoch lebe der gesunde Menschenverstand, der wohl bald als Verursacher alternativer Fakten verboten werden wird.

In Thailand hat der gesunde Menschenverstand Vorfahrt

Ich finde es jedenfalls höchst erfrischend, dass in Thailand der gesunde Menschenverstand Vorrang vor empörten Gutmenschen hat. Glücklicherweise blieb eine Ansteckung dieser westlichen Krankheit bisher aus. Dies scheint wohl auch in der Gänze auf ganz Südost- und Ostasien zuzutreffen.

Es macht krank, wenn man sich ständig durch das geistig Erbrochene, der durch und durch falschen Moralapostel, verstärkt durch unsere aufgeklärten Medien, bespritzen lassen muss. Hier einige Beiträge dazu:

Frauenpower in Thailand

Ich gestehe ja ein, dass der Ruf Thailands, früher mehr als heute, als Ziel für den Sextourismus stand. MeToo sollte eigentlich den größten Nährboden hier finden. Nur warum schert sich hier in Thailand und eigentlich in fast ganz Asien kaum einer darum?

  • Thailänderinnen sind übermäßig stark im internationalen Vergleich in Führungspositionen
  • Es gibt keine nennenswerten Unterschiede in der Bezahlung
  • sie führen traditionell die Familienkassen
  • Frauen fühlen sich auch gleichberechtigt
  • Frauen sehen sich selbst nicht als das schwache Geschlecht
  • kein Verbiegen in der Berufswelt, um als Frau respektiert zu werden
  • Kein Armutsrisiko für alleinerziehende Frauen (siehe: Scheidung in Thailand und Deutschland: Ein Vergleich)
  • Herdprämie, nein danke
  • auch hilfreich hierzu ist der Beitrag: Thailänder haben Vorteile, keine Ausländer in Thailand zu sein

Ein Armutszeugnis für Europa?

Covid-19 hat dann in Deutschland auf einmal Jobs, bei denen vorwiegend Frauen arbeiten, als systemrelevant eingestuft; Kassiererinnen, Krankenschwestern und Pflegerinnen. Als Gesellschaft war und ist es uns Deutschen nicht wichtig, dass diese Jobs anständig bezahlt werden. Krankenschwestern, Pflegerinnen verdienen seit eh und je in Thailand gut, warum nur?

Thailänder sind natürlich auch verrückt nach Facebook & Co. Europäische Qualitätsmedien nehmen es allzu gerne als Gradmesser, worüber geschrieben werden soll; schrecklich. Als weißer Ausländer genießt man nicht nur positive Diskriminierung in Thailand, sondern auch eine angenehme Distanz.

Dies macht es doch viel einfacher, sich zumindest von diesem negativen Auswüchsen der schönen neuen Welt zu entziehen. Es führt bei mir zu einem Anstieg an persönlicher Freiheit. Dadurch empfinde ich Glück und Glücklichsein, was wiederum zu einer steigenden gesundheitlichen Lebensqualität führt. Glückheit eben. Dies ist für mich zumindest ein weiterer Baustein für ein paradiesisches Leben hier im Süden Thailands.

Matt als Comic

Sozial- und wirtschaftspolitische Themen, die oft Thailand mit Deutschland und Europa vergleichen, finden Sie unter der Rubrik Zeitgeistkritik im Menü. Sind es doch gerade die Bereiche, die mir ein paradiesisches Leben hier in Chumphon, Thailand bereiten.


Kokosnusspalme und Meer

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