Aktualisiert am 16. Oktober, 2026
500 km südlich von Bangkok, am tropischen Golf von Thailand in Chumphon auf unserem Anwesen, Baan Metawi, dort, wo auch der Pfeffer wächst, hat der Schreiberling seinen Lebensmittelpunkt. Ein Leben im Paradies ist schon eine zutreffende Beschreibung. Baan bedeutet so viel wie „Haus“ oder „Anwesen“ und Metawi heißt Sohn Nummer 1.
Seit 2009 darf ich als Auswanderer hier leben und der Blog beschreibt mein Lebensabenteuer, indem ich mir die Welt wie Pippi machen darf. Dieser Beitrag geht detaillierter auf alles ein, was in unserem Zuhause wächst, und welche Tiere sich hier gerne herumtreiben. Die Flora und Fauna in Thailand tobt sich förmlich, auf Baan Metawi in Chumphon am tropischen Golf von Thailand mit wunderbarem Monsunklima, aus. Hier erleben wir Natur nicht nur als Kulisse, sondern als täglichen Begleiter. Es ist schon ein bisschen auch ein Leben in einem botanischen Garten, intensiv und pur, manchmal auch knallhart.
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Matt Abold heißt der Bub und lebt seit 2009 auf Baan Metawi, in Chumphon, Thailand. Er schreibt übers Auswandern und Überwintern und sozial- und wirtschaftspolitische Themen mit Bezug zu Thailand.
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Geschätzte Lesezeit für diesen Beitrag: 14 Minuten
Dort zu leben, wo der Pfeffer wächst, ist nicht nur exotisch
Ein tropisches Monsunklima wie in Chumphon, am Golf von Thailand, benötigt man schon für den Pfeffer, und die gesundheitlichen Vorteile, hier zu leben, sind meist für Menschen mit Silberhaaren schon auch enorm.
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Dennoch gab es gerade hinsichtlich der Flora und Fauna viel für mich, den Mitteleuropäer, hier in Chumphon, im Süden Thailands, um und auf Baan Metawi, zu lernen. Es ist eben exotisch für uns Weiße, dem Baxida, Ja Muh und Farang in Thailand. Alleine über 40 verschiedene Vogelarten, die wir über die Jahre hier „entdeckt“ haben, geben uns schon ein sehr gutes Wohlbehagen.
Der Ananasbaum
Früher dachte ich immer, dass Ananas auf einem Ananasbaum wächst, und war dann ganz überrascht über die nicht vorhandenen Ananasbäume. Bananen, für den Mitteleuropäer immer im genormten Einheitslook, sind hier extrem vielfältig und so schmecken sie auch. Es gibt aber auch richtig gemeine Kerne in manchen Bananen. Wer hätte dies gedacht? Genauso erstaunt war ich, als ich unterhalb der Bananenstaude das erste Mal das wunderschöne violette Fruchtherz entdeckt habe, welches Thailänder als Gemüse verkochen.
Wie weiß man, wie viele Waben in einer Mangostin sind? Man zählt die kleinen Fächer auf der Unterseite der Frucht. Damit kann man selbst noch Thailänder beeindrucken. Und dann noch die sehr lustige Jackfrucht, bei der eine Frucht 10 kg wiegt und daher nur am Stamm oder an sehr dicken Ästen wächst. Diese wird ab und an von uns Europäern mit der Durian verwechselt.
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Mein Sehnsuchtsbaum, die Kokospalme
Vor Jahren habe ich schon etliche Kokospalmen am Meerwasserkanal angebaut. Die größte hat sicherlich stattliche 15 Meter Höhe und 5 Palmen versorgen uns mit ausreichend Kokosnüssen. Alles an diesen Wunderbäumen kann verarbeitet werden. Keine andere Pflanze hat so viele Anwendungsmöglichkeiten wie mein Sehnsuchtsbaum. Ich weiß, eine Palme ist kein Baum und botanisch ist sie mit Gräsern verwandt und ist kein Gehölz. Verzeih mir Wissenschaft, Du spinnst! Welches andere Holz fühlt sich im Süßwasser, aber auch im Meerwasser wohl? Welches andere Holz verwandelt sich in so tolle Holzkohle? Welches andere Holz ist besser für den Schiffsbau geeignet? Aber auch für Häuser, Brücken, Möbel, etc.?
Auf unseren Mitte 2025 „eröffneten“ Plantagen haben wir bereits über 80 Kokospalmen verschiedener Sorten angebaut, mehr dazu in den Beiträgen:
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Und ein weiterer Beitrag über die einzigartigen Anwendungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten der Kokospalme ist von mir in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft geplant.
Exotisches entdecken
Die Nipapalme, eine Mangrovenart (Mangroven; die wahre Lunge der Erde) findet sich im Meerwasserkanal. Da wir in der Nähe eines Nationalparks mit riesigen Mangrovenwäldern leben, wächst diese sehr interessante Palme von alleine. Die Frucht in Fußballgröße ist essbar und Thailänder machen eine Süßspeise daraus. Das Gewicht der Frucht ist beeindruckend, da sie schwer wie Eisen ist. Für Krebse und anderes Getier bietet es ein ideales Quartier.
Selbst heute noch gibt es viel Neues zu entdecken, und ich weiß eigentlich gar nicht, wovon ich mehr erstaunt und begeistert bin: Von der tropischen Flora, die immer Neues zu Tage bringt, oder von der Fauna, die nur so strotzt vor Leben und Vielfalt hier am Golf von Thailand. Erst kürzlich durften wir dann unsere erste wilde Bienenwabe in der Baumkrone des Javaapfelbaums und in 2025 sogar im Bambus entdecken.
Die Flora auf und um Baan Metawi
In einem Beitrag geht es um Bambus, siehe: Bambus und Muschelfarm in Thailand. Dieser wuchert wunderschön auf Baan Metawi, jedoch ist der Schnitt meist mit Schmerzen verbunden. Auch der giftige Efeu ist am Meerwasserkanal gut vertreten: Schön anzusehen, aber unschön bei Hautberührungen.
Überhaupt nicht geplant war die große Diversität an Pflanzen hier. Letztendlich kam dabei etwas typisch Thailändisches heraus, das überall in Chumphon gefunden werden kann. Ohne lange Planung, so viel wie möglich kombinieren und schauen, was passiert. Eigentlich ein Lernen von der Natur, die Vielfalt liebt. Ganz nebenbei auch ein Grund, warum Thailand ein Musterbeispiel im Plantagenbau ist und sich stark von Malaysia und Indonesien unterscheidet.
Grundsätzliches zur Plantagenwirtschaft in Thailand
Während der klassische Ackerbau – wie man ihn etwa aus den D-A-CH-Ländern kennt – meist auf großflächigen, einheitlich bewirtschafteten Feldern basiert (Weizen, Mais, Raps etc.), folgt die Plantagenwirtschaft einem anderen Prinzip. Hier dominieren Dauerkulturen wie Kokos, Kautschuk, Ölpalmen, Durian oder Kaffee, die über viele Jahre hinweg kontinuierlich geerntet werden. Der Unterschied ist nicht nur botanisch, sondern strukturell:
- Ackerbau = saisonale Kulturen, jährliche Neuansaat, hohe Mechanisierung
- Plantagenwirtschaft = mehrjährige Kulturen, kontinuierliche Ernte, oft stärker von Handarbeit geprägt
Ein entscheidender Punkt, der in westlichen Debatten oft untergeht: Plantagenwirtschaft ist in Südostasien keineswegs einheitlich organisiert. In Ländern wie Malaysia und Indonesien dominieren in vielen Bereichen großflächige Strukturen – überwiegend Monokultur – mit Arbeitern ohne eigenen Landbesitz sowie Konzern- oder staatsnahen Organisationen. Warum ist der Unterschied zu Thailand so groß?
Thailand wurde nie kolonisiert. Es gab keine systematische Enteignung zugunsten europäischer Plantagenmodelle und keine erzwungene Umstellung auf reine Exportstrukturen. Gleichzeitig blieb Land in weiten Teilen in lokaler Hand, wurde historisch breiter verteilt und wird bis heute häufig von Familien selbst bewirtschaftet.
In Thailand sieht es daher in weiten Teilen anders aus. Es gibt selten Konzerne, aber deutlich mehr klein- und mittelgroße Betriebe im Familienbesitz, wo der Eigentümer selbst noch mitarbeitet. Das lässt sich sogar mit bloßem Auge erkennen: Die Plantagen verändern sich oft schon nach wenigen hundert Metern. Statt kilometerlanger Monotonie entsteht ein abwechslungsreiches Landschaftsbild. Allein dies wirkt wie ein gewisses wirtschaftliches Hedging, da Schwankungen einzelner Agrarpreise abgefedert werden.
Zudem werden auf thailändischen Plantagen häufig verschiedene Kulturen kombiniert – Kokos mit Ananas, Durian, Mangos und Bananen, ergänzt durch kleine Tierhaltung wie Hühner. Das System wirkt dadurch weniger wie industrielle Landwirtschaft und eher wie ein Stück kultivierte Natur. In Europa nennen wir dies heute neudeutsch „Agroforstwirtschaft“. In Südthailand wird dieses Prinzip jedoch seit jeher ganz selbstverständlich und natürlich praktiziert.
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Jetzt erst mal einige Fotos von Pflanzen im Garten und Kanal:


































Sicherlich nicht vollständige Liste aller Pflanzen auf Baan Metawi
| Fuchsschwanzpalme | Fischschwanzpalme | Champagnerpalme |
| Zuckerpalme | diverse Kokospalme | Nipapalme |
| Betelnusspalme | Rotstielpalme | Weihnachtspalme |
| Silberpalme | Lady Palme | Schirmpalme |
| Strahlenpalme | Farangpalme | Wilde Datelpalme |
| McArthur Palme | Heliconia Orchidee | diverse Orchideen |
| Rosen (ab und zu) | diverse Kakteen | Baum der Reisenden |
| Giftiger Efeu (nur Kanal) | Goldener Bambus | Grüner Bambus |
| Pagatpat Mangroven | Rhoeo Spathacea | Ziegenbart |
| diverse Farne | Bougainvillea | Paradiesvogelblume |
| Schwiegemutterzunge | Rangunschlinger | Drachenbaum |
| Malteserkreuzblume | Dreimasterblume | Sancheziabusch |
| Pfeilwurzgewächse | Aloe vera | Helikonien |
| Bananen | Pfeffer | Maracuja |
| Wasserspinat | Javaapfel | diverse Mangobäume |
| Mangostinbaum | Limettenbäume | Erdbeeren (Versuch) |
| Zitronengras | Diverser Chili | Minze |
| Thymian | thai. Basilikum | Koriander |
| Ananas | Papaya | Pandan |
| Philodendron | Marihuana | Kratom |
| Galgant | Olivenbaum (aus Österreich) |
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Flora und Fauna in Thailand – Die Fauna auf und um Baan Metawi
Auch wenn es schwer verständlich ist, aber das Wissen um gefährliche Tiere auf und um Baan Metawi ist tatsächlich auch ein Bestandteil, mein Leben paradiesisch zu bezeichnen. Es wird dadurch intensiv, pur und ein wenig gefährlich und nicht wie ein mit Pseudo-Vollkaskoversicherung ausgestattetes Leben. Es gibt nicht viele Aufnahmen von wilden Tieren im Kanal, meist von unseren Mietern gemacht.
















Februar 2026
Video vom Dezember 2025 von unseren Auswanderergästen gemacht. Liebesspiel oder Revierkampf?
Video vom Juli 2025
Noch ein Video vom Mai 2025
Flora und Fauna in Thailand – Ein Leben im Zoo
Mit freundlicher Unterstützung mittlerweile vieler Gäste auf Baan Metawi, die auch in nächtlichen Aktionen nachtaktive Tierarten „entdeckten“, viele Vögel tagsüber auf den Terrassen fotografierten und, ausgerüstet mit einer entsprechenden App und Fotobüchern, den Gesang und die Farben den jeweiligen Vögeln zuordneten. Die Liste der Tiere am tropischen Golf von Thailand ohne Fotos ist allerdings erheblich länger und umfangreicher.
| Zwergotter | Bindenwarane | Pythons |
| Kobra (Monokel) | orientalische Peitschenschlange | Wipfelnatter |
| Mangroven-Natter | Goldene Baumnatter | diverse Spinnen |
| Hausgeckos klein | Hausgeckos groß | Chamäleons |
| Salamander | diverse Frösche | Feld-/Reisratten |
| Graubaucheichhörnchen | Riesenhörnchen | Makaken |
| Schleichkatzen | schwarze Flusskrebse | Hundertfüßer (gefährlich) |
| Tausendfüßler (ungefährlich) | diverse Würmer | Eichhörnchen |
| Palmenhörnchen | Grünrücken Necktarvogel | Masken Bülbüls |
| Hirtenmanias | Heckenkuckuck | Flaggendrongo |
| Grünschnabelkuckuck | Bankivahuhn | Asienkoel |
| Perlhalstaube | Schwarzmilan | Dajalschama |
| Gelbbrauen-Laubsänger | Purpurbrustracke | Schwarzzügelbülbül |
| Braunlist | Streifenbrust-Erddrossling | Rotstirn-Schneidervogel |
| Bengalenracke | orientalischer Bussard | Schikra |
| blauer Brustband Eisvogel | Storchschnabel Eisvogel | Feuerliest Eisvogel |
| Weisskehl Eisvogel | Halsbandliest Eisvogel | Schwalben |
| Mittelstörche | Zwergkormorane | diverse Mittelreiher |
| diverse Watvögel | Kolibrischwärmer | Ente, pechschwarz |
| Wellenreiher | Riesennachtschwalbe | Löffelstrandläufer |
| Adler | Tauben | Feuerrückenspecht |
| Asiatischer Bienenfresser | Kuckuckszwergkautz | große Vielfalt Schmetterlinge |
| Glühwürmchen | Leuchtkäfer | große Vielfalt Libellen |
| diverse Ameisen | Pferdeegel | große Vielfalt Krustentiere |
| riesige Vielfalt an Fischen | Insekten ohne Ende | Honigbienen |
| Wiesel | Fledermäuse | Termiten |
| Schmuckbaumnattern |
Die tropische Flora und Fauna am Golf von Thailand
Sie ist zwar üppig hier, aber auch nicht immer ganz ungefährlich. Kein Wunder, denn das Klima ist ganzjährig schon etwas Besonderes. Dennoch sind es gerade die kleinsten sichtbaren Tiere, die durchaus unbequem bis gefährlich sein können. Gegen Moskitos lässt sich aber auch gut gegensteuern. Dazu passen die nachfolgenden Beiträge.
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Arbeiten auf Baan Metawi
Es macht Spaß, keinen grünen Daumen haben zu müssen, da ohnehin alles mit einer unglaublichen Geschwindigkeit wächst. Es gibt keinen Winter und das tropische Monsunklima im Süden Thailands hilft lädt das ganze Jahr über zum Wachsen ein. Der Pflanzenschnitt beträgt geschätzt 100 kg pro Monat und nimmt stetig zu.
Im Februar 2021 habe ich eine Plattform Richtung Meerwasserkanal angefangen zu bauen. Mittlerweile ein idealer Ort für eine Hängematte, um die Flora und Fauna im Süden Thailands schön zu beobachten. Eine weitere Plattform gibt es seit 2024.
Schon alleine die Bauweise überall im tropischen Thailand ist der Flora und Fauna geschuldet. In Europa würde ich als Boden Holzplanken verwenden. Hier wird es Holzplanken aus Betonverbundstoff sein.
Mehr Lesestoff:
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Allerdings: Wer noch mehr mit der tropischen Natur am Golf von Thailand leben möchte, kann dort auch die Nacht im Zelt verbringen, ein kleines Abenteuer in exotischer Flora und Fauna. Siehe auch: Camping in Thailand, muss das wirklich sein?






Chumphons Symphonie
Es gibt sogar einen Beitrag mit einem Gedicht von mir über Flora und Fauna, den Monsun, Chumphon, Radfahren und ganz viel Lebensglück: Tropisch exotischer Monsun in Thailand – ein erfahrenes Gedicht. Auch dies macht für mich Baan Metawi und die ganze Gegend hier so lebenswert.
Suan Metawi
Suan bedeutet Garten oder Plantage auf Thailändisch. Genau darum geht es in diesem Beitrag: Die lustigen Unternehmungen meiner Herzallerliebsten.
Es ist schön hier
Baan Metawi macht uns viel Spaß und gibt Glückheit. Fast allen unseren Gästen, ob Freunde oder Verwandte oder auch Überwinterer und Auswanderer, hat es bisher sehr gut gefallen. Zugegeben, die Gegend hier, im Süden Thailands, ist schon auch richtig klasse. Kommen Sie doch vorbei und mieten Sie sich mehrmonatig bei uns ein. Wie das geht? Ganz einfach, lesen Sie weiter:

Leben und wohnen auf Baan Metawi in Chumphon am Golf von Thailand
Wenn Sie sich für einen Langzeitaufenthalt bei uns in Chumphon interessieren, lesen Sie sich das Mietangebot meiner Frau auf Baan Metawi gut durch. Es zeichnet sich insbesondere durch ein sehr nützliches und vielfältiges Servicepaket aus, das Ihnen den Schritt zum Überwintern, Übersommern oder Auswandern nach Thailand erheblich erleichtert. Frei von Massentourismus erleben Sie bei uns in Chumphon das wahre Thailand mit seiner bezaubernden Meereskulisse inmitten tropisch-exotischer Naturlandschaften. Zudem spricht der Ehemann meiner Frau sogar auch Deutsch.
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