Leben in Thailand
Matt auf dem Moped während Covid-19 Chumphon Thailand

Covid-19 Situationsbericht Thailand

Aktualisiert am 19. September 2021

Covid Situationsbericht für Thailand

Täglich aktualisierter Covid Situationsbericht und Stand der Einreisemöglichkeit für Thailand.

Siehe Möglichkeit der Einreise nach Thailand weiter unten

Die COVID-19 Pandemie, verursacht durch den Coronavirus SARS-CoV-2, befindet sich nun weltweit im 21. Monat.

Matt Abold

Mein Name ist Matt Abold und ich lebe seit 2009 als weißer Ausländer im Baan Metawi, in Chumphon, Thailand. Ich schreibe übers Auswandern und Überwintern und verbinde meine Beiträge oft mit sozial- und wirtschaftspolitischen Themen, die Thailand mit Deutschland und Europa vergleichen, in meiner Rubrik: Zeitgeistkritik.

Fallzahlen

In Thailand sind im Moment sowohl die bevölkerungsbereinigten Fallzahlen Infizierter, als auch die Mortalitätsrate deutlich geringer als in allen europäischen Staaten. Seit Beginn der Pandemie gab es 1.476.477 positiv getestete Fälle und 15.363 Todesfälle (117 binnen 24 Stunden) bei einer Gesamtbevölkerung von über 69 Millionen Menschen (Stand 19. September 2021. Quelle: Thai Department of Disease Control).

Das Infektionsgeschehen flammt seit Ende März 2021 wieder auf. Seit Mitte August 2021 ist eine Besserung eingetreten mit heutigen (19. September 2021) 13.576 (davon 395 in thailändischen Gefängnissen) neu Infizierten. Die 7-Tage-Inzidenz ging landesweit auf: 137,0 zurück. Die höchste 7-Tage-Inzidenz war am 18. August 2021 mit 218.

Per 18. September 2021 wurden in Thailand 43.889.427 Impfungen durchgeführt, davon 28.611.321 Erstimpfungen (ca. 41 % der Gesamtbevölkerung), 14.657.681 Zweitimpfungen (ca. 21 % der Gesamtbevölkerung) und 620.425 Drittimpfungen (Quelle). Seit Ende Juli steigen nun tatsächlich die Impfzahlen merklich an. Lag der Durchschnitt bis Ende Juli bei unter 200.000 Impfungen pro Tag landesweit, waren es im August täglich ca. 500.000. Im September sind es jetzt schon durchschnittlich 600.000 mit einer Tagesspitze von 925.000 am 4. September. Weitere Beiträge zum Thema:

Maßnahmen

Bis Ende August wurden in Bangkok und weitere 28 Provinzen für 30 Tage harte Maßnahmen gegen die Verbreitung des Viruses eingeführt. Ab 1. September wurden Maßnahmen wieder gelockert. Weiterhin gilt u.a.:

  • nächtliche Ausgangssperre von 21:00 bis 04:00 Uhr
  • Restaurants dürfen wieder öffnen. Die Kapazität unterscheidet sich zwischen Außen- und Innenbereichen.
  • Die meisten Geschäfte müssen um 20.00 Uhr schließen
  • Interprovinzbusverkehr findet wieder statt
  • Inlandsflüge finden wieder statt
  • Schulen sind im ganzen Land noch geschlossen, es findet ausschließlich online Unterricht statt
  • Leicht erkrankte oder symptomlos Infizierte dürfen in Bangkok in Heimquarantäne bleiben. Anfang August waren dies ca. 100.000.
  • landesweit gilt selbstverständlich eine Maskenpflicht für drinnen und draußen und Fieber messen beim Betreten von Geschäften.

Per 1. August 2021 wurden alle Maßnahmen auf insgesamt 29 Provinzen, inkl. Bangkok, ausgeweitet. Dies entspricht ca. 40 % der Bevölkerung in Thailand.

Covid Situationsbericht – wie bekämpft Thailand Covid-19?

Das Klima bei uns ist ganzjährig immer tropisch heiß und feucht. Das soziale Leben findet hauptsächlich im Freien statt. Beides ist wohl eine natürliche helfende Hand bei der Pandemie.

Ein Hauptgrund, dass die Situation nicht vollständig außer Kontrolle gerät, ist sicherlich die Disziplin der Thailänder. Das Problem ist ärgerlicherweise die Regierungsarbeit. Die Regierung hatte bis ca. April/Mai 2021 die Pandemie mustergültig gemanagt. Leider trifft dies heutzutage nicht mehr zu und auf vieles, was gut funktioniert hatte, wurde mit der 3. Welle verzichtet. Es gibt heftigste Kritik an dem verfehlten und zu langsamen Impfstart und den für thailändische Verhältnisse viel zu hohen Todesopfer.

Seit Ende Juli nimmt das Impftempo aber merklich zu. Berichte, wonach die steigenden Infektionszahlen am Höhepunkt sind, sollten sich dann auch im September bei den Zahlen stärker bemerkbar machen.

Covid Situationsbericht –
Möglichkeiten der Einreise nach Thailand

Achtung: Seit Ende August ist der Andrang für ein Visum bei der thailändischen Botschaft und Konsulaten sehr groß. Von Ihrer Terminanfrage per E-Mail bis zum eigentlichen Termin können 4 bis 6 Wochen vergehen. Danach müssen Sie noch mit weiteren 3 Wochen für das CoE rechnen. Genaueres auf den Botschaftswebseiten.

Am 4. Juni 2021 hat der Premierminister nochmals den Fokus auf die Touristik betont, siehe Artikel in der Bangkok Post. Er geht davon aus, dass ab Juli 2021 Geimpfte nach Phuket ohne Quarantäne kommen können und ab Oktober kommen 9 weitere touristische Provinzen hinzu. Details sind allerdings noch nicht klar.

Am 16. Juni 2021 sagte der Premierminister in einem Fernsehinterview, dass er das Land binnen 120 Tagen (ab ca. Mitte Oktober) wieder vollständig öffnen wolle und für Geimpfte eine freie Einreise nach Thailand möglich sein wird. Hier geht es zum Bericht der Bangkok Post.

Seit 1. Juli 2021 empfängt Phuket geimpfte Touristen unter strengen Auflagen aber ohne Quarantäne. Über das „Phuket Sandbox“ Model kamen in den ersten 30 Tagen über 14.000 internationale Touristen an. Da aber Phuket sich Ende Juli abgeriegelt hat, ist es für Sandbox Touristen kaum möglich die Insel über den Landweg zu verlassen. Alle Inlandsflugverbindungen vom Flughafen Phuket sind zurzeit ausgesetzt, siehe hierzu eine Artikel in der Bangkok Post.

Seit 18. Juli 2021 wurde Thailand seitens der EU von der Liste sicherer Covid-19 Länder gestrichen. Dies bedeutet unter anderem mindestens 10 Tage Quarantäne bei Reisen in die EU. Davon ausgenommen sind Genese, vollständig Geimpfte und negativ Getestete mit entsprechendem Nachweis.

Seit 8. August 2021 zählt Thailand, laut RKI als Hochrisikogebiet, siehe Webseite der Deutschen Botschaft Bangkok.

Wie schaut es mit der Hauptsaison für Thailand aus?

Ab 1. Oktober 2021 sollen zusätzlich zu Phuket, Koh Samui und Krabi auch Bangkok, Hua Hin, Cha Am, Pattaya und Chiang Mai ohne Quarantäne für Geimpfte geöffnet werden. Per 15. Oktober 2021 sollen dann noch 21 weitere Provinzen dazukommen. Im Moment gibt es für jede geöffnete Provinz einen Flickenteppich an Anforderungen und Bedingungen; es ist verwirrend. Hoffentlich entwirrt sich dies bis Oktober. Wie alles tatsächlich im Oktober ausschaut, wird leider nur sehr kurzfristig, der Pandemie sei Dank, entschieden werden.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Visum

Seit 9. Dezember 2020 ist es möglich, das 3×3 Monate gültige STV (special tourist visa) zu beantragen. 3×3 Monate bedeutet, dass es erstmals eine 3-monatige Geltungsdauer hat und 2-mal um jeweils 3 Monate verlängert werden kann ohne Ausreisezwang. Somit ist ein maximaler ununterbrochener Aufenthalt in Thailand mit diesem Visum von 9 Monaten möglich.

Für über 50-Jährige ist auch das Non Immigrant Visum – retired möglich. Sollten Sie ans Auswandern denken, ist ohnehin dieses Visum zu beantragen, da Sie mit dem STV Touristenvisum spätestens nach 9 Monaten ausreisen müssen.

Kicken Sie hier um zur entsprechenden Seite der thailändischen Botschaft in Berlin zu kommen.
Klicken Sie hier um zur entsprechenden Seite der thailändischen Botschaft in Bern zu kommen
Klicken Sie hier um zur entsprechenden Seite der thailändischen Botschaft in Wien zu kommen

Weitere seriöse Informationen finden Sie auf folgenden Webseiten:

Mehr zum Thema Auswandern? … dann …

Kokosnusspalme und Meer

Leben in Thailand – Der Blog …
… der Auswandern und Überwintern einfach macht.

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10 Kommentare

  1. Hallo Matt,
    dass Thema Covid-19 ist leider nicht zu umgehen, spätestens seit in Deutschland einigen Politikern, allen voran Markus der Erste aus Bayern, die demokratische Maske verrutscht ist. Da wird unverhohlen für „Privilegien“ von Geimpften gesprochen: „durch Impfen die Freiheit geben“!? Oder: „mehr Freiheit für vollständig Geimpfte“!? Und das, obwohl bekannt ist, dass auch vollständig Geimpfte keine sterile Immunität haben und das Virus somit weitergeben können.
    An die Spitze der Apartheidsbewegung setzte sich Kanzleramtschef Braun, der die Spaltung der Gesellschaft sogar so interpretierte, dass Ungeimpfte auch mit einem negativen PCR-Test nicht alle Rechte wie Geimpften zustehen sollen. Und die Chefin von Herrn Braun? Hat sie ihrem Sprachrohr widersprochen? Nein, natürlich nicht!
    Eine Korrektur dieser indirekten Impfpflicht ist nicht zu erwarten, trotz der aktuellen Aussagen der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention), dass sich bei der Delta-Variante die Virusmenge in den Nasen und Rachen von infizierten geimpften Menschen nicht von der Virusmenge von ungeimpften Menschen unterscheidet und die deshalb wieder das Maskentragen in Innenräumen empfiehlt!
    Inzwischen ist die Impfkampagne derart ideologisch aufgeladen, dass ein faktenbasierter Austausch kaum noch möglich ist. Die Politiker werden durch ARD, ZDF & Co. dabei unterstützt und diese wichtigen Fakten nicht zeitnah kommuniziert, oder nur über ihre Homepage statt in den Hauptnachrichten.
    Die Bevölkerung in Geimpfte und Ungeimpfte zu unterteilen und bei Grundrechten von Privilegien zu sprechen soll unser Gesellschaft spalten. Der Weg in eine Art Apartheidsstaat in Deutschland ist vorgezeichnet, die reaktionären Tendenzen unübersehbar. Bleibt zu hoffen, dass das Bundesverfassungsgericht standhaft bleibt und wie bisher den Feinden einer offenen Gesellschaft die rote Karte zeigt.
    Thailand hat ja den großen Vorteil noch keine all zu hohe Impfquote zu haben, denn die könnte dazu führen, dass die Menschen unvorsichtiger werden, sich in Sicherheit wiegen und das Wichtigste vergessen, die Abstands- und Hygienemaßnahmen. Auch wenn der Abstand der neue Anstand ist, werde ich meine Einwanderungsabsichten nach Thailand nur aufschieben. Bisher war jede Pandemie nach spätestens 3 Jahren vorüber. Hoffentlich ist das auch diesmal so. Sollte es keine Zoonose sein und das Virus aus dem Wuhan Institute of Virology in die Umwelt gelangt sein, könnte es diesmal ganz anders sein. Wie heißt es im Zauberlehrling so treffend: „Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister werd ich nun nicht los.“ Das Problem wäre, dass der herbeigerufene Meister nicht mehr helfen könnte.
    Aber unsere Qualitätsmedien berichten ja fast alle vom sogenannten „Wildtyp“ als Ursprung, somit sollte die Zoonose in ca. 1 ½ Jahren vorüber sein. So lange werde ich wahrscheinlich mit meiner Einwanderung noch abwarten. Bleibt zu hoffen, dass die thailändische Bevölkerung auch zukünftig keine Angst vor uns Farangs hat und nicht die Straßenseite wechselt, wenn ihnen ein weißer Ausländer begegnet. In den sogenannten „Sozialen Medien“ wird ja teilweise davon berichtet, obwohl die Thais wissen sollten, dass es im Wesentlichen die zurückreisenden Einheimischen und die Ausländer aus den Nachbarländern waren, die Covid-19 nach Thailand brachten. Wie ist nach Deinen Erfahrungen die aktuelle Stimmung gegenüber uns Farangs und wünscht sich die Mehrheit der Einheimischen überhaupt wieder den Tourismus ähnlich wie vor Corona zurück?
    Grüße vom Bodensee
    Andre

    1. Andre, Deine Kritik ist hart und vielleicht nicht diplomatisch aber herrlich erfrischend. Du begründest auch mit den Covid-19 Fakten, die zurzeit vorhanden sind. Ich bin zwar ein wenig anderer Meinung, da das Gemeinwohl auch berücksichtigt werden muss und letztendlich wird es eine Abwägungsfrage sein. Wenn ich das mit dem Bundesverfassungsgericht richtig verstanden habe, ist das Gemeinwohl auch Teil der Abwägung. Wir werden es in den nächsten Monaten sehen.
      Zu Thailand und der Diskriminierung. Ich weiß, ich stehe mit meiner Meinung im krassen Gegensatz zu vielen, die in den Touristenhochburgen leben. Aber in der Mehrheit der thailändischen Provinzen werden wir Weiße weiterhin positiv diskriminiert, daran hat Covid-19 nichts geändert. Selbst gegenüber den tausenden Gastarbeitern aus Myanmar, die bei uns in den diversen Fischfabriken arbeiten, gibt es keine speziellen Covid-19 Diskriminierungen. Jedem ist hier klar, dass die Gastarbeiter extrem wichtig sind und die meisten Fabrikeigner haben eben für ihre mehrheitlich ausländischen Arbeiter bereits Impfungen organisiert und auch bezahlt. Mir ist aber auch klar, dass dies sicherlich nicht überall in Thailand so ist.
      Wer thailändisch lesen kann weiß, dass die Regierungsarbeit bezüglich Covid-19 am allermeisten Kritik aus der Bevölkerung auf sich zieht. Bekannte deutsch- und englischsprachige Foren über Thailand sind häufig von Rassisten, Bornierten und Vollpfosten gekapert; dort sind vernünftige Diskussionen meist überhaupt nicht mehr möglich. Daher würde ich den Wahrheitsgehalt bei sozialen Medien grundsätzlich und auch speziell für in Thailand lebende Ausländer bei null ansetzen. Leider ist dies aber gar nicht so selten auch bei unseren Qualitätsmedien der Fall. Die ARD Journalistin Bodewein hat erst letzte Woche gezeigt was für ein entsetzlich unprofessionelles Niveau bei der Berichterstattung, in diesem Fall über Thailand, vorhanden ist. Zum Abschluss zwei passende Beiträge zum Thema: Schmierfinken und Besser ein zufriedenes Schwein als ein unzufriedener Narr.
      Nochmals vielen Dank für Deinen Kommentar und alles Gute.
      Matt

      1. Hallo Matt,
        danke für Deine Rückmeldung. Bitte nicht falsch verstehen, ich kein Impfgegner und habe natürlich auch das Gemeinwohl im Auge. Die Faktenlage ist aber nun einmal so, dass die bisherigen Impfungen weder die Geimpften selbst vor einer Infektion schützen und auch die Allgemeinheit vor einer Weitergabe des Virus durch die Geimpften nicht geschützt wird. Die von mir genannte Veröffentlichung in der Washington Post hinsichtlich der Aussagen des CDC ist ja ein Beleg dafür. Auch wenn man sich andere Fakten anschaut, ist es sehr schwierig zu glauben, dass das Gemeinwohl bei uns im Vordergrund steht, denn es wurden die vulnerablen Gruppen nicht geschützt. Nur ungefähr 1% unserer Bevölkerung lebt in den Alten- bzw. Pflegeheimen, aber über 50% aller Toten in Zusammenhang mit Covid-19 kamen aus diesen Heimen, obwohl man genau wusste wie diese Gruppe zu schützen gewesen wäre. Die Bundestagsdrucksache 17/12051 „Pandemie durch Virus Modi-SARS“ ist ein Beleg dafür. Seit 2013 wussten somit alle Verantwortlichen im Bund und in den Ländern, was vorbeugend zu tun gewesen wäre. Alle 3 Gesundheitsminister und deren Chefin haben in den rund 7 Jahren vor Covid-19 nicht die erforderlichen Vorsorgemaßnahmen umgesetzt, obwohl sie nach dem Infektionsschutzgesetz für die Beschaffung der notwendigen Schutzausrüstung verantwortlich sind! Geht es bei uns tatsächlich um’s Gemeinwohl? Ich glaube das nicht, denn das Gemeinwohl müsste besonders die vulnerablen Gruppen berücksichtigen.
        Bleibt nur zu hoffen, dass zukünftig ein wirkungsvollerer Impfstoff gefunden wird als die bisherigen. Aber selbst wenn das nicht gelingen sollte, werde ich mich natürlich auch für meine Reisefreiheit impfen lassen.
        Nochmals vielen Dank für Deine Rückmeldung und alles Gute.
        Andre

        1. Da bin ich vollkommen Deiner Meinung. Gesellschaftlich zählt bei uns der Einzelne mehr, als die Gesellschaft. Das dies auch anders geht beweist zum Beispiel Thailand.

          Meine Aussage zum Gemeinwohl bezog sich ausschließlich auf das Bundesverfassungsgericht. Es dürfte nicht mehr allzu lange dauern, bis die ersten Urteile kommen.
          Viele Grüße und Danke für Deinen Kommentar.

  2. Update vom 11.08.2021: Markus der Erste aus Bayern trommelt: „Pandemie der Ungeimpften“.

    Mein tagesaktuelles Risiko, auf jemanden in meinem Landkreis zu treffen, der mit Covid19 infiziert und ansteckend ist, beträgt: 0,18%! (Quelle: Coronavirus-Risiko-Rechner unter: https://covid-o-mat.de/)

    Die Wahrscheinlichkeit, dass ich mich dabei infiziere, liegt aber bei Einhaltung der Hygieneregeln wie u.a. ausreichendem Abstand bei 0%!

    Bei falschen Behauptungen wie einer „Pandemie der Ungeimpften“, wird sich Markus der Erste aus Bayern vielleicht bald für eine äußere Kennzeichnungspflicht der Ungeimpftem aussprechen, so dass jeder im Straßenbild Ungeimpfte sofort erkennen kann. So etwas hatten wir ja schon einmal für eine bestimmte Teil der Bevölkerung in Deutschland…

    Viele Grüße aus Bayern

    Andre Wagner

    1. Herrlich direkt. Wahrscheinlich stelle ich den Impfbeitrag online. Gehe dabei eher auf die Situation in Thailand ein. Trotzdem meckere ich auch, so issa halt der Bub. Wobei ich doch sehr fürs Impfen bin. Nochmals danke für Deinen Kommentar. Viele Grüße. Matt

      1. Hallo Matt,
        ich bin auch für das Impfen. Allerdings warte ich noch ab und drängle noch nicht. Ein traditioneller „Tot-Impfstoff“ soll ja kurz vor der Zulassung stehen.

        Die vektorbasierten-Vaccine von Astra und J&J sowie die mRNA-Vaccine von BionTech und Moderna überzeugen mich wegen der vielen erneuten Infektionen der „vollständig Geimpften“ (z.B. in Israel mit BionTech) nicht und es liegen bei diesen neuartigen, gentechnisch erzeugten Impfstoffen keine Langzeiterfahrungen vor.

        Außerdem schlage ich mit dem traditionellen „Tot-Impfstoff“ sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe, denn ich muss nicht noch zusätzlich zur Grippeschutzimpfung.

        Ich hoffe die Zulassung erfolgt baldmöglichst, denn ich möchte spätestens Anfang nächsten Jahres in Thailand überwintern und zwischen einer Impfung und dem Flug sollten wegen dem erhöhten Thromboserisiko ca. 3 Monate liegen.

        Grüße aus Bayern

        Andre Wagner

        1. Hallo Andre,

          mit der Begründung verstehe ich dann aber Dein Zögern nicht. So einen Impfstoff gibt es schon lange. Der wurde auch bereits an hunderte Millionen Menschen verimpft. Sinopharm heißt das Teil, die Wirksamkeit ist zwar geringer aber der Schutz vor schweren Verläufen sehr hoch. Wird wahrscheinlich der Impfstoff sein, den ich bekomme. Würde aber auch jeden anderen nehmen. Ich hab keine Auswahl, daher ist die Entscheidung auch sehr einfach. Siehe auch: Gedanken zum Impfen in Thailand.

          Halte Dir jedenfalls die Daumen bei Deinem Plan, in Thailand zu überwintern.

          Viele Grüße aus Chumphon

          Matt

          1. Hallo Matt,
            Sinopharm hat bisher keine Zulassung in der EU und darf somit in Deutschland nicht angewendet werden!
            Allein auf die „Notfallzulassung der WHO“ verlasse ich mich nicht, auch wenn in einigen Ländern in Europa Sinopharm geimpft wird.
            In der EU sind momentan nur die gentechnisch erzeugten Impfstoffe von BionTech, Moderna, AstraZeneca und Johnson&Johnson zugelassen („Bedingte Zulassung“).
            Ob sich das ändert und Sinopharm von der EMA auch eine sogenannte „Bedingte Zulassung“ erhält, wird man sehen.
            In diesem Sinne: Panta rhei
            Andre

          2. André, Du kannst bei mir doch nicht mit Altgriechisch kommen, dass ist ja wirklich Perlen vor die Säue werfen. 555. Aber zum Thema, ich denke schon, dass es eine gewisse europäische Arroganz ist, seltsamerweise nur den abendländischen Impfstoffen eine Notfall- oder bedingte Zulassung zu geben. Ich schreibe ohnehin gerade an einem Beitrag über China, da passt dies gut rein.
            Viele Grüße aus Chumphon. Matt

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