Leben in Thailand
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Die Zeiten ändern sich, so auch das Wetter in Thailand

Das Wetter in Thailand ist bei weitem nicht mehr so vorhersagbar, wie noch zur Jahrtausendwende. Dies gilt leider nicht nur für Thailand, sondern für die ganze Welt, siehe BBC. Es kommt nicht von ungefähr, dass die Haupttouristensaison für Thailand immer zwischen Dezember und März liegt. Es ist für fast ganz Thailand die beste Reisezeit. Für uns Europäer ist es die Zeit der Winterflüchtlinge, die wie Zugvögel am Golf oder an der Andamanensee überwintern. Nur immer öfters hält sich das Wetter nicht an die Wettergarantien der Reiseveranstalter oder der Touristenblogs. Zum Beispiel ist die Verschiebung der Regenzeiten durch den Klimawandel ein anerkanntes Phänomen, siehe: El Niño bringt Dürre und La Niña Überschwemmung in Thailand.

Beste Reisezeit für Thailand

Bei der in Hochglanzbroschüren beworbenen besten Reisezeit für Thailand, wie auch in Japan, Italien, Spanien, Griechenland, die Alpen, etc. macht entweder zu viel Regen, Dürre, kein Schnee, zu hohe/niedrige Temperaturen und nicht selten Waldbrände dem Touristen einen Strich durch die Rechnung. Hab ich früher unseren Gästen auf Baan Metawi vorschnell eine Wettergarantie für das Wetter in Thailand, speziell am Golf im Dezember oder Januar gegeben, bin ich mittlerweile vorsichtiger.

Ganzjährig ist das Wetter und die Temperaturen noch relativ stabil am Golf von Thailand, nur es kommt nicht mehr so vorhersehbar, es macht ein bisschen was es will. Es passt fast in mein von Thailand kopiertes Lebensmotto: Same Same but different! So wie ich mir hier die Welt mache, wie ich es will, so verhält sich auch das Wetter in Thailand, in den D A CH Ländern und in der ganzen Welt. Zwar gibt es keine Vorhersehbarkeit mehr, aber die beste Zeit am Golf von Thailand zu leben ist ohnehin ganzjährig, weil die Temperaturen mir hier niemals einen Strich durch die Rechnung machen – auch wenn es kübelt.

Appetithappen, wo Klima und Wetter in Thailand eine Rolle spielen
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Matt Abold leben in chumphon, thailand

Matt Abold heißt der Bub und lebt seit 2009 auf Baan Metawi, in Chumphon, Thailand. Er schreibt übers Auswandern und Überwintern und sozial- und wirtschaftspolitische Themen mit Bezug zu Thailand.
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Das Wetter in Thailand während des Jahres

Der November 2025 zum Beispiel war mit Sonnenschein, angenehmen Temperaturen und ein bisschen Wind am Golf von Thailand wunderbar, der normale Regen blieb allerdings größtenteils aus. Dieser war aber sehr üppig verteilt auf die ersten 10 Monate im Jahr 2025 und bleibt jetzt schon seit gut 4 Wochen Anfang 2026 aus. Dies bedeutet für mich, öfters gießen oder Wasser in den Pool nachfüllen!

Tatsächlich bekommt der obere Süden von Thailand, insbesondere die Provinzen Chumphon, Ranong und Surathani – alle drei (von 77) zählen zu den regenreichsten in Thailand – bis jetzt den Klimawandel ziemlich glimpflich ab. Allerdings der Norden und Nordosten, aber auch die Zentralregion um Bangkok, sowie der tiefe Süden leiden mehr denn je, teilweise mehrmals im Jahr, an Überschwemmungen.

Die alljährliche Dürre wird im Nordosten, dem Isaan, extremer und in vielen Touristengegenden, wie zum Beispiel Hua Hin, bleibt immer häufiger der Regen aus und nicht selten auch die Wasserhähne von Normalbürgern trocken. Die Provinz Prachuap Khirikhan, in der Hua Hin liegt, hat den niedrigsten jährlichen Niederschlag aller Küstenregionen.

Die menschengemachte Brandsaison im Norden Thailands katapultiert regelmäßig die Luftqualität von Februar bis Mai/Juni zum Beispiel in Chiang Mai in die weltweiten Negativ-Rankings. Auf den Tropeninseln gibt es vorwiegend im 1. Quartal eines Jahres immer öfter Wasserknappheit, was nicht nur am Wetter liegt, sondern aus einer Kombination von natürlicher Trockenzeit, hohem Verbrauch des Massentourismus und – gerade auf den Inseln mehr als auf dem Festland – unzureichender Infrastruktur wegen touristischer Überbevölkerung.

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Wetter in Thailand – Wetter auf der ganzen Welt

Sei es die immer früher kommende Kirschbaumblüte in Japan, die Millionen von Touristen vor vollendeten Tatsachen stellt, der Sommer in Südeuropa, der Hitzerekorde und Waldbrände von Jahr zu Jahr verschärft. Oder schneesichere Skigebiete in den Alpen, die Touristen keinen Schnee mehr bieten.

Die Vorhersehbarkeit ist weg. Wettervorhersagen scheinen eher gewürfelt, das Wetter macht oft, was es will. Im Grunde find’ ich das gar nicht so schlimm, da es hoffentlich den zerstörerischen Massentourismus = Pauschaltourismus (Massentourismus in Thailand – Darf’s a bisserl mehr sein?), überall auf der Welt ein wenig eindämmen wird. Schlimm ist es nur dort, wo die fehlende Wettergarantie zu Extremwetterereignissen führt, die in vielen Gegenden auf der Welt langsam zur Normalität werden.

Der Januar 2026 überraschte weite Teile Europas mit einem Phänomen, das früher schlicht „Winter“ hieß. Kälte, Schnee, Eis – also genau das, was man jahrzehntelang unter dieser Jahreszeit verstand. Vor 20 Jahren hätte man dafür höchstens die dickere Jacke herausgekramt. Heute hingegen scheint Deutschland kollektiv vergessen zu haben, dass der Winter traditionell kein Wellnessurlaub ist.

Stattdessen wird das meteorologische Selbstverständlichkeitsprogramm medial und politisch zum „Extremwetterereignis“ hochstilisiert. Schneefall gilt plötzlich als Sicherheitsrisiko, Frost als staatliche Aufgabe und Glätte als quasi terroristische Bedrohung für den mündigen Bürger. Man schützt ihn nun vor Dingen, die er früher schlicht „Wetter“ nannte. Siehe auch NZZ.

Ist es nicht auffällig, wie stark der nördliche Bereich der Nordhalbkugel, wie auch der südliche Teil der Südhalbkugel in den letzten Jahren von extremen Wetterereignissen getroffen wurde? Für mich hat sich dabei 50 °C in Kanada, das brennende und auch überschwemmte Australien, der teilweise ausgedrocknete Amazonas, die vielen Wirbelstürme in den USA, sowie die ausgetrockneten Flüsse, Seen und die schweren Waldbrände aufgrund der Dürren in Europa und China eingeprägt (passend: Deutschlandfunk). Aus der Hüfte heraus würde ich sagen, dass diese Extremwetterereignisse erheblich weniger in Äquatornähe in Südostasien auftreten, als ober- oder unterhalb davon.

Temperaturen am Golf von Thailand im Januar 2026

Das Wetter in Thailand teilt sich bekanntlich in 3 Jahreszeiten: Die heiße Jahreszeit, die Regenzeit und die kühle, die im Norden Thailands im November beginnt und sich dann meist im Dezember und Januar überall im Land ausbreitet. Der Begriff „kühl“ ist hier allerdings höchst subjektiv und Verhandlungssache.

Beweis gefällig? Im Januar 2026 zeigte das Thermometer auf dem höchsten Berg Thailands knackige -5 °C. Bei uns am Golf dagegen herrschten unzumutbare Zustände: saukalte 20 °C in der Nacht und frostige Höchstwerte von 30 °C am Tag. Eine Zumutung für Mensch und Gemüt! Thailänder solidarisieren sich mit Europäern und griffen im Norden und am Meer gleichermaßen zu Jacken.

Besonders heimtückisch waren die frühen Morgenstunden bei uns am Golf. Zur Grundkälte gesellte sich ein böiger Wind. Unser Dauergast und Hobby-Radprofi, der sonst jeden Tag um 6 Uhr stoisch seine 30 Kilometer bei angenehmen 25 °C abdreht, griff in diesem Januar erstmals in der Geschichte zu einer Jacke. Bei gefühlten 22 °C und Windchill-Effekt war sogar für ihn die Grenze der Tapferkeit erreicht.

Zwei weitere Gäste kauften sich auf dem Markt spontan Jacken. Eine Dame, die sonst immer um 9:00 Uhr sich im Pool gesonnt hat, hat dem Pool die Freundschaft vorübergehend gekündigt. Die wenigen, die noch baden, schwammen deutlich schneller – vermutlich aus reiner Überlebensmotivation. In Anbetracht dieser harschen Wetterkapriolen am Golf von Thailand wurde uns von Gästeseite bereits liebevoll mit Mietminderungen „gedroht“, sind es doch wirklich unzumutbare Verhältnisse. 😉

Wenn die Butter nicht mehr schmilzt, ist auch Wetter in Thailand

Unser Frühstück bereite ich immer in der Küche vor. Belegte Brote (mein legendäres selbstgebackenes Sauerteigbrot (6-Tage Brot mit 6-Jahre Sauerteig – Back Dich ins Glück)) wobei die Butter schnell streichzart wird. Normalerweise kann man Butter hier nicht auf den Tisch stellen – sie verwandelt sich in Minuten in eine emotionale Flüssigkeit. Allerdings von Ende Dezember bis Mitte Januar 2026, blieb das Teil hart. Also streichfest wie in Deutschland; das war der Moment, in dem ich wusste: Jetzt wird’s ernst.

In dieser Zeit zog ich tagsüber sogar öfter lange Hosen an. Sonst nur, wenn ich nach Bangkok fahre – man will ja nicht sofort als Tourist auffallen. Auch beim Frühstück und Abendessen auf unserer Terrasse (Das erweiterte Wohnzimmer – verankert auf Baan Metawi) blieb der Ventilator plötzlich aus. Und selbst am Meer, wo ich gern in der Hängematte liege (Auf dem Weg zum Überlegen – Mein Leben in Chumphon), war die Kombination aus Temperatur und Wind fast schon… ungemütlich. Ein Wort, das ich hier sonst nie benutze.

Das Wetter in Thailand macht duschen ohne Durchlauferhitzer zu Folter

Ich habe mich oft gefragt, warum wir in allen Duschen Durchlauferhitzer haben. In Thailand eigentlich völlig überflüssig – an 365 Tagen im Jahr. Nur jetzt würde ich sagen: Duschen ohne warmes Wasser käme einem mittelalterlichen Verhör gleich.

Gleichzeitig ist die Klimaanlage nachts völlig unnötig (tagsüber sowieso), aber alte Gewohnheiten sterben langsam. Ich schalte sie trotzdem manchmal ein – rein aus Prinzip. Diese klasse Technik (Klimaanlage in Thailand, Fortschritt durch Technik) muss schließlich gewürdigt werden.

Wetter in Thailand – Temperatur am Golf von Thailand

Natürlich hab ich übertrieben, wir haben auch absolut keine Wetterextremereignisse bei uns, aber jedem, egal ob Thailänder oder europäischem Überwinterungsgast fällt der doch lang anhaltende Temperatursturz von 32 °C auf 28 °C tagsüber auf, verstärkt durch den Wind.

Würde man in den D A CH Ländern jemanden befragen, der zurzeit mit nur 20 °C nachts konfrontiert wird, der würde sich über so viel Wärme freuen. So ist dann das Temperaturempfinden tatsächlich ein Gefühl, weniger Ausdruck eines technisch festgestellten Wertes.

Es ist natürlich weiterhin für Touristen die beste Reisezeit für Thailand, zumindest der Süden ohne Gegenden mit Massentourismus. Der wirklich kalte Norden, zieht alljährlich in diesen beiden Monaten, Millionen thailändische Touristen an und an den beiden Meeren zieht es Winterflüchtlinge aus der ganzen Welt an. Und für die, die im Süden von Thailand ihre neue Heimat gefunden haben, ist es das ganze Jahr die beste Reisezeit, nein Lebenszeit, mit der Einschränkung der garantiert heißesten Monate März und April im ganzen Land, passend: April ist Songkran in Thailand – heiß, nass und fröhlich. Aber wegen Songkran, traditionelles thailändisches Neujahr, wird dieses Wasserfest zur heißesten Zeit im ganzen Land auch wieder beste Reisezeit für Thailand!

Lesestoff über vergangene Urlaub vom Urlaub Reisen bei gutem Wetter in Thailand
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Probieren Sie es doch mal aus, kommen Sie zu uns, aber bringen Sie sich vielleicht ein leichtes Jäckchen mit. Wie Sie dies am besten anstellen, lesen Sie nachfolgend:

baan metawi in chumphon am golf von thailand

Leben und wohnen auf Baan Metawi in Chumphon am Golf von Thailand

Wenn Sie sich für einen Langzeitaufenthalt bei uns in Chumphon interessieren, lesen Sie sich das Mietangebot meiner Frau auf Baan Metawi gut durch. Es zeichnet sich im Besonderen dadurch aus, dass es ein sehr nützliches und vielfältiges Servicepaket bietet, welches Ihnen den Schritt zum Überwintern, Übersommern oder Auswandern nach Thailand erheblich erleichtert. Frei von Massentourismus erleben Sie bei uns in Chumphon das wahre Thailand mit seiner bezaubernden Meereskulisse inmitten tropisch exotischen Naturlandschaften. Zudem spricht der Ehemann meiner Frau sogar auch Deutsch.


Interessiert am Auswandern? Siehe dann nachfolgende Beiträge …

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