Aktualisiert am 1. September, 2026
Im Beitrag finden Sie Informationen für die visafreie Einreise, aber auch zum Visum Thailand. Sind Sie normaler Tourist, können Sie sich einfach ins Flugzeug setzen. Wenn Sie aber überwintern, mehrere Monate in Thailand verbringen oder gleich auswandern möchten, sieht die Sache anders aus. Thailand hat viele verschiedene Visa, aber das beliebteste und relativ einfachste ist für Ausländer ab 50 Jahre das Non-Immigrant-Visum O – Retirement. Dieses Visum ist der klassische Weg für Langzeitaufenthalte, etwa zum Überwintern, Ruhestand oder Leben in Thailand. Im Gegensatz zur rein visafreien Einreise oder zum Touristenvisum erlaubt es Ihnen, mit jährlichen Aufenthaltsverlängerungen langfristig in Thailand zu leben oder auch nur zu überwintern, ohne zwischendurch zwingend ausreisen zu müssen.
Mittlerweile gibt es zum Non Immigrant Visum Thailand auch noch das LTR Visa, Thailand Privilege Visa und das Destination Thailand Visa. Thailand hat eine erstaunliche Zahl unterschiedlicher Visa und Aufenthaltskategorien. Details zu den Wichtigsten finden Sie weiter unten, sowie weitere relevante Informationen für eine Einreise nach Thailand, wie zum Beispiel das Re-Entry Permit und die 90 Tage Meldung.
Thailand ist nicht in der EU
Innerhalb der EU ist ein Langzeitaufenthalt als EU Bürger grundsätzlich kein Problem. Dies ist auch eine absolut positive Sache, die wir der EU verdanken, aber allzu gern auf eine Wertschätzung verzichten. Anders ist es dann schon im Nicht-EU Ausland. Wenn Sie zum Überwintern kommen oder gar nach Thailand auswandern möchten, bedarf es ein wenig behördlicher Vorbereitung für die Einreise. Je nach Visum ist dies mit mehr oder weniger administrativen Aufwand verbunden. Aber nicht verzagen, es ist relativ leicht. Insbesondere wenn Sie sich mal die umgekehrte Situation anschauen: Was verlangen die europäischen Schengenländer von zum Beispiel Thailändern, wenn diese nach Europa kommen, siehe hierzu: Reziprozität – wie Du mir, so ich Dir!
Nachfolgend noch ein paar Beiträge zum Auswandern
📌 Klicken Sie hier:
- Checkliste fürs Auswandern nach Thailand
- Auswandern für Rentner nach Thailand
- Geht Auswandern ohne Rente und Einkommen?
- Konto in Thailand als Ausländer eröffnen? Geht das?
- 10 häufige Probleme beim Auswandern nach Thailand
- Steuern, die die Gemüter in Thailand erhitzen
- Steuern in Thailand – Detailliertes Fallbeispiel
- Besteuerung in Thailand: Falsch informiert? Teuer bezahlt!

Matt Abold heißt der Bub und lebt seit 2009 auf Baan Metawi, in Chumphon, Thailand. Er schreibt übers Auswandern und Überwintern und sozial- und wirtschaftspolitische Themen mit Bezug zu Thailand.
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Geschätzte Lesezeit für diesen Beitrag: 14 Minuten
Die lieben Zahlen
Es leben bis zu 7 Millionen Wanderarbeiter in Thailand – Schätzungen gehen sehr weit auseinander, da ein nicht unerheblicher Teil sich illegal in Thailand aufhält – die aus Myanmar, Laos, Kambodscha und Vietnam und neuerdings auch aus Sri Lanka und Nepal kommen. Dazu kommen dann noch 100.000 bis 1,5 Millionen Ausländer, die in Thailand arbeiten oder als Rentner leben. Warum so eine Diskrepanz? Willkommen in Thailand und dem berühmten „Same, Same but different“. Mehr Informationen finden Sie auch in den Beiträgen:
- Gastarbeiter, Expats, Rentner – Leben als Auswanderer in Thailand!
- Thailand ist wirtschaftlich viel mehr als nur Tourismus
Es war bis vor ein paar Jahren möglich, dass Sie als einfacher Tourist legal in Thailand leben konnten. Es war egal, wie oft Sie alle 30 Tage sich auf einen Visarun (näheres dazu weiter unten) machten. Dieser Gruppe gehörte ich mehrere Jahre an und wurde seitens Thailand nie zu den in Thailand lebenden Residenten gezählt. Dazu haben thailändische Behörden verschiedene Zählweisen, wo selbst Inhaber eines Non Immigrant Visa nicht als in Thailand lebend, gezählt werden, da die offizielle Bezeichnung dieser Visumkategorie als „vorübergehend“ gilt.
Einigermaßen gesichert ist, dass die größte in Thailand arbeitende Ausländergruppe nach den Wanderarbeiterländern, wohl Chinesen, gefolgt von Japanern, Koreanern und Malaien sind. Danach kommen dann die Europäer – Russen und Engländer, dann wohl erst Deutsche – und US-Amerikaner. Alle benötigen selbstverständlich ein Visum für Thailand für längere Aufenthalte. Hierbei haben wohl Europäer am allermeisten ein Non Immigrant Visum für Thailand und Chinesen und Russen sind wohl an der Spitze beim LTR Visa.
Vorsicht Schätzung!
Ich habe mir erlaubt, aus vielen Internetschätzungen ein grobes Mittel zu nehmen. Dabei komme ich bei hauptsächlich europäischen Ausländern, die nicht in Thailand arbeiten, sondern nur hier leben und über 50 Jahre alt sind – ab dann ist eine Art Rentnervisum möglich – auf ca. 300.000 (Schätzung 2026). Wahrscheinlich die größte Gruppe hier sind Russen, gefolgt von Briten. Danach kommen die deutschsprachigen Ländern, wobei, relativ zur Einwohnerzahl des Heimatlandes, die Schweizer klar die Nase vor den Deutschen haben und die Österreicher sehr abgeschlagen sind.
Kommen Sie nur zum Überwintern als Ü50, dann haben Sie theoretisch mehrere Möglichkeiten. Ein 6-monatiges Touristenvisum mit mehrmaliger Einreise nach Thailand, hierbei müssen Sie alle 2 Monate (bzw. 3 Monate nach einer 30-tägigen Verlängerung) einmal das Land für einen Visarun verlassen. Besser ist natürlich das Non Immigrant Visa O – Retirement, da Sie hier nicht unbedingt das Land verlassen müssen. Wollen Sie regelmäßig in Thailand überwintern, ist ohnehin dieses Non Immigrant Visa O – Retirement die weitaus beste Wahl.
Einreise ohne Visum oder mit Touristenvisum
2024 wurde zwar die visafreie Einreise auch für die D A CH – Länder von 30 auf 60 Tage erhöht, dies sollte aber schon seit Monaten zurückgenommen werden. Letztendlich gilt die visafreie Einreise mit 30 Tagen ab dem 15. September 2026.
Zusätzlich zur 30 tägigen visafreien Einreise, haben Sie die Möglichkeit einmalig um 30 Tage zu verlängern. Sollten Sie dies öfters machen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Ihnen die Einreise verweigert wird. Es ist zwar vom Grenzbeamten abhängig, aber ich kann Ihnen nur raten, ein Visum zu beantragen, welches Ihrer Situation entspricht.
Thailand versucht mehr und mehr häufige Visaruns zu unterbinden. Es funktioniert zwar weiterhin, meist 2 mal pro Kalenderjahr, ist aber alles andere als sicher. Passend dazu: 60 Tage visafreie Einreise kürzen, damit Touristen länger bleiben!
Non Immigrant Visa O, das beste Visum für Rentner in Thailand
Die Beantragung Ihres Visums für Thailand ist seit Nov. 2021 nur online möglich. Sie müssen hierbei nicht Ihren Reisepass einschicken, sondern bekommen das Visum per E-Mail. Dies geht grundsätzlich nur bei den thailändischen Botschaften oder Konsulaten, die für Ihre Meldeadresse zuständig sind.
Sehr wichtig hierbei: Bewahren Sie diese E-Mail gut auf und machen Sie Kopien vom Ausdruck. Sie müssen dieses nämlich bei jeder Visumsverlängerung bei der Immigrationsbehörde vorzeigen!
Gut zu wissen
Der Name des Visums – Non Immigrant Visa O Retirement – hat nichts damit zu tun, ob Sie tatsächlich schon Rentner sind. Einzige formale Voraussetzung ist, dass Sie 50 Jahre oder älter sind. Sollten Sie eine Rente beziehen, aber unter 50 Jahre sein, dann bekommen Sie dieses Visum nicht!
Tipp
Anders als bei der visumfreien Einreise (30 Tage) oder mittels Touristenvisum ist eine Verlängerung des Non Immigrant Visums für 30 Tage nicht möglich. Einzig eine Verlängerung um 1 Jahr, mit all den nachgenannten Voraussetzungen, ist machbar.
Tipp
Für die Verlängerung um ein Jahr ist beim Non Immigrant Visa O Retirement kein Nachweis einer Krankenversicherung nötig. Allerdings beim Non Immigrant Visa OA schon, mehr dazu, siehe weiter unten.
Non Immigrant Visa
Der Überbegriff fast aller Langzeitvisa für die Einreise nach Thailand ist ein Non Immigrant Visa. Dieses unterteilt sich in mehreren Kategorien und Unterkategorien. Die wichtigsten Alternativen für ein Visum für Thailand für Rentner, Pensionäre und Residenten finden Sie nachstehend. Darüber hinaus gibt es für einen Langzeitaufenthalt in Thailand noch das LTR Visa, das Thailand Privilege (ehemals Elite) Programme, siehe: Elite, jetzt Privilege – das Chinesen Visum für Thailand und das Destination Thailand Visum.
Non Immigrant Visa O Voraussetzungen
Das meist verwendete Visum für Rentner in Thailand!
Wenn Sie als Ü50 in Thailand leben wollen, müssen Sie zuerst von den thailändischen Botschaften/Konsulate das Non Immigrant Visa O Retirement beantragen. Für die Verlängerung um ein Jahr in Thailand benötigen Sie dann entweder ein Vermögen von mind. THB 800.000 oder monatliches Einkommen von Baht 65.000. Mit der Einreise nach Thailand bekommen Sie mit diesem Visum 90 Tage Aufenthalt. In dieser Zeit müssen Sie dann alles vorbereiten um eine Verlängerung für 1 Jahr zu beantragen.
Grundvoraussetzung für die Jahresverlängerung für das Non Immigrant Visa O – Retirement
Für die Visumsverlängerung (nach den 90 Tagen) in Thailand müssen Sie 800.000 Baht auf einem thailändischen Konto auf Ihren Namen lautend, binnen der ersten 30 Tage in Thailand einzahlen, damit dieses dann erstmalig mindestens 60 Tage innerhalb der 90 tägigen Gültigkeit des Visums nachweisbar auf dem Bankkonto liegt. Dann können Sie die Verlängerung um 1 Jahr (Kosten 1.900 Baht) bei Ihrer, für Ihren Wohnort zuständigen Immigrationsbehörde beantragen. Bei Jahresverlängerungen danach muss das Geld für 90 Tage nachgewiesen werden.
Ein monatlicher Geldeingang in Höhe von 65.000 Baht tut es zwar auch, hat aber etliche Nachteile. Sie benötigen für die Immigrationsbehörde die Bescheinigung: „Certificate of Income“ benötigen. Diese Renten- und Einkommensbescheinigung wird zumindest bei den Botschaften der D A CH Länder (Deutschland, Österreich, Schweiz) noch für die thailändischen Behörde beglaubigt.
Allerdings wird nach einem Jahr überprüft, ob die monatlichen 65.000 Baht tatsächlich auf Ihr Konto als Auslandsüberweisung eingegangen sind. Zum einen kann dies, je nach Art der Auslandsüberweisung recht teuer werden, Sie können Währungsschwankungen nur bedingt kontrollieren und Sie haben grundsätzlich dem thailändischen Staat gegenüber eine Steuerpflicht, siehe Deutsch/Thailändisches Doppelbesteuerungsabkommen, welches seit 2024 eingefordert wird. Daher dürfte steuerlich die Alternative 65.000 Baht Auslandseinkommen die schlechtere Wahl sein.
Hierzu passen diese Beiträge:
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Erfahrungsberichte zum Non Immigrant Visum O – Retirement:
Hier zwei Erfahrungsberichte von 2024 und 2026: Bürokratie in Thailand, ein schöner Erfahrungsbericht. Weiter unten die genaue Vorgehensweise bei der Immigrationsbehörde in Chumphon.
Aktuelle Entwicklung 2024 bis Mitte 2026 wieder zurück auf Los
Die Diskussionsforen Ende 2023 liefen heiß und seit 1. Januar 2024 sind Auslandseinkünfte aus Sicht von Thailand – mit der Überweisung nach Thailand – ganz egal in welchem Jahr die Einkünfte nach 2024 anfallen, steuerpflichtig. Siehe hierzu: Steuern, die die Gemüter in Thailand erhitzen
Dann wurde von Politikern der Plan einer Art Weltbesteuerung in die Presse geworfen. Hierbei wären dann unter Umständen auch die Renten der in Thailand lebenden Europäer zu besteuern gewesen. Aber davon hörte man fast ein Jahr lang nichts mehr.
Bis im Mai 2025 eine weitere Absichtserklärung bezüglich Auslandseinkünfte in der Zeitung auftauchte. Nicht hin zur anvisierten Weltbesteuerung, nein, sondern zurück in die Vergangenheit, jedenfalls fast. Angeblich sollen in Zukunft Auslandseinkünfte in Thailand steuerfrei sein, wenn diese im Jahr, in dem sie anfallen und im darauffolgenden Jahr, nach Thailand transferiert werden. Falls der Transfer erst später gemacht wird, würden Steuern anfallen. Bis Mitte 2026 gibt es hierzu nichts Neues!
Was auch immer kommt, nutzen Sie beim erstmaligen Auswandern nach Thailand die 180-Tage-Regelung, um so viel Vermögen wie möglich steuerfrei nach Thailand zu bringen. Und greifen Sie auf keinen Fall beim Non Immigrant Visum O – Retirement auf die Einkommensalternative zurück, sondern wählen Sie die Vermögensoption. Siehe auch: Visum Thailand – Welches passt zu mir?
Non Immigrant Visa O – Vorzulegende Dokumente/Nachweise
- Kopie des Reisepasses, sowie Einreisestempel und Kopie des Visums
- Bankbestätigung (หนังสือรับรองเงินฝาก einer thailändischen Bank): Hier wird durch die Bank rechtlich bestätigt, dass das Geld am Bestätigungstag auf dem Konto liegt. An diesem Bestätigungstag müssen Sie auch die Visumsverlängerung machen.
- Kontoauszug (รายการเคลื่อนไหวทางบัญชี): Bei der Erstbeantragung für ein Jahr muss dieser 60 Tage 800.000 Baht auf Ihrem Konto anzeigen. Bei der jährlichen Verlängerung muss dieser die vergangenen 12 Monate aufzeigen. Der 12 Monatskontoauszug benötigt zum Beispiel bei der Bangkok Bank 4 Arbeitstage. Daher ist es nicht verpflichtend, dass dieser auf den Tag der Visumsverlängerung datiert ist, aber darf nicht älter als 7 Tage sein.
- Das in Thailand übliche Bankbuch muss auch am Tag der Visumsverlängerung aktualisiert werden – einfach in den dafür vorgesehenen Drucker bei einer Filiale der Bank stecken. Bei Banken, bei denen dies nicht geht, müssen Sie dann einen kleinen Betrag einzahlen, damit das Datum erscheint. Hiervon möchte die Immigrationsbehörde (zumindest die in Chumphon) auch eine Kopie.
- Ausgefüllte Formblätter: TM-7, nebst Passfoto, STM2, STM11 und Penalties Overstay
- Wegbeschreibung zu Ihrem Wohnsitz mit Navigationskoordinaten.
- Hier geht zu den zur Zeit 36 Möglichkeiten der Visumsverlängerung der thailändischen Immigrationsbehörde und den erforderlichen Nachweisen. Für das Non Immigrant Visa O – Retirement ist es per 08/2026 die Nummer 22.
Non Immigrant Visa O – Thai Family
Haben Sie einen thailändischen Ehepartner, dann heißt das Visum Non Immigrant Visa O – Family und die monetären Voraussetzungen halbieren sich bei der jährlichen Visumsverlängerung in Thailand. Allerdings ist die Anzahl der beizubringenden Dokumente und die Bearbeitungsdauer erheblich länger als bei einem Non Immigrant Visa O Retirement.
Dies war bei mir der Grund, dass ich mich ab 50 für das Non Immigrant Visum O – Retirement entschieden habe, obwohl ich auch mit einer Thailänderin verheiratet bin. Sie können innerhalb der Hauptkategorie „Non Immigrant Visa“, den Grund wechseln, also zum Beispiel vom Ehegatten- zum Rentnervisum. Hierfür benötigen Sie das Formblatt TM86, die Kosten belaufen sich auf 1.900 Baht.
Non Immigrant Visa OA (1-Jahres Visum bei Einreise nach Thailand als Rentner)
Erstmalig kann dieses Visum für 1 Jahr für Thailand als Rentner ohne Ausreisepflicht bei den thailändischen Botschaften in Europa beantragt werden. Es heißt dann Non Immigrant Visa OA Long Stay und die 800.000 Baht müssen in Euro/Franken nachgewiesen werden. Allerdings müssen Sie für dieses Visum eine Krankenversicherung und erheblich mehr Dokumente vorweisen als beim Non Immigrant Visa O Retirement. Dieses Visum ergibt nur Sinn, wenn Sie einmalig nach Thailand für 1 Jahr kommen wollen und keine Absicht zur Verlängerung haben. Andernfalls ist immer das Non Immigrant Visa O – Retirement zu bevorzugen. Warum? Lesen Sie weiter.
Sehr wichtig:
Mit diesem Non Immigrant Visa OA Long Stay gibt es jedoch die Problematik mit der Krankenversicherung. Bei der Beantragung bei einer Botschaft in Europa ist eine Krankenversicherung für 12 Monate verpflichtend – beim Non Immigrant Visa O – Retirement nur 3 Monate. Passend: Knackpunkt Krankenversicherung für Rentner in Thailand.
Zusätzlich muss bei jeder jährlichen Visumsverlängerung in Thailand eine Krankenversicherung nachgewiesen werden. Beim Non Immigrant Visa O – Retirement muss nur erstmalig für 3 Monate eine Krankenversicherung nachgewiesen werden, nicht aber bei der jährlichen Verlängerung. Siehe hierzu auch den Beitrag: Die alljährliche Visumsverlängerung.
Zum Thema Krankenversicherung für Auswanderer, lesen Sie bitte diesen Beitrag: Krankenversicherung in Thailand: Der große Knackpunkt für Rentner aus Europa.
Non Immigrant Visum OX – Besser nicht, ergibt keinen Sinn
Es gibt auch seit August 2017 ein 10 Jahresvisum, Non Immigrant Visum OX, bei dem Sie mindestens THB 3 Mio. für mindestens 12 Monate vorweisen müssen, zusätzlich vieler weiterer Bedingungen. Zum jetzigen Stand ist die Sinnhaftigkeit dieses Visums zu hinterfragen, da es eigentlich ein 5 Jahres Visum mit Verlängerung ist und man muss trotzdem jährlich zur Kontrolle zur Immigrationsbehörde. Auch ist die 90 Tage Kontrolle (Erklärung folgt weiter unten) weiterhin erforderlich. Daher ist ganz klar ein Non -Immigrant Visum, welches jeweils um 1 Jahr verlängert wird, weiterhin die beste Wahl.
Spezialfall standesamtlich verheiratete Ehepaare:
Nur wenn Sie standesamtlich verheiratet sind, gibt es die Möglichkeit, dass Sie als Ehepaar (beide sind Ausländer) die o.g. finanziellen Mindestanforderungen, insbesondere die 800.000 Baht nur einmal für beide nachweisen müssen. Details dazu finden Sie im Beitrag: Visum – Diverse Angelegenheiten für Thailand. In diesem Fall muss der Partner, der nicht der Hauptantragsteller ist, die Visaverlängerung Nummer 20 auf der Webseite des Immigrationsbehörde wählen.
Wichtig:
Bei allen Visaangelegenheiten vergewissern Sie sich auf alle Fälle vorab nochmal auf der Webseite der thailändischen Botschaft in Ihrem Heimatland.
Wenn Sie hohe Gebühren nicht scheuen, können Sie sich auch für das Elite, jetzt Privilege – das Chinesen Visum für Thailand entscheiden. Die Gebühr ist mindestens 650.000 Baht und Sie bekommen eine Art 5 Jahresvisum. Schauen Sie sich einfach dazu die Webseite an. Erfüllen Sie die nachgenannten Voraussetzungen für ein LTR Visa, wäre aus meiner Sicht das Thailand Privilege – früher Elite – Programm die weitaus schlechtere Wahl.
650.000 Baht für 5 Jahre! Dem gegenüber stehen 5 x 1.900 Baht = 9.500 Baht für das Non Immigrant Visum O (retired). Sind die Vorteile des Thailand Privilege Programme wirklich 640.500 Baht wert? Wenn Sie viel von Thailand ins Ausland reisen, müssen Sie die Kosten für ein Re-Entry Permit noch mitrechnen. Dennoch ändert dies an den Relationen überhaupt nichts.
LTR Visa:
Seit 1. September 2022 wurde das LTR Visa (Langzeit Visum) für Thailand tatsächlich eingeführt. Klicken Sie dazu hier für eine Beschreibung des LTR Visa in Englisch vom Board of Investment (BOI) von Thailand.
Das LTR Visa ist 5 Jahre mit einer Verlängerung um weitere 5 Jahre gültig und richtet sich an 4 Gruppen, mit jeweils unterschiedlichen Kriterien und ein Re-Entry Permit ist auch nicht nötig. Da sich 2 Gruppen für in Thailand arbeitende Menschen richtet, habe ich nur die anderen beiden nachstehend beschrieben. Ich würde sofort das LTR Visa wählen, gäbe es ausschließlich eine Vermögensvariante wie beim Non Immigrant Visum. Da es dies nicht gibt und ich noch nicht im Rentenalter bin, fällt das LTR Visa weg und für mich bleibt dann das Non Immigrant Visum die beste Wahl:
LTR Visa für unabhängige Privatiers
- min. 1 Million US$ Vermögen
- min. 500.000 US$ Investition in Thailand
LTR Visa für vermögende Rentner
- mit min. 80.000 US$ Rente pro Jahr, im Jahr der Antragstellung
- liegt die Rente zwischen min. 40.000 US$ und 80.000 US$ müssen 250.000 US$ in Thailand investiert werden
Für alle 4 Gruppen beim LTR Visa ist eine Krankenversicherung erforderlich. Die Beantragung des LTR Visa läuft über die thailändischen Botschaften oder Konsulate. Für Ausländer, die bereits in Thailand sind, ist die jeweilige Immigrationsbehörde zuständig. Das LTR Visa kostet 50.000 Baht pro Person. Auch wird die 90 Tage Meldepflicht auf 1 Jahr gestreckt. Dies bedeutet, mit einem Non Immigrant Visa O Retirement müssen Sie sich alle 90 Tage melden, beim LTR Visa nur 1-mal pro Jahr.
Destination Thailand Visa – seit Juli 2024
Das Destination Thailand Visa (DTV) wurde 2024 eingeführt und ist vor allem für Digital Nomads, Remote Worker, Freelancer sowie bestimmte Teilnehmer an sogenannten Thai-Soft-Power-Aktivitäten gedacht. Es ist fünf Jahre gültig und ermöglicht grundsätzlich 180 Tage Aufenthalt je Einreise, wobei einmalig um bis zu weitere 180 Tage verlängert werden kann. Für den normalen Rentner, der lediglich überwintern oder dauerhaft in Thailand leben möchte, ist es daher weiterhin nicht die naheliegendste Lösung.
Re-Entry Permit gültig bei jedem Visum in Thailand
Wollen Sie während der Laufzeit Ihres Visums in Thailand das Land vorübergehend verlassen, benötigen Sie ein Re-Entry Permit. In diesem großen Reisepassstempel mit der Überschrift Re-Entry Permit wird die Nummer Ihres Visums und das Enddatum eingetragen. Wenn Sie nun wieder nach Thailand einreisen, benötigen Sie kein neues Visum, sondern Sie bekommen das Ablaufdatum Ihres Visums in Ihrem Reisepass gestempelt.
Das Re-Entry Permit kostet einmalig (single) 1.000 Baht und das mehrmaligen (multiple) Re-Entry Permit kostet 3.900 Baht und ist bis zum Ende der Visumlaufzeit gültig. Sie bekommen das Re-Entry Permit bei jeder Immigrationsbehörde oder auch am Abflughafen. Vergessen Sie das Re-Entry Permit, verfällt Ihr Visum und Sie beginnen von vorne. Das Formblatt TM8 für das Re-Entry Permit finden Sie hier. Beim LTR Visa ist automatisch für die Laufzeit das Re-Entry Permit integriert. Übrigens, eine Einreise nach Thailand zählt auch automatisch als Beginn der 90 Tage Meldung! Siehe weiter unten unter „Geduld ist eine Tugend“. Lesen Sie hierzu auch:
Tipp
Der Unterschied Re-Entry Permit und Visarun liegt darin, dass bei ersterem eine Aus- und Einreise nach Thailand während der erlaubten Aufenthaltsdauer erfolgt. Beim Visarun ist das im Reisepass eingestempelte Datum erreicht und Sie müssen das Land verlassen und reisen umgehend wieder ein. Falls Sie Ihr Visum verlängern können, ist natürlich kein Visarun erforderlich.
Beamte sind auch nur Menschen
Es gibt viele Berichte, dass sich die Erfordernisse und Regelungen bei den jeweiligen lokalen Immigrationsbehörden teilweise stark unterscheiden. Hierbei ist zu beachten, dass jede Immigrationsbehörde, meist jeweils pro Provinz eine, die Regelungen oftmals anders auslegt bzw. mehr Dokumente als eigentlich vorgesehen verlangt. Auch bei den Wartezeiten gibt es erhebliche Unterschiede.
In Provinzen mit nur wenig weißen Ausländern, wie zum Beispiel Chumphon, gibt es nie große Wartezeiten. Ganz im Gegensatz zu Orten, wo viele Residenten leben, wie zum Beispiel Phuket, Pattaya oder Hua Hin. Auch können die Immigrationsbehörden manchmal weit über 100 km entfernt vom Wohnort liegen. Dies sollte auch ein Kriterium bei der Wohnortssuche für Sie sein. Näheres dazu im Beitrag: Wo wollen Sie in Thailand leben?
Da ich mittlerweile seit 10 Jahren immer mindestens 4-mal pro Jahr bei der lokalen Immigrationsbehörde auftauche (1x Visaverlängerung und 4x 90 Tage Meldung), ist mein Gesicht den Damen und Herren dort bekannt. Auch sind meine thailändischen Sprachkenntnisse so schlecht nun auch wieder nicht und ich bilde mir ein, seit vielen Jahren besseren und vor allem schnelleren Service zu bekommen.
Geduld ist eine Tugend
Die berühmte 90 Tage Meldung ist dazu da, dass die thailändische Verwaltung weiß, wo Sie während Ihres Aufenthaltes in Thailand wohnen. Sie müssen diese auch gar nicht selber machen. Es langt, wenn Sie jemanden Ihren Reisepass, nebst Kopie, sowie das unterschriebene Formblatt TM47 für 90 Tage Meldungen, mitgeben. Auch kann diese Meldung online gemacht werden und zumindest seit 2026 gibt es hierbei auch keine technischen Probleme.
90 Tage Meldung Thailand Online
Zuerst müssen Sie sich auf der zuständigen Seite registrieren: Klicken Sie hier. Danach füllen Sie alle erforderlichen Daten aus und schicken das Ganze ab. Wichtig: Es funktioniert erst 15 Tage vor dem Ende Ihrer 90-Tage-Frist (bis max. 7 Tage danach!). Auch wichtig: Nach jeder Ankunft in Thailand aus dem Ausland – dies ist Ihr Beginn der 90 Tage – müssen Sie die erste 90 Tage Meldung vor Ort bei Ihrer Immigrationsbehörde machen, es geht nicht online!
Haben Sie alles richtig gemacht, bekommen Sie nach ein paar Tagen eine E-Mail auf Englisch, in der normalerweise steht: Your application for „STAYING LONGER THAN 90 DAYS“ has been approved. Zusätzlich finden Sie auch das neue Datum für die nächste 90 Tage Meldung für Thailand. Sollten Sie einen negativen Bescheid bekommen, steht auch die Begründung drin. Bei mir wurde es einmal abgelehnt, da ich 16 Tage vor dem Fristende die Meldung gemacht habe. Danach machte ich diese nochmal und alles funktionierte.
Nach einer Wiedereinreise nach Thailand muss die erste 90 Tage Meldung bei der Immigrationsbehörde gemacht werden. Erst danach geht es wieder online!
Tipp
Die 90 Tage Meldung hat nichts mit Ihrem Visum zu tun! Bestenfalls können Sie es eventuell 1 Mal pro Jahr zeitlich kombinieren. Die Meldung kann frühestens 15 Tage vor und spätestens 7 Tage nach 90 Tage Aufenthalt in Thailand gemacht werden.
Tipp
Jede Ankunft aus dem Ausland (Land/Wasser/Luft) zählt als Tag 1 bei der 90 Tage Frist! Auch bei der Einreise nach Thailand mittels Visarun
Für alle Zusammenkünfte mit der thailändischen Immigrationsbehörde gilt, je mehr Kopien Sie mitbringen, desto besser. Mir ist nicht wirklich klar, warum eigentlich, aber thailändische Behörden haben einen Papierwahn ohnegleichen. Oft wird für zum Beispiel eine simple Visumsverlängerung, mindestens alles im Original (Bankbestätigung) und mit von Ihnen unterschriebener Kopie verlangt. Oftmals müssen Sie für einen Verwaltungsakt 2, manchmal sogar 3 Kopien Ihres Reisepasses beibringen. Es gibt viele Erklärungen dafür, keine ist so wirklich einleuchtend. Da Sie es schon wissen, dann machen Sie eben mehr Kopien. Wenn es den Sachbearbeiter dann positiv stimmt, dann ist jedem irgendwie geholfen.
Vorsicht bei Diskussionsforen
Meist auf Foren über Thailand können Sie auch viele unangenehme Geschichten hinsichtlich Visum und Immigrationsbehörden lesen. Bei vielen ist der Wahrheitsgehalt zu hinterfragen bzw. es werden entscheidende Punkte weggelassen. Dennoch erleiden in den letzten Jahren auch viele Rentner wegen des Währungsrisikos erhebliche finanzielle Einbußen. Folglich sinkt bei vielen das Renteneinkommen in Baht unter die 65.000 Baht Grenze. Ohne Geldvermögen kann dies bedeuten, dass sie das Land verlassen müssen. Hierbei könnte Ihnen auch nachfolgende Beiträge helfen:
📌 Klicken Sie bitte hier:
Es klingt sicherlich hart, aber die Voraussetzungen für ein Visum für Thailand waren bekannt. Thailand kann nicht wirklich etwas für die erhebliche Aufwertung des thailändischen Baht und die oft gleichzeitige Schwäche des Euros in den letzten Jahren. Schon gar nicht liegt die Schuld bei Thailand, wenn die eigenen finanziellen Mittel nicht ausreichen. Dass Betroffene einen Schuldigen suchen und es nicht einfach hinnehmen, ist leider verständlich. Akzeptieren muss man es dennoch nicht, da es absolut nichts mit Thailand zu tun hat. Die thailändischen Behörden sitzen hier am längeren Hebel. Bereiten Sie sich daher gut auf das Auswandern vor und vermeiden Sie es frühzeitig, in eine missliche Lage hinsichtlich der finanziellen Erfordernisse für ein Visum zu kommen.
Beiträge zum Thema: Visum für Thailand
- Welches Visum für Thailand passt zu mir?
Eine Einführung aller relevanten Visa für Thailand, nebst 90 Tage Meldung und Re-Entry - Diverse Visa Angelegenheiten für Thailand
Spezialfälle beim Non Immigrant Visum, speziell auch für Ehepaare - Die alljährliche Visumsverlängerung
Details zur Visumsverlängerung - Bürokratie in Thailand, ein schöner Erfahrungsbericht
Erlebtes zum Non Immigrant Visum und Führerschein in Thailand - Non Immigrant Visum Thailand und Deutsche Botschaft Bangkok
Erfahrungsbericht über das Certificate of Income beim Non Immigrant Visum - Long Term Resident Visum – Same Same but different
Pro und Contra zum LTR Visum und einige Voraussetzungen - Elite, jetzt Privilege – das Chinesen Visum für Thailand
Ein Goldenes oder Bleiernes Visum für Thailand - 60 Tage visafreie Einreise kürzen, damit Touristen länger bleiben!
Seltsame potentielle Änderungen zur visafreien Einreise
Lassen Sie sich helfen
Wenn Sie sich bei uns einquartieren, bekommen Sie nicht nur wertvolle Hilfe bei allem, was das Visum anbelangt, sondern bei noch so viel mehr, was fürs Auswandern und Überwintern wichtig ist. Sie setzen sich sozusagen ins gemachte Nest. Was müssen Sie dazu tun? Lesen Sie einfach weiter.

Leben und wohnen auf Baan Metawi in Chumphon am Golf von Thailand
Wenn Sie sich für einen Langzeitaufenthalt bei uns in Chumphon interessieren, lesen Sie sich das Mietangebot meiner Frau auf Baan Metawi gut durch. Es zeichnet sich im Besonderen dadurch aus, dass es ein sehr nützliches und vielfältiges Servicepaket bietet, welches Ihnen den Schritt zum Überwintern, Übersommern oder Auswandern nach Thailand erheblich erleichtert. Frei von Massentourismus erleben Sie bei uns in Chumphon das wahre Thailand mit seiner bezaubernden Meereskulisse inmitten tropisch exotischen Naturlandschaften. Zudem spricht der Ehemann meiner Frau sogar auch Deutsch.
Interessiert am Auswandern? Siehe dann nachfolgende Beiträge …
- Checkliste fürs Auswandern nach Thailand
- Auswandern für Rentner nach Thailand
- 10 häufige Probleme beim Auswandern nach Thailand
- Geht Auswandern ohne Rente und Einkommen?
- Checkliste fürs Überwintern
- Günstig in Thailand reisen, wohnen, essen, einkaufen. Geht das?
- Südostasien, was bedeutet dies eigentlich?
- Wo wollen Sie in Thailand leben?
- Warum ist Auswandern ungleich Urlaub machen?
- Thailändische Sprache, kein Buch mit sieben Siegel
- Die Abmeldebescheinigung, wichtig fürs erfolgreiche Auswandern nach Thailand
- Kohle, Zaster, Schotter und wieviel?
- Kosten und Preise in Thailand für Rentner
- Bank, Rente und Steuer im Ausland, nicht unwichtig für Auswandern
- Geldwechseln, aber richtig
- Leben in den Tropen, Leben in Chumphon
- Moskitos in Thailand, was ist der beste Schutz, bzw. wie schützt man sich am besten?
- Tolle Neuigkeiten gegen Dengue Fieber
- Doping für Ihre Gesundheit
- Chumphon, eine magische Gegend und mein Paradies
- Chumphon im Wandel, was kommt als Nächstes?
- Chumphon, Thailand, ein kurioser Tag im Leben eines Baxidas
- Pak Naam Chumphon hat richtig viel zu bieten
- Baan Metawi, dort, wo der Pfeffer wächst
- Back Dich ins Glück
- empfehlen Sie den Blog weiter, ich würde mich sehr darüber freuen
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▪▪▪ der Auswandern und Überwintern einfach macht.
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“Gebühr ist mindestens 500.000 Baht und Sie bekommen eine Art 5 Jahresvisum” seit 01.01.2021 ist die Gebühr auf 600.000 Bath angehoben worden für eine Art 5 Jahresvisum.
Herzlichen Dank für die Hilfe. Habe es soeben verbessert.
Immigration in hua hin super einfach und oft mittags nicht viel los ,die Beamten sind freundlich und professionell wenn deine Papiere in Ordnung sind
Da hat sich ja dann in den letzten Jahren viel gebessert. Finde ich gut, dass Beamte in Hua Hin auch mittags arbeiten. In Chumphon sind sie noch nicht soweit, aber man muss hier eigentlich niemals lang warten.
„Beim Non Immigrant Visum OS bzw. OM kann jede Krankenversicherung abgeschlossen werden und diese muss nur für 3 Monate gelten.“
Inzwischen ist auch für das Non-Immigrant Visa (O) Retirement, egal ob Single- oder Multi-Entry eine Krankenversicherung bei Beantragung von Deutschland aus nachzuweisen – für den gesamten Aufenthalt (THB 40.000 ambulant / THB 400.000 stationär) – laut Webseite von Botschaft & Konsulat. Nachweis in englisch oder thailändischer Sprache. Einzig die Gesellschaft wird nicht wie beim Non-Immigrant Visa O-X vorgeschrieben.
Unabhängig von der Krankenversicherungspflicht – im Falle einer Beantragung eines Non-Immigrant Visa (O) Retirement, Single Entry – ist die Zeit von 90 Tagen für eine Einrichtung und Transfer der Hinterlegung von THB 800.000 bei einer thailändischen Bank zuverlässig ausreichend um bei der Behörde rechtzeitig die Visumslaufzeit auf 1 Jahr verlängern zu können? Falls die Haltezeit des Guthabens als zu gering eingeschätzt wird, wäre ein Multi Entry eher zu empfehlen?
Die Formulierung „für den gesamten Aufenthalt“ bezieht sich ausschließlich auf die maximale Länge des Non Immigrant Visum O, also 90 Tage. Bei der Verlängerung danach um 12 Monate – Erfüllung der finanziellen Voraussetzungen vorausgesetzt – ist keine Krankenversicherung nachzuweisen.
Ein Multi Entry ergibt nur Sinn, wenn die finanziellen Voraussetzungen nicht erbracht werden. Dies bedeutet nach 90 Tagen muss Thailand kurz verlassen werden.
Sehr geehrte Damen und Herren,
mir ist ein Fehler unterlaufen und zwar habe ich ab dem 13 April 2023 bis einschließlich den 14 Mai Flüge ( Hin und Zurück ) nach Phuket gebucht .
Jetzt ist mir erst aufgefallen das es 31 Tage Aufenthalt in Thailand sind !
was soll ich jetzt machen ? Mann sagte mir den Aufenthalt von 30 Tagen kann man nur bei der Imitation in Thailand verlängert aber die Airline könnte einen den Flug verweigern ?? ( Thaiair )
Toll wäre natürlich wenn die neue Touristen Visa Reglung verlängert werden würde, mit den 45 Tagen statt 30 Tagen Visafrei !!
Würde mich auf eine Antwort freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Reiner
In Thailand selbst können Sie bei jeder Immigrationsbehörde um 30 Tage für 1.900 Baht verlängern.
Ich hatte mich auch mal verrechnet um einen Tag wegen eines Visaruns und habe es am Flughafen in Bkk drauf ankommen lassen (ich wusste ja 500 Baht pro Tag).
Ich wurde bei der Passkontrolle sofort rausgewunken und zu einem Mitarbeiter
geführt. Ich erklärte ihm meine Situtation , er blaetterte in meinem Reisepass und sah dass dort einige Thai-Visa-Non-O (Rentner Single) Einreisestempel waren und verzichtete auf die pro Tag 500 Baht Strafgebühr.
Denke ist billiger wie die 1900 Baht und den erheblichen Zeitaufwand bei der Immi.
Klar nicht Rechtens, man darf sich am letzten Tag ohne Visa nichts zu schulden kommen lassen,
sobald man am Flughafen ist alles kein grosses Problem.
wurde das beim retirement visa o multiple entry nicht geandert ,das man nicht mehr asked 3monate kurz ausreisen muss.ich Habs irgendwo gelesen.
Nur während Covid-19 gab es eine kurze Zeit, wo man tatsächlich nicht ausreisen musste, dies gilt allerdings längst nicht mehr.
Hallo miteinander,
ich empfehle jedem sich genau zu den allgemein bekannten Non-Immigrant-Visa alternativ das 20-Jahresvisum bzw. die daran gekoppelte Thailand Elite Membership anzuschauen. Bis zum 14. September dieses Jahres soll diese „Elite Superiority Extension Membership“ inkl. des dazugehörigen Visums für 1 Million Baht noch beantragbar sein. Einer der entscheidenden Vorteile für diejenigen, die mehr auf Selbstverantwortung als auf das Kollektiv setzen ist, dass hierfür keine Krankenversicherung erforderlich ist. Des Weiteren handelt es sich um ein „Permanent Entry Visum“, das heißt, diejenigen können 20 Jahre so oft sie wollen nach Thailand ein – und ausreisen ohne irgendeinen Antrag stellen zu müssen. Aus meiner Sicht ist besonders die Möglichkeit keine Krankenversicherung für diese 20 Jahre abschließen zu müssen, die größtmögliche finanzielle Sicherheit für eine Auswanderung nach Thailand. Gerade viele mit knappem Budget sollten sich genau überlegen, was passiert, wenn Thailand für die anderen Visaarten die Krankenversicherungspflicht aufrechterhält oder sie einführt und sie das siebzigste Lebensjahr überschreiten. Mit Ü70 einer oder mehrerer Vorerkrankungen werden speziell viele deutsche Normalrentner die entsprechende Versicherungspolice wohl kaum noch bezahlen können und dann heißt es wieder die Koffer packen und in die alte Heimat zurückzukehren.
Mit einer Ausreise innerhalb eines Jahres z.B. in eines der Nachbarländer entfällt die jährliche Meldung bei der Immigration und mit der online 90-Tage-Meldung muss innerhalb der 20 Jahre kein Mitglied der „Elite Superiority Extension“ mehr zur örtlichen Immigration.
Trotzdem sollte man weiterhin über seine Elite Membership auf dem Laufenden bleiben und kontrollieren, ob per E-Mail Informationen vom Vertragspartner der „Thailand Privilege Card Company Ltd.“ vorliegen. Jüngst hatte die „Thailand Privilege Card Company Ltd.“ per E-Mail den Versuch unternommen, einseitig den rechtsgültigen Vertrag ohne Zustimmung ihrer Mitglieder zu verändern und die Elite Easy Access Mitglieder zu einer extrem verkürzten Frist zum Upgrade auf das 20 Jahresvisum zu nötigen. Wenn man bedenkt, dass die „TAT“ (Tourism Authority of Thailand) alleinige Anteilseignerin der „Thailand Privilege Card Company Ltd.“ ist und es sich um staatliche Unternehmen handelt, ist ein solches Verhalten natürlich völlig unakzeptabel. Da hilft auch eine nachträgliche Entschuldigung der „Thailand Privilege Card Company Ltd.“ bei ihren Mitgliedern und das Aussetzen der verkürzten Frist zum Upgrade nichts. Bleibt zu hoffen, dass es zukünftig mehr Alternativen für einen Langzeitaufenthalt in Südostasien gibt und z.B. Vietnam für Rentner ein entsprechendes Visum einführt. Nächsten Monat bin ich wieder im Land der Kaffeeweltmeister und gespannt, ob weiterhin die Einreise nach Vietnam ohne Fingerprints und Gesichtsaufnahme erfolgt. Grüße aus Thailand
Jetzt habe ich Zeit zu antworten. Wie Du selbst schreibst, wollten die Programmverantwortlichen bestehende Kunden in das 20 Jahre Programm drängen. Insbesondere ist es, glaube ich, abzusehen, dass das gänzlich neu aufgelegte Programm, welches ab 1. Oktober 2023 kommt, nicht billiger, sondern wohl eher teurer werden wird. Daher wird es in den nächsten Jahren natürlich wieder Versuche geben, Altkunden in die neuen Verträge zu drängen. Es ist also genauso unsicher, als dass es beim Non Immigrant Visa O – retirement eventuell mal eine verpflichtende Krankenversicherung geben wird, die seit vielen Jahren noch nicht benötigt wird. Hier kann man in Zukunft, bei möglichen Änderungen von einem Bestandsschutz ausgehen. Es gibt nämlich bis heute noch Rentner, die vor 1998 kamen und die damaligen Regelungen sind immer noch für diese Rentner gültig. Zudem ist Dein Argument mit der Krankenversicherung nicht ganz richtig. Selbst wenn tatsächlich keine Versicherung zum Beispiel einen 80-Jährigen versichert, ist ein Bankguthaben bei einer thailändischen Bank in Höhe von 3 Mio. Baht, welches mindestens 2 Monate vor Verlängerung des Visums nachgewiesen werden muss, auch ausreichend.
Kurz zum, wie Du schreibst, „deutschen Normalrentner“. Dieser hat nicht selten Schwierigkeiten, die 800.000 Baht für das Non Immigrant Visa O – Retirement vorzuweisen bzw. die monatliche Rente ist weit unter den geforderten 65.000 Baht. Er/Sie wird sich mit Sicherheit nicht für das Elite Programm erwärmen, da schlichtweg das Geld dafür nicht vorhanden ist.
Jetzt aber ein bisschen Mathematik: Die Kosten für das 20 Jahre Elite Superiority Extension belaufen sich auf 1 Mio. Baht upfront. Für die jährliche Visumverlängerung und multiple re-entry permit zahle ich 5.800 Baht pro Jahr, also für 20 Jahre sind das 116.000 Baht. Das Elite Visum kostet also knapp das 10-fache bzw. sogar das 20-fache, sollte ich mit einem single re-entry permit pro Jahr auskommen. Dem nicht genug mit einer Million Baht mache ich binnen 20 Jahren ohne Spekulation und völlig sicher rund 2 Millionen Baht. Meine eigene jährliche Rendite für all meine Anlagen liegt bei ca. 12 % (die letzten 35 Jahre), d.h. in 20 Jahren mache ich aus 1 Million knapp 10 Millionen. Warum sollte ich jetzt 1 Million Gebühren bezahlen? Hierfür kann ich Zehntausende leckere Som Tam (thailändischer Papayasalat) essen, dies ist doch ein Argument, welches Dich hoffentlich auch überzeugt 😉
Hallo Andre,
ich habe Ihren Kommentar wirklich mehrmals gelesen und wollte jetzt doch darauf antworten.
Also ich habe „Bauchschmerzen“, wenn mir jemand rät, ohne irgend eine Krankenversicherung jahrelang im Ausland zu leben. Wie schnell die Mär der „Selbstverantwortung“ endet, sieht man z.B. dann im Ahrtal (D): 30 Jahre lang ist man der „King“ am Stammtisch, bis es in der Nacht einem die Bude wegreißt. Dann kommen die Krokodilstränen und das Gejammere, weil man nicht versichert ist… (also nicht nur im Gesundheitsbereich).
Gleichzeitig schreiben Sie über die „Ü70“ mit mehreren Vorerkrankungen. „Selbstverantwortung“ bedeutet, dass man „seine Zeche“ (z.B. langjährige Insulinbehandlung) dann aber auch gefälligst mit allem drum und dran, selbst bezahlt bzw. kann.
Oder „viele mit knappem Budget „. Also ich finde es nicht sehr berauschend mit eitrigem Bein, am thailändischen Sandstrand unter Palmen zu liegen und ständig rechnen zu müssen. Wenn es der einzige Vorteil, nicht erfrieren zu können ist, ziehe ich ein nettes Leben in einer Gartenlaube in Gelsenkirchen vor. In dieser Hinsicht muss ich (leider) Matt (in einem anderen Beitrag) zustimmen, wenn er über eine stabile Finanzlage für die Auswanderung schreibt. Sowas ist auf die Dauer gesehen, einfach unerlässlich.
Und „die jährliche Meldung bei der Immigration“, die man immer wieder liest. Da nimmt man eben seine paar Bankauszüge mit und „gut ist“. Was ist das für eine „Arbeit“ einmal jährlich sich darum kümmern zu müssen? Niemand kommt auf die Idee, solche Mengen einzukaufen, dass er nur einmal pro Jahr zu ALDI muss, „weil´s sonst „zuviel wird“… .
„Ohne Fingerprints und Gesichtsaufnahme“ geht´s vielleicht in Vietnam. Aber auch die werden nicht so blöd sein, und Visabestimmungen „erfinden“, wo mittellose Europäer lebenslänglich auf Staatskosten „durchgefüttert“ werden müssen.
Ich denke, nachrechnen (s. Matt´s Kommentar), viel überlegen, cool bleiben und auch Alternativen überdenken, dann wird irgend etwas schon klappen! 👍
Ich wünsche Ihnen jedenfalls viel Glück!