Aktualisiert am 23. Januar, 2026
Luuk Krueng bedeutet übersetzt soviel wie Halbkind, gemeint ist der Nachwuchs bei Mischehen, vorwiegend euro-asiatische Kinder (siehe auch: Thailänderin und Familienleben in Thailand). Diese Kinder werden in Thailand nicht nur positiv diskriminiert, sie werden fast schon angebetet. Es ist ein Alleinstellungsmerkmal, worauf Thailand richtig stolz sein kann. Wie bei so vielen, insbesondere bei der Gleichbehandlung, kommt Thailand auf ganz natürlichem Wege zur bestmöglichen Situation. Bei uns, dem moralischen Fels in der Brandung der Diskriminierung, benötigt es unnatürliche, teilweise idiotische Gesetze, die letztendlich bis heute noch keine Gleichstellung möglich macht.
In vielen, wenn nicht den meisten Ländern werden solche „Halb-“ Kinder mit allen möglichen Schimpfwörtern belegt. Oft sind diese auch nie in ihren Mutter- und Vaterländern anerkannt; extrem rassistisch eben.
Hier ist es das komplette Gegenteil; Thailänder lieben Luuk Krueng, ihre Halbkinder aus Mischehen, und viele wüschen sich solch ein Kind bzw. Enkelkind. Sehr viele bekannte thailändische Schauspieler, Sportler oder Sänger sind Luuk Krueng, die Werbeindustrie verwendet sie vorzugsweise und dies nicht nur in Thailand. In vielen südostasiatischen Ländern findet man thailändische Luuk Krueng auf Werbeplakaten und Bildschirmen.
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Matt Abold heißt der Bub und lebt seit 2009 auf Baan Metawi, in Chumphon, Thailand. Er schreibt übers Auswandern und Überwintern und sozial- und wirtschaftspolitische Themen mit Bezug zu Thailand.
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Mr. Condom, ein Halbkind in Thailand
Einer der bekanntesten Luuk Krueng in Thailand ist Mechai Viravaidya, liebevoll auch Mr. Condom genannt. Letztendlich war er es, der HIV mustergültig in Thailand vor über 30 Jahren bekämpft hat. Anders als in vielen Ländern werden HIV Infizierte in Thailand weit weniger diskriminiert, lesen Sie hierzu auch den Beitrag: Me Too und Gutmenschen.
Weitere mehr oder weniger bekannte Luuk Krueng:
Tata Young (Popstars), Tiger Woods (Golf), Vanessa Mae (Geigerin), Chompoo Araya (Schauspielerin), Mario Maurer (Schauspieler), Nadech Kugimiya (Schauspieler), etc.
Anders als zum Beispiel im moralisch so bedeutsamen Europa, bedeutet Luuk Krueng in Thailand, weder eine Opferrolle einzunehmen noch eine politische Identität daraus machen zu wollen, die mit seltsamen Forderungen einhergeht. Hiermit meine ich natürlich die rassistische Woke-Bewegung, die mit der Critical Race Theory, Black Lives Matter und neuerdings auch Food Racism ihren vermeintlichen Tätern in nichts nachstehen!
Es gibt daher in Thailand auch keine Gegenreaktion und keine Polarisierung. Mensch sein in Thailand wird ziemlich natürlich gelebt. Eventuelle Abneigungen und Gegenreaktionen ergeben sich ausschließlich aus dem Verhalten eines Menschen, man könnte ja auch von einem gesunden Menschenverstand sprechen.
Sohn Nummer 1, ein Halbkind aus Thailand und Deutschland
Auch mein ältester Sohn ist ein Luuk Krueng. Man sieht ihm deutlich an, dass er Deutscher und Thailänder, jeweils mit Migrationshintergrund ist. Thailand diskriminiert ihn, jedoch sehr positiv; dies ist nicht verwunderlich. Glücklicherweise wurde er nicht negativ in Deutschland diskriminiert, abgesehen von einigen linken Spinnern. Warum?
Er meinte mal in einer Diskussion an seiner Uni, dass es ihm nichts ausmacht, wenn ihn jemand nach seiner Herkunft fragt. Ihm sei klar, dass er nicht wie ein Biodeutscher aussieht; er könne daher selbst einschätzen, ob der Gegenüber rassistisch denkt oder nur eine gesunde Neugier hat.
Genau dies wurde ihm eben von einigen dieser links-rassistischen Menschenspalter so ausgelegt, dass er nicht merke, wie ihn andere durch so eine Frage diskriminieren. Das ist das heutige Deutschland, mich schaudert es über solche Entwicklungen. In den USA, wo dieser Woke Wahnsinn herkommt, hat Trump I und insbesondere Trump II uns zwar die Augen geöffnet, aber ändern wollen wir an unserem Verhalten nichts!
Positive Diskriminierung der Luuk Krueng
Der Grund ist mir letztendlich egal, es ist aber eines der schönsten Formen von Diskriminierung weltweit. Hier ist es ein typischer Fall von Same Same but different, wo gibt es denn sonst noch so etwas? Menschen, die zum Beispiel eine andere Hautfarbe als Einheimische haben, werden besser und nicht schlechter behandelt als Einheimische. Nicht nur bei Kindern aus Mischehen, selbst gegenüber uns Weißen, sind Thailänder noch freundlicher als zu andern Thailändern. Passend: Baxida, Ja Muh und Farang in Thailand.

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